Draghis deutsches Dilemma
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Je nach Ausgang der Finanzverhandlungen können die Bundesländer künftig Abschläge oder Zuschläge auf ihren Anteil der Einkommensteuer erheben. Wer gewinnt, wer verliert?
Der Wunsch nach einem Eigenheim ist bei vielen Deutschen stärker denn je. In Ballungsräumen steigen die Immobilienpreise rasant, erste Marktbeobachter warnen bereits vor Preisblasen. Doch es gibt auch gegenläufige Signale.
Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble will mehr investieren, aber ohne neue Schulden zu machen. Denn Deutschland müsse der Stabilitätsanker des Euroraums bleiben.
Die Bad Bank der HRE hat Griechenland mehr Schulden erlassen als sie musste, hat die F.A.Z. unlängst aufgedeckt. Nun hat die Bankenaufsicht Sonderprüfer geschickt.
EU-Regionalminister treffen sich informell in Mailand, die Ratingagentur Standard & Poor’s will ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Frankreichs bekannt geben und die Deutsche Lufthansa gibt Verkehrszahlen für September bekannt.
Zwei Wochen nach ihrer Einführung sind die neuen Zehn-Euro-Scheine noch kaum zu sehen, selbst Geldautomaten geben noch die alten aus.
Die Schuldtitel des deutschen Staates sind vor allem im Ausland begehrt. Dort liegen fast 75 Prozent des Bestandes. Größter Gläubiger des Bundes ist zurzeit die Schweizer Notenbank.
Finanzminister und Bundesbank wollen den Bundesländern eigene Steuerzuschläge ermöglichen - für mehr Eigenverantwortung. Die SPD lehnt das ab. Aber nicht in allen Ländern.
Am Dienstag kommen die neuen Zehn-Euro-Scheine. Die Fehler der Fünfer-Umstellung sollen sich nicht wiederholen. Fahrkartenautomaten sollen alle, Zigarettenautomaten fast alle reibungslos funktionieren.
Wer großzügig Geld ausgibt, soll seine Bürger auch mit höheren Steuern belasten. Die Bundesbank schlägt daher vor, den Ländern mehr Freiheit - und mehr Eigenverantwortlichkeit - zu geben.
Die Bundesbank stellt sich bei der anstehenden Reform der Bund-Länder-Finanzen fest an die Seite des Bundesfinanzministers. Da steht sie gut.
Deutschlands große Unternehmen gehören zum großen Teil ausländischen Investoren. Die Deutschen selbst besitzen nur einen kleinen Teil ihrer Aktien.
Die Finanzverfassung leidet unter zahlreichen Konstruktionsfehlern. Wie lange noch? Damit Deutschland seine Schulden in den Griff bekommt, müssen Bund, Länder und Gemeinden fortlaufend an einem Strang ziehen.
In zwei Wochen kommen die neuen Zehn-Euro-Scheine. Die Fehler der Fünfer-Umstellung sollen sich nicht wiederholen. Fahrkartenautomaten sollen alle, Zigarettenautomaten fast alle reibungslos funktionieren.
Der Druck auf die Europäische Zentralbank ist groß. Statt die Geldschleusen noch weiter zu öffnen sollte sie sich aber lieber darum kümmern, dass die Banken für künftige Krisen gewappnet sind. Eine Analyse.
132 Millionen Scheine werden nach Vilnius gebracht, damit Litauen zur Einführung des Euro im nächsten Jahr auch genug Scheine hat.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung äußert sich zu den Honorarverhandlungen für 2015, die Deutsche Bundesbank veröffentlicht ihren Monatsbericht und Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Lettland.
Die Bundesbank heißt eine Lohnerhöhung von drei Prozent gut. Soll der Mindestlohn also auf 9,02 Euro steigen?
Der Wettbewerb um Privatkunden ist hart. Banken lassen sich das einiges kosten. Bei der Commerzbank scheint sich die Investition auszuzahlen - zumindest die Zwischenbilanz fällt positiv aus.
Trotz durchwachsener Wirtschaftsentwicklung dürfte der EZB-Rat bei seiner Sitzung am Donnerstag das Pulver trocken halten.
Unternehmen und Vereine müssen von diesem Freitag an das europäische Zahlungsverfahren Sepa nutzen. Verbraucher haben noch bis zum 1. Februar 2016 Zeit.
Erstmals hat sich der Präsident der Bundesbank zur Kontroverse über höhere Löhne in Deutschland geäußert. In der F.A.Z. nennt Jens Weidmann einen Richtwert.
Gerade erst ermunterte die Bundesbank die Tarifparteien zu höheren Lohnabschlüssen, nun kommen aus der EZB ähnliche Signale. Ifo-Präsident Sinn vermutet eine taktische Volte.
Vor genau zwei Jahren brachte ein kurzer Satz von EZB-Präsident Draghi die Wende in der Euro-Krise. Die Zinsen sind jetzt so niedrig wie nie zuvor. Draghis Bewunderer und Kritiker streiten bis heute, ob diese Politik in eine Zombiewelt führt.
Lebensversicherungen, Tagesgeld und Girokonten: Die Deutschen scheuen bei der Geldanlage trotz Mini-Zinsen weiter das Risiko. Weniger zurückhaltend sind sie bei der Aufnahme von Krediten.
Nach dem schwungvollen Jahresstart ist die deutsche Wirtschaft plötzlich ins Stocken geraten. Der Rückschlag tut erst einmal kaum weh - ist aber eine Warnung an die Politik.
Erstmals seit 2007 könnten die gesetzlichen Krankenkassen dieses Jahr ins Minus rutschen. Die Deutsche Bundesbank macht dafür die Politik verantwortlich und fordert Selbstbeteiligung.
Der einheitliche Mindestlohn in Deutschland könnte ungewollte Nebenwirkungen haben, warnt der Internationale Währungsfonds. Vor allem für Arbeitslose und Frauen.
Mehr Geld: Für diese Forderung haben Deutschlands Arbeitnehmer jetzt einen gewichtigen Verbündeten - die Deutsche Bundesbank. Die klang bisher anders.
Vom 1. August an müssen alle Vereine, Unternehmen und Gemeinden mit den langen Iban-Kontonummern arbeiten. Aufwand und Kosten sind groß, einen Zusatznutzen sehen viele noch immer nicht.
Im ersten Halbjahr diesen Jahres gingen deutlich mehr Euro-Blüten über die deutschen Ladentische. Besonders der 50-Euro-Schein ist bei den Fälschern beliebt.
Frankreich und Südeuropa fordern eine Abwertung des Euro, um ihre Produkte auf dem Weltmarkt leichter zu verkaufen. Die deutsche Industrie könnte auch mit einem höheren Kurs gut leben.
Einen Goldbarren in den Händen wiegen und mal nachfragen, ob der Bundesbankpräsident eigentlich Millionär ist. Beim Tag der offenen Tür haben die Besucher einige Möglichkeiten.
Die Rente mit 63 bremst die deutsche Konjunktur, sagt der Bundesbankpräsident. Die Leitzinsen hält er für zu niedrig für Europas größte Volkswirtschaft.
Nach der Industrie kommt auch aus der Bundesbank Kritik an den Strafen, die amerikanische Behörden europäischen Geldhäusern aufbrummen. In Deutschland sind Commerzbank und Deutsche Bank im Visier.