Ein Campus für die Bundesbank
Die Bundesbank will ihre Zentrale in Frankfurt erweitern und verfolgt dabei eine „Ein-Standort-Strategie“. Im Deutschen Architekturmuseum zeigt sie die Ergebnisse eines Wettbewerbs.
Die Bundesbank will ihre Zentrale in Frankfurt erweitern und verfolgt dabei eine „Ein-Standort-Strategie“. Im Deutschen Architekturmuseum zeigt sie die Ergebnisse eines Wettbewerbs.
Die Wirecard-Affäre wird auch der Finanzaufsicht Bafin angelastet. Ihr Präsident Felix Hufeld räumt Fehler ein, aber weist die alleinige Verantwortung von sich.
Darstellung der aktuellen Target-2-Salden +++ Neue Fernfahrer-Regeln +++ Das Flugzeug als Angstraum
Sind es Kredite? Sind es bloße Verrechnungssalden? Sind sie eine Gefahr, weil sie so hoch sind? Nachdem der Target-Saldo der Bundesbank 995 Milliarden Euro beträgt, nehmen die Diskussionen wieder zu. Anmerkungen zu einem komplexen Thema.
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Buch verantwortet bei der Deutschen Bundesbank den Arbeitsbereich Finanzmarktstabilität und spricht im Interview über die Wirkungen der Rettungsmaßnahmen.
Die Forderungen der Bundesbank aus dem Zahlungsverkehrssystem Target 2 haben sich auf 995 Milliarden Euro erhöht. Im Gegenzug erreichen die Verbindlichkeiten der italienischen Notenbank ebenso einen Rekordstand.
Der frühere Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret fordert einen Umbau der Finanzaufsicht in Anlehnung an die schlagkräftige amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC. Doch das System lässt sich nicht einfach kopieren.
Das amerikanische Pendant zu Target 2 wird wie in Europa offenbar stark durch die Anleihekäufe der Zentralbank Fed beeinflusst. Doch die Unterschiede zum Euro-System sind wesentlich.
Die Europäische Zentralbank muss unabhängig sein. Aber von wem? Die Frage, wie das zukünftige Mandat aussehen soll, braucht eine neue Antwort. Gastbeitrag eines Wirtschaftshistorikers.
Der deutsche Saldo im Target-2-System liegt deutlich höher als vor der Corona-Krise. Vor allem im März gab es einen Sprung. Warum, erklärt eine neue Studie.
Olaf Scholz und sein Finanzministerium haben Unterlagen der Europäischen Zentralbank geprüft. In einem Brief an Wolfgang Schäuble erklärt er, was daraus folgt – eine gute Nachricht für die Währungshüter.
Der Verfassungsrichter Peter Huber spricht über die Betriebsamkeit nach dem Grundsatzurteil zu den Anleihekäufen der Notenbank, die Aufgaben des Bundestages – und eine mögliche Kontrolle der Einhaltung des Urteils.
„Too big to fail“, hieß es in der Finanzkrise. Banken waren zu groß, um sie pleite gehen zu lassen. Lieber sollte der Steuerzahler bluten. Mittlerweile gebe es Fortschritte, berichtet Bundesbankvorstand Claudia Buch.
Jetzt ist es amtlich: Die EZB stellt Dokumente zusammen, die dann von der Bundesbank an Bundestag und Bundesregierung verschickt werden. Ein „eleganter Weg“, meint ein Ökonom.
Die Bundesbank will ihre Zentrale in Frankfurt modernisieren. Mit dem Bauvorhaben will man alle Mitarbeiter auf dem Gelände an der Wilhelm-Epstein-Straße unterbringen. Nun gibt es konkrete Vorstellungen, wie das aussehen könnte.
An diesem Mittwoch will der EZB-Rat zusammenkommen. Bei der Konferenz könnten schon die Weichen gestellt werden. Die Zeit drängt: Das Ultimatum läuft bald aus.
Wie hart wird die Rezession? Die deutsche Wirtschaftsleistung wird dieses Jahr wohl um mehr als sechs Prozent zurückgehen – stärker als im Krisenjahr 2009. Aber es gibt auch Hoffnung, dass der Tiefpunkt erreicht ist.
Es gebe Bemühungen in der Politik, aus der Karlsruher Rüge für das Anleihen-Kaufprogramm das Beste zu machen, sagt die designierte Verfassungsrichterin Astrid Wallrabenstein. So könne eine weitere Eskalation vermieden werden.
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann spricht über den Kampf gegen die Corona-Krise, prognostiziert dauerhaft niedrige Zinsen und warnt vor steigenden Preisen im nächsten Jahr.
Das Bundesverfassungsgericht hat der EU immer wieder Grenzen gesetzt. Jetzt geht Präsident Voßkuhle in den Ruhestand – und die Gewichte verschieben sich.
Wir sind stark genug für die Corona-Rezession, sagen Deutsche Bank und Commerzbank. Aber die wahre Gefahr kommt erst noch.
Einige Ökonomen haben das EZB-Urteil als Angriff auf die Unabhängigkeit der Zentralbank kritisiert. Dabei darf und muss die EZB wirtschaftspolitische Effekte detailliert bewerten und gegeneinander abwägen. Ein Gastbeitrag.
Deutschland darf an den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank bald nicht mehr teilnehmen – und steckt nun in einer Zwickmühle. Aber Abgeordnete von Koalition und Opposition haben einen Plan.
Politisch und wirtschaftlich mag man das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Anleihenkaufprogramm befürworten oder auch nicht. Doch die juristischen Mängel der Entscheidung lassen sich nicht schönreden. Ein Gastbeitrag.
Die Corona-Krise schlägt durch: Im April gingen bei der deutschen Industrie ein Viertel weniger Aufträge ein – der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik. Die Bundesbank sieht von 2021 an jedoch eine schrittweise Erholung.
In der Krise legen sie fast jeden fünften Euro auf die hohe Kante. Was bringen da Kaufprämien und Konsumanreize?
Hierzulande wird immer mehr mit Karte gezahlt, gleichzeitig steigt der Bargeldumlauf. Das liegt auch daran, dass Scheine und Münzen wie Drogen wirken.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich von der Tradition verabschiedet, dass Geldpolitik von einer unabhängigen Zentralbank betrieben wird, die nur dem Ziel der Preisstabilität verpflichtet ist. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesbank und die Commerzbank befassen sich in zwei Studien mit den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank – mitten im Streit um das kritische Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Offenbar bereitet sich die Notenbank nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts intern auch auf einen extremen Fall vor: Weitermachen mit den Anleihekäufen ohne Deutschland.
Das Verfassungsgericht hat den Politikern in Berlin eine heikle Aufgabe eingebrockt. Jetzt gibt es eine vielversprechende Idee.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Anleihekäufen bewegt weiterhin die Gemüter. Auf längere Sicht wird es die Arbeit der Europäischen Zentralbank beeinflussen.
Die Politik steckt im Würgegriff der Corona-Pandemie. Doch lange lassen sich überfällige Reformen nicht mehr verdrängen – wie in der Rente.
Die Schwäche der amerikanischen Wirtschaft bremst auch die Erholung anderer Volkswirtschaften. Ein schneller Aufholprozess ist in Deutschland auch deshalb nicht in Sicht.
Das Bundesverfassungsgericht und die EZB streiten über das Ausmaß der Anleihekäufe. Über die Folgen gibt es schon unzählige Analysen. Ein Überblick.
Die Union debattiert über das Karlsruher EZB-Urteil: Wie weit soll die europäische Integration getrieben werden? Bundestagspräsident Schäuble mahnt in der F.A.Z. zur Einigkeit: Man müsse das Urteil respektieren, ohne die Unabhängigkeit von EZB und Bundesbank in Frage zu stellen.