Bundesbank sieht deutsche Wirtschaft an „Schwelle zur Rezession“
Die Wirtschaftsleistung werde im Winterhalbjahr wohl „deutlich sinken“, schreibt die Bundesbank in ihrem neuen Monatsbericht. Auch bei der Inflation gibt sie keine Entwarnung
Die Wirtschaftsleistung werde im Winterhalbjahr wohl „deutlich sinken“, schreibt die Bundesbank in ihrem neuen Monatsbericht. Auch bei der Inflation gibt sie keine Entwarnung
Frankfurt ist Heimat zahlreicher Finanzbehörden. Und es könnten noch mehr werden.
In der Ölkrise der siebziger Jahre hat sich Deutschland gut geschlagen. Historiker warnen aber: Das Land hat nichts daraus gelernt.
Die Teuerungsrate in der Währungsunion beträgt inzwischen 10 Prozent. Die EZB muss mit den Zinserhöhungen weitermachen, drängt der Bundesbank-Präsident in Harvard.
Laut Joachim Nagel darf die Europäische Zentralbank nicht nachlassen, die hohen Preissteigerungen zu bekämpfen. Notwendig seien weitere Zinserhöhungen, um das Inflationsziel von 2 Prozent wieder zu erreichen.
Auswirkungen des Ukrainekriegs sind spürbar.
Die Bundesbank berichtet, dass sich das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im zweiten Quartal verringert hat. Und zwar um stolze 98 Milliarden Euro. Was sind die Gründe?
Bundesbankpräsident Joachim Nagel bezeichnete eine hohe dauerhafte Teuerungsrate als den „größten Wohlstandsvernichter“. Was heißt das für die Geldpolitik? Was für die Finanzpolitik?
Weil die Zinsen im Vergleich zur starken Geldentwertung immer noch niedrig sind, spricht sich Joachim Nagel für weitere deutliche Leitzinserhöhungen aus. Das Vertrauen in die Notenbanken bezeichnet er als stabil.
Die private und öffentliche Verschuldung sei seit der Pandemie nochmals deutlich gestiegen. Negative Schocks könnten die Schuldentragfähigkeit gefährden, warnt die für Finanzstabilität zuständige Vorständin der Bundesbank, Claudia Buch.
In der Rezession drohen Banken mehr Kreditausfälle. Doch Bundesbank und Bafin halten deutsche Institute für gewappnet.
Die Inflation wurde lange unterschätzt. Jetzt droht sie zu einem hartnäckigen Phänomen zu werden. Die Geldpolitik ist gefordert – aber nicht nur sie.
Gleich zwei Bundesbankpräsidenten würdigen den scheidenden Pressesprecher der Notenbank zum Abschied. Er war fast elf Jahre dabei.
Die Bundesbank rechnet damit, dass die Inflationsrate in Deutschland in den nächsten Monaten zweistellig wird. Das ist dann doch noch mal eine neue Dimension. Wie macht die EZB weiter?
EZB-Präsidentin Lagarde hält einen Vortrag zu Ehren von Karl Otto Pöhl. Der frühere Bundesbankpräsident galt als Symbol für die Stabilitätspolitik zu D-Mark-Zeiten. Was folgt daraus für die EZB?
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft werden immer düsterer. Die Bundesbank rechnet mit einem „deutlichen, breit angelegten und länger anhaltenden Rückgangs der Wirtschaftsleistung“. Auch der Industrieverband BDI kappt seine Prognose deutlich.
Im noch laufenden dritten Quartal werde die Wirtschaft etwas schrumpfen, zwischen Oktober und Dezember dann merklich, erwarten die Fachleute der Bundesbank. Auch für den Beginn des nächsten Jahres zeigen sie sich pessimistisch.
Wie schwer ist ein Goldbarren? Wie unterscheidet man echte von falschen Banknoten? Die Antworten faszinieren die Besucher beim Besuchertag der Bundesbank.
Vor 20 Jahren wurde das Eurobargeld eingeführt. Die Bundesbank erinnert mit einem Buch an das Jubiläum. Damals hatten die Leute das Gefühl, alles werde teurer. Allerdings blieb die Inflationsrate niedrig – ganz anders als heute.
Der Verband der wichtigsten Immobilienfinanzierer erwartet im laufenden Jahr erstmals seit 2009 wieder einen Rückgang im Neugeschäft. Eine wesentliche Ursache sind die höheren Zinsen.
An diesem Donnerstag kommt es für die Notenbank zum Schwur. Wie hoch fällt die Anhebung der Leitzinsen aus?
Auch in den Siebzigern stiegen die Preise schnell. Damals machte die Politik einige Fehler, die nun nicht wiederholt werden dürfen. Ein Gastbeitrag.
Was sind die tieferen Gründe für die starken Preissteigerungen? Dazu hört man viele schräge Theorien. Wir haben mit dem Ökonomen Volker Wieland darüber geredet.
Die Deutsche Bundesbank sammelt seit ihrer Gründung in den Fünfzigerjahren zeitgenössische Kunst. Eine prachtvolle Auswahl ist nun im Museum Giersch in Frankfurt zu sehen.
Insbesondere Auslands- und Landesbanken erhöhten die Kreditvergabe an die Realwirtschaft deutlich. Das liegt auch daran, dass größere Unternehmen längerfristige Finanzierungen nachfragen.
Bisher hatten die Statistiker mit einem Nullwachstum gerechnet. Doch die Stimmung der deutschen Manager bleibt schlecht.
Die EZB muss mit weiteren Zinserhöhungen gegen die Teuerung vorgehen. Und die Bundesregierung braucht dringend einen Plan für ihre Energiepolitik.
Der Dax verliert mehr als 2 Prozent. Die Angst vor einer Gasknappheit drückt den Euro zum Dollar unter die Parität. Die Bundesbank erwartet eine Rezession.
Für die deutsche Konjunktur stehen die Zeichen auch im dritten Quartal auf Flaute, warnt die Bundesbank. Verbrauchern drohen derweil im Herbst zweistellige Inflationsraten.
Auch im nächsten Jahr könnte die Inflation stärker sein als bisher gedacht, sagte Joachim Nagel in einem Interview. Trotz der zunehmenden Rezessionsgefahren in Deutschland seien weitere Zinserhöhungen durch die Europäischen Zentralbank notwendig.
Eine Affäre zwang ihn zum Rücktritt von der Präsidentschaft der Deutschen Bundesbank. Jetzt wird er 80 Jahre alt.
Die Bürgerbewegung will einen kleinen Teil der Verluste abdecken, während die Institute ihre Zahlungen an Brüssel verringern wollen.
Inflation, Energiekrise, fallende Kurse: All das gab es schon mal. Trotzdem fällt es uns schwer, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Können wir aus der Wirtschaftsgeschichte lernen?
Die Deutschen loben das Bargeld – aber benutzen es immer weniger, weil es digital bequemer ist. Doch wäre es eine gefährliche Abhängigkeit, wenn wir nur auf eine Bezahlmethode setzen würden.
Sanktionierte Personen müssen ihre Vermögen offenlegen – eigentlich. Nur tat das bislang keiner der russischen Milliardäre. Die Opposition spricht von einem Flop und fordert die Regierung auf, nachzuschärfen.
Wer beim Einkaufen und Essengehen Preise vergleicht und nach Angeboten Ausschau hält, sollte dies auch bei der Geldanlage tun. Jedes Promille bei den Kosten addiert sich im Laufe der Jahre. Das kann eine teure Bequemlichkeit sein.