Investoren bringen sich für Schenker in Stellung
Profianleger warten darauf, dass die Deutsche Bahn ihre Logistiksparte verkauft. Doch die Finanzierung könnte zum Problem werden: Bekommen sie von den Banken die nötigen Milliardenkredite?
Profianleger warten darauf, dass die Deutsche Bahn ihre Logistiksparte verkauft. Doch die Finanzierung könnte zum Problem werden: Bekommen sie von den Banken die nötigen Milliardenkredite?
Der ehemalige Chemiemanager und Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn ist am 18. Mai im Alter von 76 Jahren gestorben.
Die Deutsche Bahn prüft den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Schenker und will zur Maximierung des Verkaufserlöses Finanzinvestoren im Bieterfeld wissen. Deren Schwierigkeit: Sie sitzen auf Rekordsummen „Trockenpulver“, also Geldzusagen ihrer Mittelgeber.
Der rund acht Kilometer lange Fernbahntunnel in Frankfurt gilt als unverzichtbar für den Ausbau des Bahnnetzes in Deutschland. Er soll noch mehr Verkehr aufnehmen als bisher prognostiziert.
Volle Sonne und volle Straßen: Das Wetter in den kommenden Tagen dürfte zahlreichen Urlaubern das Pfingstwochenende versüßen. Der Weg zum Ausflugsziel könnte allerdings zur Geduldsprobe werden.
Gute Nachrichten für Bahnkunden: In die Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und der EVG kommt Bewegung. Die Gewerkschaft schließt Warnstreiks bis zum nächsten Treffen aus.
Bahnkunden haben künftig weniger Zeit, ihre Rechte geltend zu machen, und für schwere Unwetter muss die Bahn nicht mehr geradestehen. Trotzdem will sich die Deutsche Bahn weiter kulant zeigen.
Bahnverkehr gestört, Evakuierung nötig: Am Frankfurter Berg ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung gelingt schnell und ohne Schwierigkeiten.
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG werden im Tarifstreit kommende Woche drei Tage verhandeln. Bislang waren nur zwei Tage eingeplant.
Der angekündigte Warnstreik der EVG wurde mit einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht abgewendet. Am Dienstag soll der Fern- und Nahverkehr wieder planmäßig fahren. Bei den Privatbahnen wird weiter wie geplant gestreikt.
Erst Streik, dann doch nicht: Der Zugverkehr ist nach Angaben der Deutschen Bahn am Montag weitgehend planmäßig angelaufen. Viele Mitarbeiter seien am Wochenende kurzfristig kontaktiert worden.
Da der Warnstreik nur bei der Deutschen Bahn abgesagt wurde, werden in Hessen einige Verbindungen privater Bahn-Unternehmen am Montag und Dienstag ausfallen. Es geht um die Odenwaldbahn sowie die Rheingaulinie von Frankfurt nach Neuwied.
Nach drei Monaten Tarifverhandlungen sind Bahn und EVG so dermaßen verkeilt, dass ein neuer Impuls nur von einer Richterin kommen konnte. Das lässt tief blicken.
Das Arbeitsgericht Frankfurt brachte im festgefahrenen Streit zwischen Bahn und der Eisenbahnergewerkschaft EVG die Lösung. Danach fing die Arbeit erst richtig an.
Auch ohne Streik werden am Montag nur rund zwei Drittel der Züge im Fernverkehr fahren. Tickets für Montag und Dienstag sind am Sonntag ebenfalls gültig.
Ein Eilantrag der Deutschen Bahn endet mit einem Vergleich. Damit fällt der geplante 50-Stunden-Streik vorerst aus. Zu Einschränkungen könnte es trotzdem kommen.
Laut Angaben des Bahn Konzerns haben sich Bahn und EVG auf einen Vergleich geeinigt. Zu Einschränkungen im Bahnverkehr könne es jedoch trotzdem kommen.
Die Deutsche Bahn will den Bahnstreik der EVG ab Sonntagabend gerichtlich abwenden. Das Unternehmen reichte dafür einen Eilantrag beim Arbeitsgericht Frankfurt am Main ein.
Man habe bis zur letzten Minute versucht, den Streik abzuwenden, sagt die Deutsche Bahn. Auch die EVG sagt, man sei in den Gesprächen „weit gekommen“, aber eben nicht weit genug.
Streik von Sonntag 22 Uhr bis Dienstag 24 Uhr +++ Keine Ausnahmen für Energie-, Kohlezüge und Militärtransporte +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
Wegen des dritten Warnstreiks der Gewerkschaft EVG wird die Deutsche Bahn zwei Tage lang keine ICEs oder ICs fahren lassen. Am Sonntag wird der Ausstand laut der Bahn noch keine großen Auswirkungen haben.
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
Die Gewerkschafts-Vize Cosima Ingenschay sagte, die Geduld der Beschäftigten sei nach knapp drei Monaten Gesprächen zu Ende. Von den rund 50 Bahn- und Busunternehmen gebe es zum Teil noch keine verhandlungsfähigen Angebote.
Nur wenige kennen das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Dabei ist die Wirtschaftsminister Robert Habeck unterstellte Behörde eine der einflussreichsten im Land. Ein Ortsbesuch.
Der internationale Fernverkehr auf der Schiene ist in den zurückliegenden Monaten stärker gewachsen als je zuvor. Kritiker beklagen jedoch noch zahlreiche Defizite.
Die Nachfrage nach dem 49-Euro-Ticket ist groß: Die Menschen warten teils stundenlang auf die neue Chipkarte, mit der sie Busse und Bahnen in ganz Deutschland nutzen können. Ein Überblick aus den Städten und Regionen.
Millionen Menschen fahren mittlerweile jedes Jahr mit Fernzügen ins Ausland. Besonders drei Strecken in die deutschen Nachbarländer sind beliebt.
Nach starken Unwetter im Zollernalbkreis sind Bäche über die Ufer getreten und Straßen überflutet worden. Einige Familien mussten aus ihren Häusern gerettet werden. Im Westerwald führte Starkregen zu Verkehrsunfällen.
Seit 125 Jahren werden im Krefelder Stadtteil Uerdingen Züge produziert. So uralt das Siemens-Werk äußerlich anmutet, so ultramodern ist die Produktion.
Das 49-Euro-Ticket kann bequem über verschiedene Apps gekauft werden. Viele ziehen dennoch den Kauf an einem Schalter vor. Die langen Schlangen zeigen deutlich: Nicht jeder geht bei der Digitalisierung mit.
Michael Peter ist Chef der Sparte Siemens Mobility. Im Interview spricht er über das Bahnchaos in Deutschland, die Zukunft der Hochgeschwindigkeitszüge – und milliardenschwere Aufträge aus dem Ausland.
Bei einem Zugunfall in Hürth bei Köln sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Fünf Arbeiter, die das Unglück mit ansehen mussten, erleiden Schocks.
Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind von den Streiks betroffen. Für Beschäftigte unter dem Eisenbahn-Tarifvertrag verlangt Verdi eine Erhöhung der Löhne um 550 Euro monatlich.
Stockt die Verkehrswende? Die Deutsche Bahn will an dem Konzept der Rufbusse festhalten. Privatwirtschaftlich hatte Clevershuttle schon länger keine Zukunft mehr für sich gesehen.
Die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Wiesbaden und Bad Schwalbach soll reaktiviert werden. Auf ihr könnten schon in wenigen Jahren wieder täglich Tausende Passagiere unterwegs sein.