Guten Morgen!
Curevac aus Tübingen ist ein Hoffnungsträger im Kampf gegen Corona. Vor 20 Jahren hatten die Gründer Mühe, genug Geld für ihr Labor zusammenzukratzen. Ein Augenzeugenbericht.
CureVac-Chef Franz-Werner Haas brennt für die Technologie hinter dem Corona-Vakzin – dabei muss sich sein Impfstoff erst noch beweisen.
Die USA halten Grundstoffe zurück, die für die Impfstoffproduktion dringend gebraucht werden, kritisiert Ingmar Hoerr. Die Forderung, Patente freizugeben, hält er für „rein populistisch“.
Die mögliche Aussetzung von Patenten in Amerika zur Eindämmung der Pandemie belastet die Aktien von Impfstoffherstellern. Ansonsten erholt sich die Börse etwas.
Das Tübinger Unternehmen hat seinen Impfstoff nahezu fertig. Auch er basiert auf der mRNA-Technologie.
Im Hinblick auf den Umgang mit der Pandemie hat Deutschland ein deutliches Verbesserungspotential. Lars P. Feld und Hagen Pfundner sprechen über die wirtschaftliche Situation, das deutsche Krisenmanagement und die Bedeutung der biomedizinischen Forschung. Das Interview führte Anna Seidinger.
Diese Covid-19-Pandemie stellt die Staaten dieser Welt vor eine der größten Herausforderungen der modernen Zeit. Viele Menschen und Ressourcen fokussieren sich zurzeit noch auf die Bekämpfung der laufenden Pandemie. Doch die Welt muss sich auch auf die nächste Pandemie vorbereiten – und das mit deutscher Hilfe.
In Deutschland kommt die Impfkampagne nicht voran. Die Entwicklung der Impfstoffe von Biontech, Curevac und Co. wurde mit staatlichem Geld vorangebracht. Deutschland gab nach den Vereinigten Staaten dafür am meisten aus.
Die Bundesregierung setze „große Hoffnung“ in Curevac, sagt Christoph Krupp. Sollte die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA pünktlich klappen, könnte der neue Impfstoff ab etwa Juli gespritzt werden.
Mehr Tempo ist in Tübingen nicht in Sicht: Die neuen Virus-Varianten könnten die laufenden Studien bei Curevac beeinflussen. Den Anlegern scheint das nicht zu gefallen.
Wieder ein Lockdown. Auf dem Weg zurück zur Normalität setzen Wirtschaft und Gesellschaft jetzt auf Impfungen. Zwei der zugelassenen Impfstoffe beruhen auf der Grundlagenforschung zur Krebsmedizin.
Das Tübinger Unternehmen Curevac hat einen neuen Partner für die Produktion seines Corona-Impfstoffs gefunden. Schon im Sommer könnte mit den Lieferungen begonnen werden.
Das Vakzin des Tübinger Unternehmens „Curevac“ und der „Bayer AG“ soll im zweiten Quartal des Jahres seine Zulassung erhalten. Für die globale Pandemiebekämpfung seien das gute Nachrichten, so Laschet.
Im Rennen um den Covid-Impfstoff ist das Unternehmen im Rückstand. Aber jetzt geht es in die entscheidende Phase für die Marktzulassung seines Impfstoffes in Europa.
Die klinische Studie mit dem Covid-19-Impfstoff des Tübinger Biotech-Unternehmens „CureVac“ soll schneller als geplant abgeschlossen werden. Bei positivem Ergebnis könnte die Zulassungsbeantragung im Frühling folgen.
Die Tübinger arbeiten mit der britischen Regierung zusammen, um Impfstoffkandidaten gegen die Virus-Varianten zu entwickeln. Als Teil der Vereinbarung stehen dem Land Millionen Impfstoffe zu, wenn die Vakzine zugelassen werden.
Das Tübinger Biopharma-Unternehmen schließt eine Kooperation mit dem britischen Pharma-Konzern Glaxo-Smith-Kline, um einen Super-Impfstoff für die aufkommenden Mutanten zu entwickeln.
Vor dem Impfgipfel sprechen Jens Spahn und Armin Laschet mit Curevac und Bayer. Bis zum Jahresende stünden mehrere hundert Millionen Dosen zur Verfügung, verspricht Curevac-Chef Haas. Der Gesundheitsminister mahnt, in der Debatte realistisch zu bleiben.
Ende des Jahres sollen mehrere hundert Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission hat bei Curevac 220 Millionen Dosen vorbestellt.
Der Pharmariese Bayer steigt in die Produktion eines Corona-Impfstoffs von Curevac ein und will im kommenden Jahr 160 Millionen Dosen herstellen.
Im Streit zwischen der EU und dem Impfstoffhersteller Astra-Zeneca zeichnet sich eine Annäherung ab. Brüssel zeigt sich vorsichtig optimistisch, aber beharrt auf seinen Forderungen an das Unternehmen.
Der nächste Pharmahersteller veröffentlicht Wirksamkeitsdaten seines Impfstoffkandidaten. Das Mittel von Johnson&Johnson hätte den Vorteil, dass von ihm nur eine Dosis verabreicht werden muss und nicht wie üblich zwei.
Der französische Pharmakonzern Sanofi produziert künftig Corona-Impfstoff für Biontech. Das wirft die Frage auf, ob nicht noch mehr Kooperationen möglich sind. In Amerika wird bereits verhandelt.
Der Tübinger Impfstoffentwickler Curevac holt sich frisches Kapital. Fünf Millionen Aktien werden mit einem deutlichen Abschlag zum Preis von je 90 Dollar angeboten.
Sanofi will den Corona-Impfstoff der Konkurrenten Biontech und Pfizer herstellen. Das sollte kein Einzelfall bleiben.
Sanofi ist mit der eigenen Impfstoff-Entwicklung nicht vorangekommen. Jetzt will der Pharmakonzern seine Produktionsstätten für andere Hersteller freigeben und so rund 100 Millionen Dosen mehr liefern als sonst möglich wäre.
Der Tübinger Impfstoffentwickler testet seinen Impfstoff derzeit noch. Zum ersten Mal seit seinem Börsengang im August will das Unternehmen jetzt frisches Geld von Aktionären einsammeln.
Vor gut einem Jahr haben Forscher begonnen, nach einem Ausweg aus der Corona-Krise zu suchen. F.A.Z.-Redakteure haben sie in dieser Zeit begleitet. Eine Reportage aus Schanghai, Paris, New York, Frankfurt, London, Stuttgart und Tel Aviv.
Einzelne Europaabgeordnete können jetzt den Vertrag der Kommission mit Curevac einsehen. Die anderen Hersteller lehnen das bislang ab. Über den Erkenntnisgewinn der Lektüre gehen die Meinungen auseinander.
Noch nie zuvor ist so viel Geld in die deutsche Biotechnologie-Branche geflossen wie im vergangenen Jahr. Dafür sorgten vor allem zwei Unternehmen.
Curevac-Gründer Ingmar Hoerr über seine Entdeckung der Technologie für den Corona-Impfstoff, die Abweisung durch Geldgeber – und warum in der Pharmaindustrie kein Stein auf dem anderen bleiben wird.
Ohne die EU gäbe es weder einen schnell verfügbaren und wirksamen europäischen Corona-Impfstoff noch genug Impfdosen für die gesamte Welt. Doch eine weitere Impfoffensive ist notwendig. Ein Gastbeitrag.
Ausgerechnet der Impfstoffhersteller, an dem sich Deutschland beteiligt hat, braucht noch Zeit. Eine Zulassung ist im zweiten Quartal 2021 geplant. In Brüssel kursiert nun ein interessantes Gedankenspiel.
Viele werfen dem Gesundheitsminister vor, er habe zu wenig Impfstoff für Deutschland besorgt. Sie sagen: Er nahm zu viel Rücksicht auf Europa. Selbst der Koalitionspartner geht auf ihn los.
Die EU bestellt noch einmal viele Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs. Der soll auch gegen die neue Variante wirksam sein. Doch die große Frage bleibt, wann die Dosen verimpft werden können.