„Viele von uns zahlen zu hohe Wasserpreise“
Der Bonner Juraprofessor, designierter Chef der Monopolkommission, spricht über Regulierungsdefizite beim Wasser, hohe Benzinpreise und den Sinn von Entflechtung.
Der Bonner Juraprofessor, designierter Chef der Monopolkommission, spricht über Regulierungsdefizite beim Wasser, hohe Benzinpreise und den Sinn von Entflechtung.
Den Verbrauchern drohen höhere Preise für Gas und Strom. Der Grund: Nach einem Gerichtsurteil hat die Bundesnetzagentur in der Vergangenheit den Anlagenwert der Strom- und Gasnetze falsch berechnet.
Die Energiewende soll bürgerfreundlicher werden als „Stuttgart 21“. Doch sie hat dafür weniger Zeit, als es braucht, einen Bahnhof umzubauen. Nun wird sich zeigen, ob die Energiewende überhaupt gewollt wird.
Vor rund einem Jahr hat die Kanzlerin die Energiewende beschlossen. Dafür müssen nun dringend Leitungen gebaut werden, die den Windstrom aus dem Norden in den Süden transportieren. Die vier großen Strombetreiber haben jetzt ihren Netzentwicklungsplan vorgestellt.
Die Bundeskanzlerin hätte die Energiewende von Anfang an zur Chefsache erklären sollen - das sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann in der F.A.S. Merkel gestand in ihrer Videobotschaft ein, dass die Zeit dränge.
Ein Jahr nach der Atomwende warnt die Bundesnetzagentur abermals vor Engpässen in der Stromversorgung. Im vergangenen Winter hätten die Netzbetreiber allein drei Mal auf die Kaltreserve zurückgreifen müssen, um einen Stromausfall zu verhindern.
Ohne den schnellen Netzausbau gerät die Energiewende in eine Schieflage, warnt der neue Regulierungschef. Zur Not müssten Kosten sozialisiert werden, um voranzukommen.
Die Bundesnetzagentur erwartet in den kommenden Jahren eine Verteuerung des Stroms um bis zu 7 Prozent. Ein weiterer Anstieg wird folgen. Grund ist die Energiewende.
Wettbewerber können mit den preisgünstigen Angeboten der Deutschen Post nicht mithalten. Ein Prüfungsverfahren soll den Dumpingvorwürfen der Konkurrenz jetzt nachgehen. Vor allem der Infobrief steht in der Kritik.
Bundeswirtschaftsminister Rösler will die Deutsche Post zu mehr Wettbewerb zwingen, die Norma Group gibt sich nach Rekordergebnissen für 2012 zuversichtlich, Sony stellt nach der Trennung von Ericsson neue Telefone vor. Die deutsche Entwicklungspolitik fördert angeblich die Solarindustrie Chinas, das laut Weltbank in seiner Entwicklung am Wendepunkt steht. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt auf dem höchsten Stand seit zwölf Jahren.
In diesem Winter sind die Lichter in Deutschland nicht ausgegangen. Der scheidende Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, betont aber: Der Härtetest für die Energiewende kommt erst noch.
Der Zuwachs stellt das bisherige Rekordjahr 2010 in den Schatten: 2011 wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 7500 Megawatt installiert. Nun droht jedoch ein drastischer Subventionsabbau.
Die Stabilität des deutschen Stromnetzes kann zum Teil nur mit Hilfe aus dem Ausland aufrechterhalten werden. In diesem Winter musste erstmals ein altes Öl-Kraftwerk bei Graz wieder ans Netz gehen, damit in einigen Regionen Deutschlands nicht das Licht ausgeht.
Die Netzagentur hat einen „Szenariorahmen“ für die künftige Energieversorgung erstellt. Bis Juni kommenden Jahres sollen die deutschen Stromtrassen ausgebaut werden.
Der dringend nötige Ausbau des Stromnetzes in Deutschland kommt nur stockend voran. Die Hälfte der 24 als besonders dringlich eingestuften Ausbauprojekte ist verzögert. Der Zeitverzug liege zwischen einem und vier Jahren.
Die Netzagentur wollte die Renditen der Stromnetzbetreiber auf 8,2 Prozent begrenzen, nun kommt sie den Investoren entgegen.
Der Chefsessel der Bundesnetzagentur gilt als einer der wichtigsten Beamtenposten jenseits von Berlin. Seit zehn Jahren amtiert hier der SPD-Mann Matthias Kurth. Nun drängt die Union auf einen Mann aus den eigenen Reihen.
Bonn, 29. September (dapd). Die Bundesnetzagentur prüft Vorwürfe von Wettbewerbern, die Deutsche Post transportiere Briefsendungen großer Unternehmen zu billig und behindere dadurch die Wettbewerber. Ein Sprecher der Netzagentur sagte: "Uns liegen Beschwerden vor.
MAINZ. Das "kleine Jubiläum" wird bei der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) AG heute sicher nicht gefeiert: Auf den Tag genau fünf Jahre ist es her, dass die Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (Koma) ihre erste Pressemitteilung verschickte ...
Die großen Netzbetreiber wollen mit hohen Summen die Energiewende vorantreiben. Die eingereichten Anträge haben ein Volumen von mehr als 6 Milliarden Euro.
bü. BONN, 23. September. Die Planungen der Netzbetreiber für die Energiewende nehmen Gestalt an. In mehreren Machbarkeitsstudien prüfen die Betreibergesellschaften den Bau neuer Stromautobahnen, die Ökostrom über Hunderte Kilometer zu den Verbrauchsorten transportieren sollen.
Die milliardenschwere Umlage zur Finanzierung des Stroms aus erneuerbaren Quellen wird im nächsten Jahr voraussichtlich nicht sinken - wie es die Regierung nahegelegt - sondern weiter steigen. Das legen Zahlen der vier Betreiber des Übertragungsnetzes nahe.
bü. BONN, 7. September. In der Auseinandersetzung um die Dumping-Praktiken ihrer Düsseldorfer Tochtergesellschaft First Mail spielt die Deutsche Post erfolgreich auf Zeit. Die Bundesnetzagentur verzichtet vorerst darauf, First Mail zu einer Anhebung der Großkundenpreise zu zwingen.
Gerade die Stromversorgung des Rhein-Main-Gebiets ist nach dem Atomausstieg auf Kante genäht.
mak./sug. frankfurt. Eines der beiden mit Erdgas befeuerten Kraftwerke auf der Ingelheimer Aue zählt zu den fünf Anlagen, die im Winter als Reserve für den Fall bereitstehen sollen, dass es nach dem Abschalten alter Atommeiler mit der Stromversorgung eng wird.
Die Bundesnetzagentur lässt niemanden hängen, auch nicht Atomkraftgegner, die nach einem alten Vers in Dunkelheit und mit kaltem Hintern überwintern. Damit niemand, unabhängig von seiner energiepolitischen Haltung, in den nächsten ...
ami. Berlin, 31. August. Um die Sicherheit der Stromversorgung auch in Zeiten hoher Nachfrage zu garantieren, muss keines der sieben unlängst abgeschalteten Kernkraftwerke in Reserve gehalten werden. Stattdessen will die Bundesnetzagentur fünf konventionelle Kraftwerke als Reserve nutzen.
ami. BERLIN, 31. August. Zwei alte Kohle- und drei Gaskraftwerke sowie zusätzliche Elektrizitätslieferungen aus Österreich sollen verhindern, dass in Deutschland die Stromversorgung zusammenbricht. Die Bundesnetzagentur hat diese ...
Es ist nicht überraschend, dass die Bundesnetzagentur kein Atomkraftwerk als "kalte Reserve" ausgesucht hat, um etwaige Lücken in der Stromversorgung zu überbrücken. Aber ohne die Drohung der Behörde, ein abgeschaltetes Kernkraftwerk ...
Die Bundesnetzagentur verzichtet auf die Nutzung eines stillgelegten Atomkraftwerks als Reserve für mögliche Stromengpässe. Kohlekraftwerke sollen im Notfall zugeschaltet werden.
Nach dem Willen von Landtag und Landesregierung soll der hessische Atomreaktor Biblis B nicht als als Reserve für mögliche Engpässe bei der Stromversorgung genutzt werden. Die endgültige Entscheidung trifft aber die Bundesnetzagentur.
rike. BERLIN, 23. August. Der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg steht Ärger ins Haus. Die Bundesnetzagentur hat Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) damit gedroht, das Kernkraftwerk Philippsburg zum Reservekraftwerk ...
caf. FRANKFURT, 18. August. Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica ist mit seiner Klage gegen die Entziehung der im Jahr 2000 ersteigerten UMTS-Lizenz endgültig gescheitert. Wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ...
Welche Änderungen bringt die neue Rechtsprechung für Netzbetreiber?Der Bundesgerichtshof hat die Regulierungspraxis der Bundesnetzagentur bei der Bestimmung von Entgelten für die Nutzung von Strom- und Gasnetzen in einer ...
Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, plädiert in einem Standpunkt für die F.A.Z., dass der Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt der Garant für die Wahrung der Netzneutralität ist. Qualitätsdifferenzierungen und Netzneutralität müssen keine unversöhnlichen Gegensätze sein, solange Transparenz besteht, eine Mindestqualität für alle Nutzer und faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet sind.
Verfügbarkeit und Nutzung von Breitbandkommunikation haben große Bedeutung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Daher gehört der zügige Ausbau der Breitband-Infrastruktur zu den zentralen Aufgaben der Standortsicherung in Deutschland. Das Vertrauen in die Marktkräfte, wie es die Bundesregierung tut, wird aber nicht ausreichen, um die Lücken in der Breitbandkarte Deutschlands zu schließen, kritisieren Bernd Holznagel und Arnold Picot.