Kartellamt kritisiert Ausnahmen für Konzernklubs
Das Bundeskartellamt hat Ausnahmen von der 50+1-Regel im deutschen Profifußball bemängelt. Sie verzerrten den Wettbewerb. Die DFL kündigte an, die Einschätzung zu berücksichtigen.
Das Bundeskartellamt hat Ausnahmen von der 50+1-Regel im deutschen Profifußball bemängelt. Sie verzerrten den Wettbewerb. Die DFL kündigte an, die Einschätzung zu berücksichtigen.
Kommt Amazon in Deutschland eine „überragende marktübergreifende Bedeutung“ zu? Es ist das dritte Verfahren des Bundeskartellamts gegen den Konzern – und dieses Mal hat die Behörde neue Instrumente zur Hand.
Die Industrie will sich nicht länger als Umweltsünder beschimpfen lassen. Hildegard Müller und Karl Haeusgen, oberste Vertreter von Autobranche und Maschinenbau, wehren sich gegen das Klimapaket der Bundesregierung.
Professor Lutz Eckstein von der RWTH Aachen im Interview über den aktuellen Stand beim autonomen Fahren, wie sich die deutschen Autohersteller bei der Zukunftstechnologie schlagen und was in China anders läuft.
Nach Facebook übt auch eine Gruppe von Verbänden Kritik an neuen Datenregeln. Auch in Amerika gerät Apple in die Defensive – und verspricht jetzt Milliardeninvestitionen.
Am Montag verraten die Grünen, wer ihr Kanzlerkandidat wird. Was die Partei medienpolitisch vorhat, offenbart ihr Programm: niemanden verschrecken.
Das Bundeskartellamt will Facebook an die Kandare nehmen. Jetzt muss der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber urteilen. Mit einer Entscheidung ist allerdings nicht vor 2023 zu rechnen.
Der künftige Generalsekretär der OECD, Mathias Cormann, erläutert im F.A.Z.-Gespräch seine Prioritäten: Die Klimapolitik müsse wirtschaftlich verträglich sein, eine Digitalbesteuerung in diesem Jahr sei möglich.
Das Kartellamt ist keine Datenschutzbehörde, das Vorgehen gegenüber Facebook könnte rechtswidrig sein. Umso mehr begrüßt das Unternehmen den Verweis an den EuGH.
Mit zwei Gesetzentwürfen will die EU-Kommission für mehr Konkurrenz auf Digitalplattformen sorgen. Sie verdienen Unterstützung. Aber manches entfernt sich zu weit vom Wettbewerbsrecht.
Die Hackerattacken auf kritische Infrastruktur haben ein Maß erreicht, das einen fragen lässt, wann Amerika und Nato den Verteidigungsfall ausrufen. Die Lage ist gespannt wie noch nie.
Bei öffentlichen Aufträgen hilft künftig das bundesweite Wettbewerbsregister bei der Auswahl der Firmen. Wann kommt es zu einer Eintragung und wie wird man sie wieder los?
Brüssel will die Macht der Tech-Konzerne begrenzen. Digitalexpertin Nadine Schön, stellvertretende Chefin der Unionsfraktion im Bundestag, findet das richtig – und sagt, was die EU von deutschen Gesetzen lernen kann.
Das neue Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) erweitert den Spielraum des Bundeskartellamts. Die Wettbewerbshüter dürfen nun deutlich früher gegen Amazon, Facebook und andere Tech-Konzerne vorgehen.
Die SB-Warenhauskette soll unter Konkurrenten verteilt werden. Doch ist die Konzentration im Lebensmittelhandel in Deutschland schon hoch. Das Bundeskartellamt hat sich für seine Prüfung Zeit gelassen – aus mehreren Gründen.
In Hinblick auf Internetgrößen wie Google und Co. müssen stärkere Möglichkeiten zur Reglementierung gegeben sein. Diesbezüglich sind sich deutsche Politiker parteiübergreifend einig.
Immer öfter zielen Angreifer auf kritische Infrastrukturen wie Stromnetze und die Gesundheitsversorgung. Die EU-Kommission will nun dagegen halten – und hält Gegenangriffe für legitim.
Die Bonner Wettbewerbshüter haben im Zusammenhang mit den Oculus-Virtual-Reality-Produkten ein Missbrauchsverfahren gegen den amerikanischen Tech-Konzern eingeleitet.
Die ökonomische Macht von Tech-Konzernen wie Google und Amazon wird seit geraumer Zeit kritisch beäugt. Nun will die Bundesregierung erreichen, dass die Unternehmen Daten teilen. Dabei handelt sie allerdings viel zu zaghaft. Ein Gastbeitrag.
Im Netz wird geschummelt und gelogen. Aber wie können wir uns schützen? Sieben Antworten.
Mit neuen Instrumenten will die Politik die Macht von Google, Facebook, Amazon und Co. beschränken. Doch aus juristischen Kreisen ertönen Sorgen wegen der Novelle.
Das Bundeskartellamt nimmt die beiden Internetriesen ins Visier: Dabei geht es um Kooperationen von Amazon mit einigen Händlern auf seiner Plattform. Deshalb gerät auch Apple in den Blickpunkt.
Scharfe Kritik regt sich an der Haltung der Bundesregierung zu RWE und Eon, die sich 2019 ihren Markt untereinander aufteilten. Elf Regionalversorger haben Klage eingereicht.
Der dänische Braukonzern wähnte sich schon in Sicherheit. Ein Gericht hatte im vergangenen Jahr das Verfahren im sogenannten Bierkartell-Prozess wegen Verjährung eingestellt. Doch der Bundesgerichtshof hat das Urteil jetzt aufgehoben.
Das Bundeskartellamt hat untersucht, ob mit der Onlinebewertung von Dienstleistern Schindluder getrieben wird. Es rät dazu, dass Portale mehr Verantwortung übernehmen, Fake-Bewertungen technisch aufspüren und löschen.
Zu Beginn der Pandemie waren die verschiedenen Forschungsprojekte zu Covid-19 in Deutschland wenig koordiniert. Dies änderte sich mit der Gründung des Netzwerks Universitätsmedizin, das die Studienergebnisse und Daten aus den verschiedenen Universitätskliniken bündelt. Das trägt dazu bei, die Krankheit besser und schneller zu verstehen.
Die 10. Wettbewerbsnovelle greift unverhältnismäßig in die Rechte der Unternehmen ein. Besonders der Entwurf eines Sonderkartellrechts ist kritisch zu sehen.
Das Bundeskartellamt pocht auf weitere Untersuchungen gegen Amazon in Hinblick auf deren Preispolitik. Eine Änderung der Wettbewerbsgesetze ist ohnehin geplant.
Unternehmen wollen zum Ziel des Umweltschutzes stärker kooperieren. Dabei haben die Kartellbehörden ein Wörtchen mitzureden.
An den Ladesäulen für Elektroautos herrschen gewaltige Preisunterschiede. In den meisten Regionen bestimmt ein einziger großer Betreiber den Markt. Das könnte schwerwiegende Folgen für den Ausbau der Elektromobilität haben.
Der Bundesgerichtshof wirft dem Konzern vor, seine Nutzer auszubeuten – und geht dabei ganz neue Wege.
Die Marktmacht der großen Online-Anbieter nimmt zu. Dagegen möchte das Wirtschaftsministerium mit einer Kartellrechtsreform vorgehen. Der Entwurf ist längst fertig – doch das Justizministerium stellt sich quer.
In der aktuellen Folge des Einspruch-Podcasts diskutieren wir unter anderem die juristischen und politischen Implikationen der von Horst Seehofer angekündigten Strafanzeige gegen eine „taz“-Autorin.
Der amerikanische Konzern muss die umfassende Sammlung von Daten seiner Nutzer vorerst stoppen. Das bestätigte Verbot des Bundeskartellamts freut Verbraucherschützer und Wettbewerbshüter.
Das „Grundgesetz der Marktwirtschaft“ braucht ein Update. Die Pläne sind seit Langem fertig, haben sich aber im Hin und Her der Berliner Ministerien verhakt.
Nokia spielt seine Macht aus, um alte Mobilfunkrechte an Autohersteller zu vermarkten. Das Bundeskartellamt fragt den EuGH. Würden die Verfahren zugunsten von Nokia entschieden, könnte das für Mercedes ein Verkaufsverbot für seine Autos bedeuten.