Müssen Google und Facebook gezähmt werden?
Die Gegner der Internetkonzerne hoffen, dass die Kartellwächter die Firmen zerschlagen. Doch die Regulierer finden das unnötig.
Die Gegner der Internetkonzerne hoffen, dass die Kartellwächter die Firmen zerschlagen. Doch die Regulierer finden das unnötig.
Ärger im Autoparadies: Erst mussten die deutschen Konzerne auf Druck der chinesischen Behörden die Preise für Ersatzteile senken. Jetzt drohen ihnen auch noch Kartellstrafen. Zuerst ist Audi dran.
Wie stellen Kartellbrüder es an, dass sie die Verbraucher übers Ohr hauen? Der Chef des Kartellamts hat jetzt einen kleinen Einblick gegeben: Die Firmen setzen beim Discounter an.
Das Bundeskartellamt brummt 21 Wurstherstellern Geldbußen auf, zum Beispiel Meica und Wiesenhof. Insgesamt müssen die Unternehmen beinahe 340 Millionen Euro zahlen - eine der höchsten Kartellstrafen in der Geschichte der Behörde.
Das hätte wohl niemand für möglich gehalten: Die Monopolkommission hinterfragt offiziell die Macht von Google, Facebook & Co. Was bedeutet das für das Geschäftsmodell der Internetgiganten?
Wo ist die günstigste Tankstelle? Die Benzinpreismeldestelle soll Autofahrern bei der Suche helfen. Sie wird viel genutzt, stellt das Bundeskartellamt fest.
„Schwerwiegende wettbewerbsrechtliche Bedenken“ hatte die Kartellbehörde am Online-Verkaufsverbot, das Adidas Sporthändlern auferlegt. Nun musste der Konzern klein beigeben – und viele Marken werden folgen müssen.
Vor Zivilgerichten klagen deutsche Presseverlage bereits gegen Google. Jetzt legen sie Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Vorwurf: Google missbrauche mit der Suchmaschine seine Marktmacht.
Gute IR-Arbeit steigert den Wert des Unternehmens. Doch gerade für viele kleine Konzerne ist die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt ein Kraftakt. Den Erfolg einzig in der höheren Börsenbewertung abzulesen, ist nicht zielführend.
Die Post scheint die Briefe von Großkunden zu billig zu transportieren - das Kartellamt sieht dafür jedenfalls „klare Anhaltspunkte“. Die Monopolkommission lehnt den Vortstoß ab, Google aufzuspalten. Der Klambt-Verlag setzt auf Fernsehmagazine.
Bei der Post geht offenbar nicht alles mit rechten Dingen zu. Kartellamtspräsident Mundt sieht gegenüber der F.A.Z. „klare Anhaltspunkte“ für Preisdumping.
Auch Innenminister de Maizière will gegen einen möglichen Machtmissbrauch des Suchmaschinengiganten vorgehen. Das Bundeskartellamt sieht rechtlichen Diskussionsbedarf. Und Google gibt sich überrascht: Reaktionen auf die Ankündigung Sigmar Gabriels
Wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der F.A.Z. schreibt, wollen sein Ministerium und das Bundeskartellamt prüfen, ob Google seine den Markt dominierende Stellung missbraucht.
Der amerikanische Präsident Barack Obama begibt sich auf eine Reise durch Asien, McDonalds legt Zahlen vor und das Bundeskartellamt entscheidet u. a. über den Verkauf der „Berliner Morgenpost“ und des „Hamburger Abendblatts“ an die Funke Mediengruppe.
Für Girokarten-Zahlungen müssen Händler Gebühren an die Bank bezahlen. Bisher war das ein einheitlicher Betrag. Das soll sich jetzt ändern - gerade bei kleinen Händlern könnten Waren jetzt günstiger werden.
Amazon schickt die Settop-Box Fire TV ins Rennen um die digitale Unterhaltung im Wohnzimmer, VW schließt mit Arbeitnehmern ein Abkommen für die Scania-Übernahme und das Kartellamt ermittelt gegen einen Hersteller von Industriebatterien.
Durch illegale Absprachen sollen Verbraucher Hunderte Millionen Euro zu viel bezahlt haben. Jetzt greift das Kartellamt durch. Die Brauereien, die mitgemacht haben sollen, werden mit empfindlichen Strafen belegt.
Schon 2010 hat das Bundeskartellamt Preisabsprachen bei großen Kaffeeröstern aufgedeckt. Nun fordert die Deutsche Bahn von Tchibo eine Million Euro Schadenersatz.
Beim Algarve-Cup bestreiten Deutschlands Fußballfrauen am Mittwoch das Endspiel gegen Japan (15.10 Uhr). Im Interview spricht Mittelfeldspielerin Lena Goeßling aber schon Richtung WM 2015 und die damit verbundenen Pflichten der Spielerinnen.
Durch den Verkauf der Fernsehzeitschriften von Springer an Funke sieht das Kartellamt den Wettbewerb gefährdet. Die Vertragspartner müssen nun nachbessern.
Das Bundeskartellamt hat Bedenken beim Springer-Funke-Deal wegen TV-Zeitschriften, Amerikas Verteidigungsminister kündigt harte Einschnitte an und Samsung stellt sein neues Top-Smartphone Galaxy S5 vor.
Diese Entscheidung hat Pilotcharakter: Das Bundeskartellamt durfte laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf die Wasserpreise in Berlin senken - auch um 18 Prozent.
Der steigende Ölpreis lässt die Benzinpreise anziehen. Apps und Internetportale können helfen, die günstigsten Tankstellen zu finden. Die Dienste haben aber auch Nachteile.
Das Bundeskartellamt verhängt das nächste Millionen-Bußgeld: Die drei größten deutschen Zuckerhersteller sollen jahrelang abgesprochen haben, sich gegenseitig kaum Konkurrenz zu machen.
Mehr als vier Jahre nach einem vom Kartellamt verhängten Millionenbußgeld gegen Melitta hat ein Gericht die Strafe bestätigt: Der Kaffeeröster muss wegen verbotener Preisabsprachen zahlen. Doch das Unternehmen lässt nicht locker.
Der Bund will das Wettbewerbsrecht für Verlage und Fernsehsender lockern. Doch der Chef des Kartellamts ist dagegen.
Das Bundeskartellamt will prüfen, ob die Deutsche Bahn private Bahngesellschaften beim Fahrtkartenverkauf benachteiligt. Es muss sich etwas ändern.
Das Fahrzeug wird zum Computer auf Rädern, es registriert alle Bewegungen. Experten sind alarmiert: Wem gehören die Daten, die es über uns sammelt?
Konkurrenten werfen der Deutschen Bahn Marktmacht-Missbrauch vor. Jetzt prüft das Bundeskartellamt. Die Bahn hält das für unbegründet.
Das Bundeskartellamt holt zum nächsten Schlag gegen die Bierbranche aus. „Wir werden das Verfahren binnen weniger Wochen zum Abschluss bringen“, sagte Kartellamts-Präsident Mundt, der F.A.Z. Die Bußgeldsumme soll „erheblich steigen“.
Deutschlands Brauer sollen Preise abgesprochen und so Biertrinker abkassiert haben. Dafür werden sie jetzt hart bestraft. Über 100 Millionen Euro tun der unter sinkendem Absatz leidenden Branche weh.
Der neue Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geht hart mit der Vorgänger-Regierung ins Gericht. Die Energiewende brauche einen „Neustart“: „Da herrscht zum Teil Anarchie.“
Die Firma Bosch Siemens Hausgeräte ist mit ihrem Rabattsystem gestrandet. Die Idee: Händler, die viele Staubsauger, Waschmaschinen oder andere Geräte im Internet verkaufen, kriegen geringere Rabatte. Das geht so nicht, sagt nun das Kartellamt.
Die Wettbewerbshüter stören sich an Preisgarantien, die die mächtigen Buchungsportale den Hotels abverlangen. Für den Verbraucher könnte es nun günstigere Angebote jenseits von HRS und Co geben.
Busfahren ist eine echte Konkurrenz für die Bahn, weil es so unschlagbar günstig ist. Von Frankfurt am Main nach Berlin kommt man schon für 22 Euro - solange man online bucht.
Der Vergleich von Spritpreisen ist dank der neuen zentralen Meldestelle so leicht wie nie. Wer jetzt noch teuer tankt, ist selbst schuld. Doch nicht jeder Umweg lohnt sich. Das Verbraucherthema.