Deutschlands bewährte Jobmotoren fallen aus
Ohne Personalaufbau des Staates wäre in Deutschland auch die Beschäftigung auf Schrumpfkurs. Nun gibt es Rufe nach einer Zeitenwende – zurück zu mehr Zeitarbeit und weniger Kündigungsschutz.
Ohne Personalaufbau des Staates wäre in Deutschland auch die Beschäftigung auf Schrumpfkurs. Nun gibt es Rufe nach einer Zeitenwende – zurück zu mehr Zeitarbeit und weniger Kündigungsschutz.
Ignoranz im Umgang mit der Migration und den Jobcentern erklärt, warum die deutsche Sozialpolitik in eine falsche Richtung läuft. Arbeit kann Sozialleistungbezieher sogar ärmer machen – ein Skandal.
Vielen freien Ausbildungsstellen stehen viele Bewerber gegenüber. Trotzdem bleiben Lehrstellen in Hessen frei. Noch kann sich etwas tun auf dem Markt, aber von allein wird es nicht gehen.
Die Betriebe bieten in diesem Jahr weniger Ausbildungsplätze an – aber noch immer viel mehr, als es Bewerber gibt. Ein Problem ist die hohe Zahl an Schulabbrechern. Doch einen Lichtblick gibt es auch.
Eine neue Studie lässt aufhorchen: Sanktionsfreudige Jobcenter bringen mehr Leute in Arbeit als andere. Das galt zumindest vor der Bürgergeldreform. Bereits die bloße Möglichkeit von Sanktionen hat einen Effekt.
Mays Abdulrahman und Tetiana Saputska sind vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen. Beide arbeiten in Frankfurt bei der Agentur für Arbeit. Dort helfen sie nicht nur Flüchtlingen, Jobs zu finden.
Einst schien das Bürgergeld eine gute Idee. Sogar die Union war dafür. Doch inzwischen regt sich das ganze Land darüber auf. Zu Recht? Eine Analyse in vier Kapiteln.
Die schwache Konjunktur hat den Arbeitsmarkt erreicht: Diesen Juli gibt es mehr Arbeitslose als üblich, das zehrt an den Finanzen der Bundesagentur für Arbeit.
Mit dem Ende von Schule und dem Ausbildungsjahr steigt die Zahl der Hessen ohne Arbeit, doch die Personalnot bleibt hoch. Die hessischen Arbeitgeberverbände nehmen die Jobcenter in die Pflicht. Die Gewerkschaften sehen dagegen die Schuldenbremse als Ursache an.
Die wirtschaftliche Flaute belastet den Arbeitsmarkt und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die hohe Arbeitslosigkeit zehrt an den Finanzen der Bundesagentur für Arbeit.
Mit dem Umbau von Hartz IV zu Bürgergeld wolle die Ampelkoalition die vielen Kritiker mit dem Sozialsystem versöhnen – ohne Erfolg. Eine Bestandsaufnahme der Ursachen und möglichen Konsequenzen.
Die SPD wollte mit dem Bürgergeld endlich das Hartz-IV-Trauma überwinden. Das Projekt ging nach hinten los. Wie konnte der einstigen Arbeiterpartei das passieren?
Viele Betriebe suchen noch Auszubildende, gleichzeitig haben viele Schulabgänger noch keine Stelle. Das Jugendjobcenter versucht kurzfristig zu vermitteln.
Die Suche nach Fachkräften in ländlichen Regionen gilt als besonders schwierig. Beim Maschinenbauer Bomag im Hunsrück setzen sie auch auf Arbeitskräfte aus dem Ausland und auf Kooperationen mit der Agentur für Arbeit.
Mit einem „Kick-Start“-Programm sollen Asylbewerber, Arbeitslose und Bürgergeldempfänger für das Gastgewerbe gewonnen werden – ein Pilotprojekt aus Frankfurt.
Die Kindergrundsicherung sollte eine soziale Großtat werden. Das Vorhaben, das von Anfang an misslungen war, kommt nun aufs Abstellgleis.
Die Kosten sind enorm, die Erfolge bescheiden, die Akzeptanz in der Bevölkerung schwindet – auch weil manche Empfänger die Leistung als bedingungsloses Grundeinkommen betrachten. Vorschläge für eine Reform, die allen nutzt. Ein Gastbeitrag.
Die Zahlen zeigen wenig Bewegung , doch es gibt Lichtblicke.
Bislang hat nur gut ein Viertel der Ukrainer in Deutschland einen Job, unter den Flüchtlingen von 2015 liegt die Quote inzwischen viel höher. Warum es trotzdem Hoffnung gibt.
Personalabbau in der Industrie und in der Baubranche, nur der Staat stellt kräftig ein: Die Arbeitslosigkeit ist um eine halbe Million höher als vor zwei Jahren. Woran liegt das?
Frank Martin ist der Chef der hessischen Arbeitsagenturen. Im Interview erläutert er, warum keine Massenarbeitslosigkeit droht – trotz vieler Entlassungen. Er sieht jedoch eine andere Gefahr.
Bundesagentur für Arbeit, Städte- und Landkreistag sind nicht immer einig. Aber im Etatstreit der Ampel eint sie eine große Sorge: Weniger Fördermittel bei steigender Arbeitslosigkeit – das könne nicht gutgehen.
Vor allem für die Generalsanierung wichtiger Bahnstrecken ist ein Gesetzesvorhaben wichtig, für das es im Vermittlungsausschuss eine Einigung gibt. Insgesamt standen fünf Gesetze auf der Tagesordnung. Nicht alle kamen durch.
Distanzen, Förderung, Zumutungen, Homeoffice: Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, wie fern immer mehr Menschen ihrer Arbeit sind.
Der Kreis verzeichnet immer mehr Leistungsempfänger, die immer schwerer zu vermitteln sind. Der Sozialdezernent kritisiert fehlende Sanktionsmöglichkeiten.
Die Jobcenter brauchen für die Betreuung von Arbeitslosen mehr Mittel. Immerhin in diesem Punkt herrscht bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt mit dem frühen Präsidenten des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegl und Landessozialministerin Heike Hofmann Einigkeit.
Die Bundesagentur für Arbeit zählt knapp 180.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Arbeitsminister Heil zeigt aber Zuversicht – höhere Renten und Löhne seien gut für eine starke Wirtschaft.
Zeit, den „Job-Turbo“ zu zünden: Als Chance gegen den Fachkräftemangel sieht man bei der Frankfurter Arbeitsagentur die Einstellung von geringer Qualifizierten mit Fortbildungsprogrammen.
Die schwächelnde Wirtschaft zeigt sich zunehmend auch am Arbeitsmarkt. Trotz Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosigkeit nur leicht zurück. Saisonbereinigt nimmt sie sogar zu.
Was wäre, wenn nicht das Geld der Eltern, sondern ein Los über den Status entscheiden? Nora Abdel-Maksoud dreht in ihrem Stück „Jeeps“ die Verhältnisse um und teilt nach allen Seiten aus.
Umfragen zeigen, was beide Seiten kurz- und langfristig erwarten können – der deutsche Arbeitsmarkt und Menschen, die vor dem Überfall Russlands geflohen sind.
Die Stadt Karben will anerkannte Flüchtlinge in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften in der Zukunft Miete zahlen lassen. Bad Vilbel dient ihr als Vorbild.
Daniel Terzenbach ist von der Regierung beauftragt, möglichst viele Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Trotz schwacher Konjunktur sieht er echte Fortschritte. Ein Interview.
Acht von zehn Jobcentern bewerten die Jobperspektiven von Geflüchteten aus der Ukraine positiv. Manche werden aber einen anderen Beruf ausüben müssen.
Darf man nach einer Kündigung einfach untätig bleiben oder gar verhindern, dass einem eine neue Arbeit angeboten wird? Diese Fragen scheinen einfach, doch juristisch gesehen sind sie kompliziert.
Die Ukrainerin Svitlana Bielinska will Bus fahren, aber findet keine Arbeitstelle in Deutschland. In anderen Ländern ist das einfacher. Woran liegt das?