Habeck weist Vorwürfe zurück
Den Ministerien für Wirtschaft und Umwelt werden Verfehlungen im Entscheidungsprozess zum Atomausstieg vorgeworfen. Die beiden Minister weisen das zurück.
Den Ministerien für Wirtschaft und Umwelt werden Verfehlungen im Entscheidungsprozess zum Atomausstieg vorgeworfen. Die beiden Minister weisen das zurück.
Die Opposition wittert einen Skandal: Wurde die Verlängerung der AKW-Laufzeiten wirklich ergebnisoffen geprüft – oder war grüne Parteipolitik wichtiger? Wirtschaftsminister Habeck gibt sich betont gelassen.
Hätte der Wirtschaftsminister überhaupt Hinweise aus seinem Haus gebraucht, um noch mal über den Atomausstieg nachzudenken? Der Kanzler hatte nach Putins Überfall jedenfalls mehr Entschlusskraft.
Vor einem Jahr hat die Ampel die restlichen Kernkraftwerke abgeschaltet und eine klimapolitische Fehlentscheidung großer Tragweite vollzogen. Lagen alle Fakten früh genug auf dem Tisch?
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt, alle wichtigen Fragen zum Atomausstieg seien im Voraus mit den Kraftwerksbetreibern diskutiert worden. Einem möglichen Untersuchungsausschuss sehe er entspannt entgegen.
Robert Habeck und Steffi Lemke sollen erklären, wie die Entscheidung zum Atomausstieg zustande kam. Die Sondersitzungen finden bereits Freitag statt.
Atomausstieg +++ Menschenrecht auf Klimaschutz +++ Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung +++ Christian Lindner
Der israelische Luftschlag gegen Iran war wohl doch erfolgreicher, als Teheran zugeben will. Dort beharrt man auf der Deutung, es seien nur „Spielzeuge“ eingesetzt worden.
Der Atomausstieg vor einem Jahr war falsch. Statt neuer Gaskraftwerke braucht Deutschland die Kernkraft und die CO₂-Abscheidung für Kohle.
Nach der Atomkatastrophe in Fukushima hatte auch Japan alle Kernkraftwerke heruntergefahren. Nun soll die Anlage Kashiwazaki-Kariwa wieder in Betrieb gehen.
Um die Preise zu senken, darf das emissionsarme Energieangebot nicht auf ideologisch genehme Träger begrenzt, sondern es muss ausgeweitet werden. Wer in Sektoren denkt, denkt beschränkt.
Die Stromversorgung in Deutschland sei sicher, sagt Wirtschaftsminister Habeck. Aus der Industrie gibt es aber weiterhin Klagen über zu hohe Strompreise.
Vor einem Jahr hat Deutschland seine letzten Reaktoren abgeschaltet. Aber international geht das Atomzeitalter weiter. Hier sind fünf wichtige Trends in der Nukleartechnik.
Während in Deutschland keine Meiler mehr am Netz sind, wird andernorts an der atomaren Renaissance gearbeitet. Nun wollen rund 30 Staats- und Regierungschefs darüber diskutieren – und über Klimaschutz.
Der Energiebedarf von KI-Systemen lasse sich nur mit Nukleartechnik decken, glaubt Altman – er hat in mehrere Unternehmen auf dem Gebiet investiert. Eines davon präsentiert sich jetzt auf der South by Southwest.
Vor zwei Jahren haben russische Truppen Europas größtes Kernkraftwerk besetzt. Der IAEA-Gouverneursrat fordert Russland auf, sich aus dem AKW zurückzuziehen.
Bis vor einigen Jahren schien in den Niederlanden die Zeit der Kernkraft noch zu enden. Doch jetzt plädieren Abgeordnete für vier statt zwei Atomkraftwerke.
Atomausstieg, Heizungsgesetz, Agrardiesel: Den Grünen schlägt aus vielen Gründen derzeit Ablehnung entgegen. Breitere Zustimmung in der Gesellschaft wird die Partei erst bekommen, wenn sie sich auch selbst mehr zumutet.
Atomkraft hat nicht ausgedient, wie in Deutschland gerne behauptet. Das zeigt sich jetzt abermals – in Frankreich.
Deutschland mache sich den Umbau zur Energieversorgung schwerer als nötig, sagt der Chef der Internationalen Energieagentur. Dass die Abhängigkeit von Russland verringert wurde, sei positiv. Es blieben aber Herausforderungen.
Die Bundesregierung hat gerade ihre Kraftwerksstrategie veröffentlicht. Der frühere amerikanische Energieminister und Physiker Steven Chu rät Deutschland dringend, seine Entscheidungen zu überdenken.
Das Thema der Kernkraft ist in Deutschland emotional so aufgeladen, dass man ihre Anlagen möglichst spurlos beseitigen will. Für die demokratische Kultur wäre es besser, sie als Denkmäler zu erhalten. Ein Gastbeitrag.
Ein nukleares Endlager vor der Haustür – wer will so was? Die italienische Gemeinde Trino im Piemont kämpft mit allen Kräften für den Zuschlag der Regierung in Rom.
In einer Fabrik weit östlich von Moskau, die Teile für Raketen herstellt, gab es eine Explosion. Ob die Ukraine damit zu tun hat, ist unklar. Deren Präsident Selenskyj erhebt Anspruch auf eingefrorene russische Vermögen.
Hinkley Point C ist der erste Neubau eines Kernkraftwerks auf der Insel seit vielen Jahrzehnten. Doch die Kosten explodieren – und der Bau verzögert sich weiter.
Premierminister Rishi Sunak sagt, Kernkraft sei „ grün, günstig und sicher“. Der Energiekonzern EDF strebt unterdessen verlängerte Laufzeiten an.
In dem Beschlussentwurf für die Klausurtagung des Bundesvorstands wird auch der Abbau der Subventionen beim Agrardiesel abgelehnt. Das Bürgergeld will die CDU in seiner jetzigen Form abschaffen.
Wie erst jetzt bekannt wird, hat eine drei Meter hohe Tsunamiwelle nach dem Erdbeben in Japan ein Atomkraftwerk erreicht. Verschiedene Umstände verhinderten aber ein zweites Fukushima.
Die Treibhausgasemissionen sind 2023 in Deutschland überraschend deutlich gesunken. Zwei Sektoren dürften die Klimaziele allerdings abermals verfehlen. In Frankreich wurde derweil ein Rekord geknackt.
Noch immer Krieg in der Ukraine, Eskalation im Nahostkonflikt, Klimakrise und Endzeitstimmung in der deutschen Politik: 2023 gab es viel Schlechtes zu berichten. Ins große Bild gehören aber auch die positiven Nachrichten. Ein Rückblick.
Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde ist von einem Revival der Atomkraft überzeugt. Aber was sagt er zu den Gefahren und zur Entsorgung?
Das Buch ist lehrreich und streitbar, ohne polemisch zu sein. Aber man sollte sich in der Meinungsbildung nicht nur auf diese Quelle verlassen.
Roland Dantz ist Oberbürgermeister von Kamenz, einer sächsischen Kleinstadt. Er spricht gerne über die ganz großen Themen. Andersdenkende sind frustriert – und besorgt.
Grace Stanke ist eine glühende Verfechterin der Kernkraft. Eine Charmeoffensive führt die 21 Jahre alte Schönheitskönigin jetzt zum Klimagipfel in Dubai.
Für den Klimaschutz wollen mehr als 20 Länder die Atomenergie bis 2050 verdreifachen. Unterstützer der erneuerbaren Energien lehnen das ab, aber auch für sie gibt es gute Nachrichten aus Dubai.
Um die Klimaziele einzuhalten, ist Atomkraft nach Auffassung mehrerer Länder unerlässlich. Eine Gruppe um Frankreich und die Vereinigten Staaten fordert die Weltgemeinschaft auf, wieder massiv in Atomenergie zu investieren.