Woher kommt unser Strom
Nach dem Atomausstieg verlangen Umweltaktivisten das Aus für Kohlekraftwerke. Sie liefern noch immer den meisten Strom.
Nach dem Atomausstieg verlangen Umweltaktivisten das Aus für Kohlekraftwerke. Sie liefern noch immer den meisten Strom.
Eine treibende Kraft bei der atomkritischen Positionierung war der langjährige EKD-Beauftragte für Umweltfragen, Kurt Oeser. Seine Expertise und Vernetzung mit den Landeskirchen forcierte die Auseinandersetzung, wenngleich die EKD ihn nicht selten bremste.
In mehreren französischen Kernkraftwerken sind auffällige Komponenten des Atomkonzerns Areva eingebaut. Ob das die Sicherheit der Anlagen gefährdet, muss nun geprüft werden.
Der Energiekonzern forderte die Herausgabe von Dokumenten zum Atomausstieg und scheiterte. Eine weitere Klage des Konzerns über 235 Millionen Euro gegen das Land Hessen läuft noch.
Dreißig Jahre nach Tschernobyl gibt es Anzeichen, dass sich Islamisten für nukleare Anlagen interessieren. Wie groß ist das Risiko eines Attentats?
China will wie Russland ein schwimmendes Kernkraftwerk bauen. Dessen geplanter Einsatzort birgt anders als in der russischen Variante jedoch politischen Sprengstoff. Der Konflikt mit den Nachbarstaaten ist programmiert.
In der britischen Grafschaft Somerset soll das teuerste Atomkraftwerk der Welt entstehen – ausgerechnet am Ufer des Atlantiks. Ungutes Gefühl im Bauch? Ach was! Die meisten Anwohner können es kaum erwarten.
In der Haltung zur Atomkraft gibt es einen himmelweiten Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich. 62 Prozent der Franzosen halten Kernenergie für eine Trumpfkarte. Im Wahlkampf hatte Hollande noch einen Teilausstieg angekündigt, doch eilig hat er es damit nicht.
2014 und 2015 hat ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Biblis dort Sicherheitsprüfungen an Messgeräten nur vorgetäuscht. Das hat umgehend Konsequenzen für ihn gehabt.
Ein Mitarbeiter soll im Atomkraftwerk Philippsburg 2 Messeinrichtungen für Strahlenschutz kontrollieren. Nun stellt sich heraus: Er täuschte die Überprüfung nur vor - für den weiteren Betrieb des Kraftwerks hat das Folgen.
Der Energiekonzern RWE darf in seinem stillgelegten Kernkraftwerk Biblis ein weiteres Zwischenlager für Atommüll schaffen. Dort gibt es unter anderem bereits ein Standortlager für abgebrannte Brennelemente .
Was sich aus dem Urteil des Landgerichts Bonn im Streit um die Stilllegung zweier Atomkraftwerke in Baden-Württemberg für Hessen schließen lässt – und was nicht.
Die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel sind nach den Anschlägen von Brüssel teilweise geräumt worden. Grund dafür könnten mögliche Pläne von Terroristen sein, auf die belgische und französische Ermittler schon vor einiger Zeit gestoßen waren.
Deutschlands Verfassungsrichter verhandeln den Atomausstieg. Am zweiten Verhandlungstag lassen sie gelegentlich durchblicken, wie sie selbst die Sache sehen.
Die energiepolitische Kehrtwende nach Fukushima erwischte die Versorger kalt. Vor dem Bundesverfassungsgericht fordern Eon, RWE und Vattenfall eine Entschädigung. Es geht um Milliarden.
Der Weltverbrauchertag steht in diesem Jahr unter dem Motto Antibiotikaresistenz. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt mündlich in Sachen Atomausstieg.
Eon, RWE und Vattenfall wollen Milliardenentschädigungen für den Atomausstieg. Jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht. Die Erfolgsaussichten sind gar nicht schlecht.
Deutschland steht mit seiner Politik des Ausstiegs aus der Kernenergie auch fünf Jahre nach Fukushima in der Welt ziemlich allein da. Wo wird noch am meisten Atomenergie genutzt und was sind die Argumente gegen die globale Energiewende?
Die Energiewende hat zu einer schleichenden Spaltung der deutschen Gesellschaft geführt. Die einen werden profitieren, und die Verlierer bleiben Verlierer.
Vor zwei Jahren gab es einen Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim. Dieser war wohl weitaus bedrohlicher als bislang angenommen.
Unweit von New York ist radioaktives Material eines Atomkraftwerkes ins Grundwasser gelangt. Der Störfall in Indian Point ist nicht der erste.
Der französische Energieversorger trennt sich wohl von einigen Atomkraftwerken. Allerdings nicht in Frankreich.
Werner Wenning ist Deutschlands mächtigster Aufsichtsrat. Im Interview mit der Sonntagszeitung rechnet er mit der deutschen Politik ab. Die Energiewende sei existenzbedrohender Murks.
Das umstrittene Kernkraftwerk Doel wird gerade Block für Block hochgefahren. Noch bevor alle Blöcke am Netz sind, findet sich am ersten ein Leck in einer Wasserleitung.
Das eine ist das flächenmäßig größte Land der Erde, das andere bald das bevölkerungsreichste: Russland und Indien vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Es geht um Waffen und um Kernkraftwerke.
In Iran werden von nächster Woche an gleich zwei neue Atomkraftwerke gebaut. Das macht Iran nicht alleine. Sondern der Staat hat Hilfe aus dem Osten.
Wieder gibt es eine Panne im belgischen Atomkraftwerk Tihange. Für die NRW-Landesregierung beweist der Brand im Reaktorblock 1, dass die Anlage vom Netz muss. Kanzlerin Merkel soll sich dafür einsetzen.
Der Betreiber des Atomkraftwerks Biblis fordert im Schadenersatzprozess um die Zwangs-Stilllegung des Kraftwerks 235 Millionen Euro vom Bund und vom Land Hessen. Das Gericht hat Zweifel an der geforderten Summe angemeldet.
Als Vorbereitung für den geplanten Rückbau sind am stillgelegten Atomkraftwerk Biblis die ersten Brennelemente in ein benachbartes Zwischenlager gebracht worden.
Wer übernimmt die Kosten für den Abriss der Atommeiler und die Endlagerung des Atommülls? Die Energieversorger haben rund 38 Milliarden Euro zurückgestellt. Ob das reicht, ist zweifelhaft.
Wer trägt die Verantwortung für die juristisch fehlerhafte Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis? Für Angela Merkel ist das Land Hessen Schuld, wie sie heute vor dem Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags aussagte.
Die Frage ist ungeklärt: Wer ist verantwortlich für die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis, der Bund oder das Land Hessen? Nächste Woche wird Angela Merkel vernommen. Es wird die aufsehenerregendste Sitzung des Untersuchungsausschusses.
Reichen die Rückstellungen der Atomkonzerne aus, um den Rückbau der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zu stemmen? Ja, sagt Wirtschaftsminister Gabriel. Die Grünen aber bleiben skeptisch.
Im Südwesten Englands soll das erste neue Atomkraftwerk in Großbritannien seit mehr als 20 Jahren gebaut werden. Damit die Investoren aus China mitmachen, gibt Großbritannien Kreditgarantien.
Die Energiekonzerne sollen den Atomausstieg alleine bezahlen. Das wird aber nur klappen, wenn Eon & Co. nicht vorher pleite gehen. Das Wirtschaftsministerium feilt an Lösungsansätzen.
Die Kosten der Energiewende lasten weiter auf den Aktien der großen Versorger Eon und RWE. Die Verluste beider Titel sind zeitweise so groß, dass sie den Dax in Mitleidenschaft ziehen.