Umweltministerin Hinz: AKW-Rückbau ist ein historischer Moment
Der Rückbau des Atomkraftwerks Biblis hat begonnen. Der Abbau wird mindestens 15 Jahre dauern.
Der Rückbau des Atomkraftwerks Biblis hat begonnen. Der Abbau wird mindestens 15 Jahre dauern.
Am Ehrgeiz des französischen Umweltministers besteht kein Zweifel, zahlreiche Atomkraftwerke abzuschalten. Doch die Atomlobby ist sehr mächtig – und sollte nicht unterschätzt werden.
Amerikanische Betreiber von Atomkraftwerken sind einem Medienbericht zufolge Ziel von Cyber-Attacken geworden. Handelt es sich um Industriespionage oder um den Versuch, die Atomkraftwerke zu beschädigen?
Sechs Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat in Tokio der erste Prozess gegen ehemalige Spitzenmanager des Betreibers Tepco begonnen. Die drei erklärten sich für unschuldig.
Deutschlands Atomkonzerne bekommen Milliarden Euro zurück. Dass sie die überhaupt bezahlen mussten, hat sehr politische Gründe.
Aus Sicht des BUND ist ein bestmöglicher Schutz beim Abriss des Atomkraftwerks Biblis unter jetzigen Vorzeichen nicht gewährleistet. Das Ministerium sieht das anders. Der BUND klagt dennoch gegen die Abrissgenehmigung.
Der französische Energieversorger EDF betreibt viele Atomkraftwerke. Seine Führung setzt auf den neuen Präsidenten Macron - und eine Regelung, die in Britannien schon gilt.
Das älteste französische Kernkraftwerk wird geschlossen. Das hat die Energieministerin jetzt per Dekret besiegelt. Noch müssen sich die Elsässer aber gedulden.
Das älteste französische Atomkraftwerk an der deutschen Grenze darf vorerst weiterlaufen. Damit bricht François Hollande ein Wahlversprechen. Berlin ist über die Entscheidung enttäuscht.
Im Streit um das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland hat sich Frankreichs Energieministerin Royal eingeschaltet. Doch das letzte Wort hat jemand anderes.
„Die Atomenergie in Hessen gehört ab heute der Vergangenheit an“ - das sagt Umweltministerin Hinz. Heute hat sie die Abrissgenehmigung für das Kraftwerk in Biblis erteilt.
Die Drei-Länder-Firma Urenco reichert Uran für Kraftwerke an. Eon und RWE wollen aussteigen. Wird die Urananreicherungsanlage in Gronau geschlossen?
Nach dem Brand in einem Atomkraftwerk in Nordfrankreich will der Betreiber bald schon wieder den betroffenen Reaktor ans Netz bringen. Der Auslöser für das Feuer ist offenbar gefunden.
In einem Kernkraftwerk in Nordfrankreich hat es offenbar eine Explosion gegeben. Ein Verstrahlungsrisiko besteht aber wohl nicht.
Die Verfassungsrichter setzen der Atompolitik Grenzen. Das Urteil geht auch Kohlegegner an.
Den Energieunternehmen steht nun eine angemessene Entschädigung zu. Aber was heißt das? Eine besondere Rolle spielte im Verfahren ein schwedischer Konzern.
Die Bundesregierung muss Energiekonzerne für den schnellen Atomausstieg „angemessen“ entschädigen. Eine konkrete Summe haben die Richter am Bundesverfassungsgericht den Unternehmen aber nicht zugesprochen.
Das Bundesverfassungsgericht muss eine folgenschwere Entscheidung treffen: Welche Rechte haben Konzerne gegenüber einem Staat, der Hals über Kopf aus der Atomkraft aussteigt?
Die drei großen Energieversorger Eon, RWE und Vattenfall klagen gegen den übereilten Atomausstieg. Die Versorger wollen Entschädigung - am Dienstag entscheidet das Verfassungsgericht.
Die fünf Atomkraftwerke in der Schweiz werden nicht vorzeitig vom Netz genommen: In einer Volksabstimmung hat eine überraschend große Mehrheit der Eidgenossen eine entsprechende Initiative abgelehnt.
In Südjapan streiten die Einwohner über die Nuklearenergie. Die Regierung subventioniert die unpopuläre Atomkraft mit vielen Mitteln. Dennoch steigt die Ablehnung. Ein Ortsbesuch.
Von den 58 französischen Kernreaktoren stehen 21 gerade still. Das hängt nicht nur mit üblichen Kontrollen zusammen.
Vattenfall fordert wegen des deutschen Atomausstiegs fast fünf Milliarden Euro Schadensersatz. Die Verhandlung birgt mächtig Zündstoff - auch mit Blick auf das Freihandelsabkommen TTIP.
Japan findet Unterstützung für sein Bemühen um eine Renaissance der Kernenergie. Die Nutzung der Kernkraftwerke sei entscheidend, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, analysiert die Internationale Energieagentur.
Unternehmensverbände und Gewerkschaften auf der Insel erhoffen sich von Hinkley Point 25.000 neue Arbeitsplätze. Doch es gibt auch Kritiker.
Kehrt Japan wirklich zur Kernkraft zurück? Im Süden beginnt gerade ein politisch-juristisches Tauziehen um die ersten beiden Reaktoren, die nach Fukushima wieder ans Netz gegangen waren. Der Ausgang ist ungewiss.
Nach dem Atomabkommen mit den UN-Vetomächten und Deutschland will Iran jetzt zwei neue Atomkraftwerke bauen. Unterstützung soll aus Russland kommen.
Chinas Energiepolitik betrifft die Welt. Die Regierung in Peking sieht in der Atomkraft die wichtigste Quelle für die Zukunft. Doch im Reich der Mitte könnte der Widerstand aus der eigenen Bevölkerung die Pläne gefährden.
Eigentlich wollte Bulgarien sein Atomkraftwerk Belene gar nicht fertigbauen. Doch ein Gerichtsurteil hat die Regierung zum Kurswechsel getrieben.
Die Suche nach einem Atommüll-Endlager fängt wieder bei null an. Auch für das stillgelegte Kraftwerk Biblis bedeutet dies, dass die Relikte einer ausgedienten Technik noch eine halbe Ewigkeit dort bleiben.
Der Plan der japanischen Regierung, schrittweise die Kernreaktoren wieder ans Netz zu bringen, stößt auf Widerstand auf lokaler Ebene. Präfektur-Gouverneure und Gerichte mischen kräftig mit.
Deutsche Technik als Goldstandard? Vorbei. Osteuropa missbilligt die deutsche Energiewende und setzt auf Atomkraft als Rückgrat der Stromversorgung.
Deutschlands größter Stromerzeuger ist zum Pleitekandidaten geworden. Der Brexit könnte ihm den Rest geben. Was sind die Aussichten des Konzerns?
Genau 30 Jahre ist her, dass in Deutschland das Umweltministerium gegründet wurde. Und vor genau fünf Jahren erklärte Deutschland den Atomausstieg. Zufall?
Heute vor 5 Jahren beschließt die Bundesregierung das Gesetzespaket zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022. Außerdem wird in einem Festakt gefeiert, dass das Bundesumweltministerium seit 30 Jahren besteht.
Die Volksrepublik drängt auf die Energiemärkte im Ausland. Der Hualong-Reaktor kommt nicht nur im Sudan zum Einsatz. Doch die massive Expansion erhöht auch die Risiken.