Aktienkurs von Eon fällt um 8 Prozent
Die Kosten der Energiewende lasten weiter auf den Aktien der großen Versorger Eon und RWE. Die Verluste beider Titel sind zeitweise so groß, dass sie den Dax in Mitleidenschaft ziehen.
Die Kosten der Energiewende lasten weiter auf den Aktien der großen Versorger Eon und RWE. Die Verluste beider Titel sind zeitweise so groß, dass sie den Dax in Mitleidenschaft ziehen.
Brasiliens Regierung bringt ein Milliarden-Sparpaket auf den Weg. Den Energiekonzernen fehlen angeblich 30 Milliarden Euro für den Atomausstieg und Japans Zentralbank belässt die Geldpolitik unverändert.
Reicht das Milliarden-Polster der deutschen Atomkraftwerks-Betreiber für den Rückbau ihrer Nuklearanlagen? Einige Szenarien scheinen das in Zweifel zu ziehen. Mit Spannung wird ein Gutachten hierzu erwartet.
Eon hält an seinen Kernkraftwerken fest. Damit ändert der Energieversorger seinen ursprünglichen Plan. Grund ist die Entscheidung der Bundesregierung über die Haftungsregelung.
Die Bundesregierung will die Energiekonzerne für Abriss- und Entsorgungskosten von Kernkraftwerken ihrer Atomtöchter per Gesetz in Haftung nehmen. Eon hält die Pläne für grundgesetzwidrig.
Seit Mitte 2007 steht das Kernkraftwerk Krümmel wegen einer Pannenserie fast ununterbrochen still. Nun will Vattenfall es endgültig stilllegen und komplett zurückbauen. Bis die ersten Bagger anrollen, kann es allerdings noch dauern.
Bald könnte der Vulkan Sakurajima ausbrechen, warnen japanische Behörden. Das Atomkraftwerk Sendai in 50 Kilometer Entfernung wurde gerade erst wieder hochgefahren.
Erstmals seit der Atomkatastrophe von Fukushima vor gut vier Jahren hat Japan wieder einen Reaktor angefahren.
Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima schaltete Japan schrittweise alle Atomkraftwerke ab. Nun ging erstmals wieder ein Meiler ans Netz, um den Anstieg der Energiekosten zu dämpfen.
Trotz des breiten Widerstands in der Bevölkerung kehrt Japan zur Atomkraft zurück. Die Regierung bezeichnet ihre Sicherheitsvorschriften als die „strengsten der Welt“.
Wenn schon „Dekarbonisierung“ der Weltwirtschaft, dann richtig: Solang erneuerbare Energien nicht dazu genutzt werden, die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu verringern, ist die Atomkraft die „Brückentechnologie“ der Wahl.
Südlink soll einmal Strom von den Windmühlen im Norden für die Industrie nach Süden bringen. Im Norden verstehen das die Leute gut, je weiter man nach Süden kommt, desto größer wird der Widerstand.
Der älteste Atommeiler Deutschlands wird in der Nacht heruntergefahren. Auch Braunkohle-Kraftwerke sollen abgeschaltet werden. Dafür wollen die Energiekonzerne Geld.
Hessen treffe keine Schuld: Ministerpräsident Bouffier und seine ehemalige Umweltministerin haben vor dem Untersuchungsausschuss zur fehlerhaften Abschaltung des Kernkraftwerks Biblis ausgesagt.
Gleich mehrere Stadtwerke in Baden-Württemberg klagen gegen die Milliardensubventionen für das Kernkraftwerk Hinkley Point. Der Grund: Das Kraftwerk werde hochsubventionierten Strom ins europäische Netz einspeisen.
Die Finanzindustrie war in der Krise systemrelevant und der Staat musste die Commerzbank retten. Die Ewigkeitskosten der Atomkraft lassen bald die Energieriesen straucheln. Da liegt der gedankliche Sprung zur Verstaatlichung von RWE nicht mehr fern.
Das DIW lädt zu einer Diskussion über die Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland, außerdem findet heute der deutsche Mietertag statt und Bundesarbeitsministerin Nahles hält einen Vortrag über den Arbeitsmarkt der Zukunft.
Wir brauchen die Kernkraft, weil sich Milliarden Menschen eine Waschmaschine wünschen. Sie gehört zum guten Leben. Oder wäscht der radelnde Veganer mit Anti-AKW-Aufkleber etwa von Hand?
In Tschechien soll die Kernkraft langfristig die Kohle als wichtigsten Energieträger ablösen. Die Regierung plädiert für den Ausbau der Atomkraftwerke Dukovany und Temelin.
Im Kernkraftwerk Indian Point ist es zu einem Brand gekommen. Anwohner berichteten von einer Explosion und Rauch. Die Anlage wurde heruntergefahren. Sie befindet sich 65 Kilometer nördlich der Millionenmetropole New York.
Der Wachstumsstaat braucht dringend Uran für seine Kernkraftwerke. Nun liefert Kanada. In der nächsten Woche wird auch Australien folgen.
Ein Gericht in Japan stoppt wegen Sicherheitsbedenken das Hochfahren von zwei Reaktoren. Doch die Regierung hält an der Kernkraft fest.
Biblis-Betreiber RWE erwartet, dass noch 2015 eine erste Genehmigung für den Abbau des Atomkraftwerks kommt. Bis 2017 soll kein Kernbrennstoff mehr in dem Kraftwerk sein. Die Gemeinde bastelt an einem Konzept für die Zeit nach dem Kraftwerk.
Das Atomkraftwerk Emsland ist wegen eines Lecks an einer Messarmatur seit Freitag vom Netz. Jetzt soll es erst am Dienstag wieder Strom liefern. Anti-Atomkraft-Initiativen fordern das Aus für den Meiler.
Führende Beamte des hessischen Umweltministeriums haben am Freitag vor dem Biblis-Ausschuss des Landtags in Wiesbaden ausgesagt. Sie alle sehen die Verantwortung für Fehler beim Bund.
Um die Kosten für den Rückbau alter Atomkraftwerke stemmen zu können, haben die Energieversorger 35,8 Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist dennoch besorgt.
Der neue Sarkophag für das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine soll von der Fläche her fast dreimal so groß wie der Petersdom werden. Der Bund will rund 18 Millionen Euro geben.
Budapest und Moskau haben einen milliardenschweren Vertrag zum Ausbau des einzigen ungarischen Atomkraftwerks geschlossen. Medienberichten zufolge blockiert die EU-Kommission dieses Abkommen nun. Ungarn dementiert das.
Vier Jahre nach dem Super-Gau in Fukushima wirbt die Bundeskanzlerin bei ihrem Kurzbesuch in Japan für den Ausstieg aus der Kernenergie. Die Regierung Abe will dagegen in Kürze die ersten Atommeiler im Lande wieder hochfahren.
Wer ist schuld an der rechtswidrigen Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis? Norbert Röttgen und Ronald Pofalla als damals zuständige Bundesminister müssen sich heute unangenehmen Fragen im hessischen Untersuchungsausschuss stellen.
Die Katastrophe von Fukushima hat Bund und Länder zum schnellen Ausstieg aus der Atomkraft getrieben. Rechtliche Bedenken wurden ignoriert. Schadenersatzklagen wie im Fall Biblis waren die Folge. Ein Untersuchungsausschuss in Hessen befragt die damals verantwortlichen Minister.
Der Betrieb im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim an der deutschen Grenze ist unterbrochen. Grund ist eine undichte Rohrleitung. Der Betreiber versichert, es bestehe jedoch keine Gefahr.
Die Camerata Nucleare war einst das Hausorchester der Nuklearindustrie. Mit dem Niedergang der Atomkraft ging nun auch die Laufzeit des Ensembles zu Ende.
Es sind schwere Vorwürfe, die Norbert Schmitt erhebt. Der SPD-Obmann im Biblis-Untersuchungsausschuss sagt, Hessens Ministerpräsident Bouffier habe im Streit um die Biblis-Stilllegung gelogen.
Über Stunden werden Hauptakteure des Bundesumweltministeriums zu den Abläufen rund um den Atomausstieg im Jahr 2011 befragt. Ergebnis: Die Länder verantworten selber das Abschalten ihrer AKW.
Mit russischer Hilfe will Ägypten sein erstes Atomkraftwerk bauen. Beim Besuch des russischen Staatschefs Wladimir Putin in Kairo ist eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.