Atomkraft und Waffen für Indien
Barack Obama und Indiens Ministerpräsident Narendra Modi haben sich zwei wichtige Vereibarungen getroffen. Sie wollen gemeinsam die Atomkraft aufbauen und Waffen entwickeln. Amerikanische Konzerne freuen sich.
Barack Obama und Indiens Ministerpräsident Narendra Modi haben sich zwei wichtige Vereibarungen getroffen. Sie wollen gemeinsam die Atomkraft aufbauen und Waffen entwickeln. Amerikanische Konzerne freuen sich.
Wegen der Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis fordert RWE Schadenersatz von Hessen und dem Bund. Ministerpräsident Volker Bouffier hat nun den Vorwurf zurückgewiesen, er trage wegen eines Briefes die Verantwortung für die millionenschwere Klage.
Ein Mann dringt in ein Atomkraftwerk ein, legt Bomben und stellt ein Ultimatum: „Tag der Wahrheit“ spielt ein katastrophales Szenario durch. Wo das geschieht? In Frankreich, an der Grenze zu Deutschland.
Hacker sind in Spielekonsolen aktiv, in Atomkraftwerken und im Kanzleramt. Doch das sind nicht die größten Sorgen, die sich die Deutschen machen müssen.
Eben noch legten Hacker das Netzwerk einer Spielekonsole tagelang lahm. Nun berichtet Südkoreas Kernkraft-Konzern über Cyberangriffe. Bekannt hat sich dazu noch niemand.
In der Ukraine hat es einen Zwischenfall in einem Atomkraftwerk gegeben. Ein Reaktorblock wurde abgeschaltet. Laut Energieminister Wladimir Demtschischin geht von dem Defekt „keine Gefahr“ aus.
Pünktlich zu Putins Besuch räumt die türkische Regierung ein Hindernis beim vereinbarten Bau eines Atomkraftwerks aus dem Weg. Unüberbrückbare Differenzen gibt es in der Syrien-Politik.
Immer wieder überfliegen unbemannte Drohnen französische Atomkraftwerke. Der Hintergrund ist unklar. Experten der Umweltorganisation Greenpeace befürchten eine Terrorgefahr und fordern die Abschaltung der Meiler.
Über den geplanten Abbau des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis wird fortan ohne Umweltverbände beraten. Die Umweltschützer haben die Runde verlassen - sie sind sauer auf Ministerin Hinz.
Das stillgelegte Kernkraftwerk Biblis könnte von 2016 an abgebaut werden. Der Umweltschutzverband BUND warnt aber schon jetzt vor erheblichen Gefahren durch Radioaktivität.
Bei den Ermittlungen wegen der unerlaubten Drohnenflüge über französischen Atomkraftwerken gibt es einen ersten Erfolg. Zwei Männer und eine Frau sind in Polizeigewahrsam. Die Polizei fahndet nach weiteren Verantwortlichen.
Frankreich ist alarmiert: Abermals haben Drohnen unbekannter Herkunft zwei französische Atomreaktoranlagen überflogen. Spezialeinheiten haben inzwischen die Order erhalten, die Flugobjekte „zu neutralisieren“.
Die Klage des Energiekonzerns Vattenfall gegen Deutschland ist brisant: Denn darüber entscheidet ein Schiedsgericht in Washington. Das ist Wasser auf die Mühlen der Gegner des TTIP-Freihandelsabkommens.
Ein ferngesteuerter Kran habe bereits die Abdeckung durchlöchert: Dreieinhalb Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima meldet Betreiber Tepco einen ersten Fortschritt auf dem Weg zum Abriss der Reaktoren. Die Probleme aber sind noch immer enorm.
Der schwedische Stromkonzern hat die Bundesregierung vor einem internationalen Schiedsgericht wegen des Atomausstiegs verklagt. Vattenfall verlangt Entschädigung für die Stilllegung seiner Atomkraftwerke.
Dass die Atommüll-Fässer im stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel marode sind, war bekannt - dass es so schlimm ist, nicht: Mehr als hundert Fässer sind massiv beschädigt.
Strengere Grenzwerte für den Abbau des hessischen Atomkraftwerks Biblis fordert der BUND und begründet dies mit Gesundheitsschutz. „Die gesetzlichen Grundlagen sind überholt.“
Dass RWE wegen der staatlich verfügten Stilllegung des Kernkraftwerks Biblis auf Schadenersatz besteht, ist schon länger klar. Nun steht auch die Summe fest: 235 Millionen Euro verlangt der Konzern.
Derzeit sind alle kommerziellen Atomkraftreaktoren in Japan in Folge der Fukushima-Havarie vom Netz genommen und die Wirtschaftsministerin Yuko Obuchi rechnet nicht damit, dass das Land auf absehbare Zeit neue Atomkraftwerke bauen wird.
Im Jahr 2011 wurde das Atomkraftwerk Biblis einfach abgestellt - nach der Katastrophe in Fukushima. Nun klagt der Energiekonzern RWE gegen das Land Hessen und verlangt Schadensersatz.
Der Energiekonzern RWE macht ernst - und verklagt Hessen und den Bund auf Schadensersatz wegen der rechtswidrigen Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis. Es könnten 200 Millionen Euro fällig werden.
EDF nimmt vier Kernreaktoren in Großbritannien vom Netz, Mexikos Präsident erlässt neue Gesetze für den Energiesektor und Unicredit steigt beim AS Rom vollständig aus.
Deutschland steht das größte Abrissprogramm seiner Industriegeschichte bevor: Auf den Atomausstieg folgt der Rückbau der Reaktoren. Am Neckar ist schon zu besichtigen, was im ganzen Land noch kommen wird.
Die ersten beiden Atomreaktoren werden von der Aufsicht für sicher erklärt und dürften im Herbst ans Netz gehen. Die Mehrheit der Japaner lehnt den Neustart zwar ab, nimmt ihn aber hin.
Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat den Osten Japans erschüttert, aber offenbar keine Schäden am havarierten Kraftwerk Fukushima hinterlassen. Eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.
Das Kernkraftwerk Grohnde wird nach einer Revision vom Betreiber Eon nun doch wieder angefahren. Zuvor hatte Niedersachsens Umweltminister Wenzel dagegen sein Veto eingelegt - wegen umstrittener Reparaturarbeiten. Der Grüne wehrt sich gegen den Vorwurf politischer Willkür.
Niedersachsens Umweltminister hat verfügt, dass das Atomkraftwerk Grohnde wegen einer möglicherweise nur notdürftigen Reparatur vorerst abgeschaltet bleibt. Eon dagegen will das Wiederanfahren mit einem Eilantrag erzwingen.
Der Atomausstieg bedeutet auch das Aus für das Kernkraftwerk Biblis. Nun kann sich jeder die Pläne für den Abbau der beiden Meiler ansehen. Auch online.
Zum Auftakt seiner Europareise warnt Japans Regierungschef Shinzo Abe im Interview mit der F.A.Z vor ungezügelter Aufrüstung in Ostasien und wirbt für die Atomkraft.
Atomfachleute und Umweltpolitiker sind besorgt über fehlende Kapazitäten zur Lagerung schwach strahlender radioaktiver Abfälle. Der Rückbau stilllgelegter Kernkraftwerke verschärft das Problem.
Das japanische Kabinett macht den Weg für die Renaissance der Atomkraft frei. Die Kraftwerke sollen viel sicherer werden. Die meisten Reaktoren sind wohl noch nicht so weit.
Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima leitet der Betreiber jetzt Grundwasser in den Pazifik. Die Fischer an der Küste sind einverstanden - vorausgesetzt, die radioaktive Belastung des Wassers liegt unter den Grenzwerten.
Schon im Mai 2015 schaltet der Energiekonzern Eon das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ab - sieben Monate früher als von der Bundesregierung geplant. Grund ist laut Eon die „mangelnde Wirtschaftlichkeit“.
Aufgrund der rechtswidrigen Stilllegung des Kernkraftwerks Biblis befürchtet die Opposition im Landtag ein Finanzdesaster für das Land Hessen. Der Untersuchungsausschuss soll möglichst bald seine Arbeit aufnehmen, fordert sie.
430.000 Tonnen radioaktiv belasteten Wassers lagern auf dem Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima. Bald soll es in den Pazifik fließen - unter der Bedingung, das Tepco das radioaktive Wasser zuvor reinigt.
Mehrere tausend Menschen sind am Wochenende für den sofortigen Ausstieg aus der Kohle- und Atomenergie auf die Straße gegangen. Auch in Mainz und Wiesbaden.