Bericht: Streckbetrieb könnte 1,3 Millionen Tonnen CO2 einsparen
Ein Weiterbetrieb der drei noch verbliebenen Kernkraftwerke würde binnen drei Monaten rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor.
Ein Weiterbetrieb der drei noch verbliebenen Kernkraftwerke würde binnen drei Monaten rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor.
Der Wirtschaftsminister lässt zwei Atomkraftwerke länger laufen. Was Deutschland wirklich braucht, ist eine unideologische Politik, die viel weiter geht.
Anders als Deutschland versperrt Japan sich elf Jahre nach der Kernschmelze in Fukushima Daiichi der Atomenergie nicht. Der geplante Reaktor soll über besondere Sicherheitsmerkmale verfügen.
Zwei Atomkraftwerke im Süden werden wohl bis zum April 2023 laufen. Für die grünen Wahlkämpfer im Norden kann das eine Chance sein – abgeräumt ist das Thema noch nicht.
Alle Argumente gegen den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke haben sich in Luft aufgelöst. Die Atomkraft ist zum Symbol deutscher Selbstgefälligkeit geworden.
Wirtschaftsminister begründet längere AKW-Laufzeiten mit Lage in Frankreich
Die Länderchefs erwarten von der Bundesregierung eine zeitnahe Einigung über einen Preisdeckel auf Strom, Gas und Wärme. Uneinig sind sie sich darüber, ob die Schuldenbremse eingehalten werden soll.
Ein plötzlicher Mangel französischen Atomstroms? Habeck liegt daneben mit der Aussage, dass sich die Lage am französischen Strommarkt „in den letzten Wochen immer weiter nach unten entwickelt“ habe. Ein Fakten-Check.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck plant den möglichen Weiterbetrieb von zwei Atomkraftwerken. Ist das der Ausstieg vom Ausstieg? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Zwei der drei letzten deutschen Kernkraftwerke werden nun wohl doch bis Mitte April 2023 weiterlaufen. Das kündigte Robert Habeck am Dienstagabend an.
Das hätte Robert Habeck früher haben können: Wenigstens zwei Atomkraftwerke am Netz zu lassen, wäre schon vor Monaten ein Zeichen politischer Weitsicht gewesen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck zieht nach jetzigem Stand die Reserveoption der Kernkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim. Diese sollen bis April 2023 am Netz bleiben. Grund sei der Mangel an französischem Atomstrom.
Der Wahlkampf in Niedersachsen steht ganz im Zeichen der Energiekrise. Es wird viel über Entlastung gesprochen, aber wenig über eine Strategie für die Zukunft.
Der Energiekonzern ENBW ist in diesem Herbst sechs Wochen lang ohne Vorstandschef. Und das mitten in der größten Energiekrise des Landes. Die Opposition im Südwesten macht Ministerpräsident Kretschmann Vorwürfe.
Von der Laufzeitverlängerung über den Ausstieg bis zur befristeten Weiternutzung der Kernenergie.
Die ukrainischen Armee hat offenbar in Kupjansk einen Brückenkopf an der Ostseite des Flusses Oskil errichtet. Weiter südlich steht eine Ortschaft im zuvor vollständig besetzten Gebiet Luhansk wieder unter ukrainischer Kontrolle.
Lange hieß es, der Atommeiler Isar 2 sei jederzeit bereit, auch über das Jahresende hinaus Strom zu produzieren. Nun räumt der Betreiber ein, dass die Anlage dafür erst einmal fit gemacht werden müsse.
Wer in Atomkraftwerke oder Gasinfrastruktur investiert, tut künftig nach den neuen EU-Regeln zur „Taxonomie“ etwas fürs Klima. Umweltschützer haben das scharf kritisiert - und schreiten mit einem Ultimatum zur Tat.
Putins Truppen haben das Atomkraftwerk in Saporischschja besetzt und misshandeln die Mitarbeiter. Ein Reaktorunfall könnte auch Europa verseuchen.
Ideologiekritik bei den Grünen: Der Atomkurs sei den Bürgern nicht mehr zu erklären, sagen die Realos in der Partei. Auch die Anti-Atomkraftbewegung kann kaum noch mobilisieren. Ein Beispiel aus Neckarwestheim.
Die Atomkraft in Frankreich leistet momentan nicht, was sich ihre Befürworter von ihr versprechen. Zu viele Reaktoren mussten aufgrund von Schäden, Niedrigwasser oder Sicherheitsüberprüfungen abgeschaltet werden. Nun ist Frankreich auf der Suche nach Alternativen.
Erstmals bezieht der neu formierte Sachverständigenrat öffentlich Stellung: Den Reservebetrieb zweier Atomkraftwerke halten die fünf Wirtschaftsweisen für nicht zielführend. Ein Gastbeitrag.
Ohne sichere Energie- und Rohstoffquellen von Bauholz bis Seltenen Erden werde es keine starke Wirtschaft mehr geben, warnt Arbeitgeberpräsident Dulger. Er fordert, ein Rohstoffministerium einzurichten und nicht nur die Symptome der Konjunkturschwäche zu behandeln.
Der deutsche Mittelstand ist nicht für politischen Aktivismus bekannt. Doch jetzt gehen die Unternehmer auf die Barrikaden.
Trittin und Kernkraftwerke +++ Umstellung Staatshaushalt +++ Wiedergutmachung für Kriegsverbrechen +++ Forderungen von Jaroslaw Kaczynski +++ Kriegstaktik
Atomkraftwerke als Reserve vorzuhalten, sei technisch nicht machbar, argumentiert der Betreiber Preussenelektra. Nun widerspricht der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Es seien „auch wirtschaftliche Interessen“ im Spiel.
Ukrainische Mitarbeiter des Atomkraftwerks Saporischschja sind laut der Betreiberin Energoatom verschleppt, gefoltert und getötet worden. Diese Aussage geht deutlich über den jüngsten IAEA-Bericht hinaus.
Funktionieren Robert Habecks Pläne eines Standby-Betriebs von Atomkraftwerken? Aus der Energiebranche heißt es, das Hochfahren dauere dann zu lange. Ein richtiger Betrieb sei außerdem nicht gefährlicher.
Der Betreiber des bayerischen Atomkraftwerks Isar 2 kritisiert den Notfallplan des Ministers. Ein solches Vorgehen sei „mit unserer Sicherheitskultur nicht vereinbar“. Habeck widersprach den Einwänden.
Habecks falsche politische Entscheidung setzt die deutsche Wirtschaft und die Privathaushalte einem Stresstest aus, den sie nur mit großer Mühe bestehen werden. Wenn überhaupt.
Der Kanzler teilt in der Haushaltsdebatte kräftig gegen die Union und Friedrich Merz aus. Dem CDU-Vorsitzenden wirft Scholz vor, er trage zur Spaltung der Gesellschaft bei.
Weniger Wasser und Energie zu verbrauchen, ist nicht schwer. Abschied von etwas Bequemlichkeit dient zudem der Allgemeinheit ebenso wie kommenden Generationen und zahlt auf das eigene Konto ein.
Obwohl Stromengpässe drohen, will der Wirtschaftsminister zwei Atomkraftwerke lediglich als Notfallreserve halten. Er stellt sich gegen sein eigenes Beratergremium, das Atomstrom als Mittel gegen hohe Preise sieht.
Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke sprach sich am Dienstagabend im Bundestag für das Festhalten am beschlossenen Atomausstieg aus. Kritik kam vor allem von CDU/CSU, AfD und FDP.
Die FDP muss sich von den Grünen verschaukelt fühlen. Sie wird den Stresstest der Koalition aber wohl nur auf die Spitze treiben, wenn die Lichter ausgehen. Beide Parteien wirken wenig glaubwürdig.
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert, Kernkraftwerke fünf Jahre länger laufen zu lassen. Zudem attackiert sie die Regierung und stellt eine düstere Preisprognose.