Die falsche Armutsdebatte
Parteien und Verbände streiten lieber um die Kennziffern der Ungleichheit, als über tatsächliche Konzepte, sie zu bekämpfen. Die Debatte muss endlich nüchtern geführt werden.
Parteien und Verbände streiten lieber um die Kennziffern der Ungleichheit, als über tatsächliche Konzepte, sie zu bekämpfen. Die Debatte muss endlich nüchtern geführt werden.
Sie wollen den Eurofighter-Mythos von 1997 wiederbeleben – und erleben eine böse Niederlage in Amsterdam. Schon vor der Partie macht Kapitän Höwedes eine erschreckende Beobachtung.
Angela Merkel trifft die Spitzen der Weltwirtschaft in unsicherer Zeit. IWF-Chefin Christine Lagarde sagt zuvor schon einmal, worum es geht. Und nicht nur sie.
Gibt es in Deutschland eine verfestigte Armut? Für viele Betroffene gilt das eher nicht, zeigen neue Daten. Einige aber stecken seit 2005 im Hartz-IV-System fest.
„Dieser Befund ist echt krass“, sagt Arbeitsministerin Andrea Nahles. Der neue Regierungsbericht über Armut und Reichtum in Deutschland hat es in sich. Und dann sind da noch gestrichene Passagen.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat seinen Armutsbericht vorgelegt und eine dramatische Situation in Deutschland geschildert. Von einer prominenten Seite kommt Widerspruch.
Armut ist das Geschäft des Paritätischen Gesamtverbands. Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit vertraut er weniger als andere auf die Kraft guter Argumente. Sein jüngster Bericht bestätigt das.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband schlägt mal wieder in Sachen Armut Alarm: 15,7 Prozent seien von ihr bedroht. Doch es gibt viel Kritik an der Definition, die der Verband benutzt.
Martin Rhonheimer liebt den Papst – und den Neoliberalismus. Kirchensteuern will er abschaffen, von staatlich organisierter Caritas hält er nichts. Wie passt das zum Christentum?
Nahezu 6 Millionen Kinder sterben jedes Jahr – vor allem in ärmeren Ländern und primär an vermeidbaren Ursachen. Deutschland kann Know-how und finanzielle Unterstützung leisten. Ein Gastbeitrag.
Seit dem Jahr 2010 sind Armut und Ausgrenzung im Alter in Deutschland kontinuierlich gestiegen, meldet Eurostat. Die Linke fordert bessere Unterstützung Erwerbsloser.
Die Zukunft der Marktwirtschaft in der jetzigen Form steht auf dem Spiel, schreibt Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz. Was Unternehmen jetzt tun sollten. Ein Gastbeitrag.
Die Orientierung der politischen Linken an sozialer Gerechtigkeit wird erst glaubwürdig, wenn sie Ausdruck einer integrativen Politik ist. Deren Grundlage ist die Idee, dass die ökonomische Dynamik der Märkte für das Wohlergehen der vielen eingesetzt werden muss.
Die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland würde ohne weitere Einkünfte offenbar nicht genug verdienen, um später mehr als die Renten-Grundsicherung zu bekommen. Das entnimmt die Linke einer Auskunft der Bundesregierung.
Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt: Deutschlands Wirtschaft geht es gut. Die Aufregung um die angebliche „Schere“ zwischen Arm und Reich ist übertrieben.
In Deutschland sind offenbar mehr als zwei Millionen Haushalte überschuldet. Das geht aus einem neuen Bericht der Bundesregierung hervor. Aber auch die Zahl der Einkommensmillionäre ist gestiegen.
Die Linke schickt den Armutsforscher Christoph Butterwegge ins Rennen um das Amt des Bundespräsidenten. Wer ist der passionierte Hartz-IV-Kritiker?
Mit der Einigung auf Frank-Walter Steinmeier als nächsten Bundespräsidenten haben sich Union und SPD für die Fortsetzung der großen Koalition entschieden. Gut tut die auch in diesem Fall vorgeführte „Alternativlosigkeit“ dem politischen System Deutschlands nicht.
Der Anteil der Menschen, die trotz eines Vollzeitjobs von Armut bedroht sind, ist in Europa laut einer Studie gewachsen.
Die Globalisierung hat viele Menschen aus der Armut befreit. Dass es dabei auch Verlierer gibt, hat die Politik viel zu lange nicht beachtet. Das muss sich ändern.
In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der Deutschen, die von Armut bedroht sind, gestiegen. Doch zugleich hat sich die Schwelle deutlich verschoben.
Paul Romer pfeift als Ökonom auf den Mainstream und geht keinem Streit aus dem Weg. Das hat ihm nicht nur Freunde eingebracht. Doch jetzt hat ihn die Weltbank eingestellt. Viel Spaß!
Georg Cremer kämpft gegen die Skandalisierung der Armut. Er plädiert für Rationalität statt Emotion. Damit tritt der Mann von der Caritas vielen Menschen auf die Füße.
Wie viele Wohnungslose in Hessen leben, ist statistisch nicht erfasst. Doch es werden laut Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland“ immer mehr.
Politische Anliegen werden eher gehört, wenn sie von Besserverdienenden vorgetragen werden. Ärmer Menschen wenden sich deshalb von der Politik ab, heißt es im Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung.
Die beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten streiten lieber über den IS als über zentrale ökonomische Probleme des Landes zu sprechen. Sind Wirtschaftsthemen zu komplex für Fernseh-Debatten?
Weltbankpräsident Jim Yong Kim hat sich bei seinem Amtsantritt 2012 zur Aufgabe gemacht, extreme Armut bis 2030 auszulöschen. Jetzt ist er für weitere fünf Jahre wiedergewählt worden.
Nie war es einfacher sich zu bilden: Das Internet bietet eine ungeahnte Fülle an frei zugänglicher Information. Dennoch ignorieren viele Deutsche bewusst Fakten.
99 Prozent der Deutschen unterschätzen die Erfolge im Kampf gegen die Armut. Dabei sind mehr als eine Milliarde Menschen aus dem Elend entkommen. Zwei Länder stechen besonders hervor.
In den vergangenen 20 Jahren hat sich die weltweite Armut halbiert. Bis zu den Deutschen hat sich das aber nicht herumgesprochen.
Im Osten geht das Armutsrisiko zwar leicht zurück, im Westen dagegen steigt es aber. Besonders schlecht sieht es in Bremen aus.
Fast zwei Millionen Jungen und Mädchen leben in Deutschland in Armut. Besonders betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden oder in großen Familien.
Für viele war sie schon zu Lebzeiten eine Heilige, nun ist sie es offiziell: Papst Franziskus hat Mutter Teresa heiliggesprochen. Doch der Schritt ist nicht unumstritten.
Dilma Rousseff ist des Amtes enthoben, ihr wirtschaftliches Erbe verheerend. Bis zum Schluss sah sie sich als Opfer eines Putsches und zeigte die Eigenschaften, mit denen sie sich von Beginn an isoliert hatte. Ein Kommentar.
Ein noch unveröffentlichter Senatsbericht heizt die Debatte um eine Spaltung der Gesellschaft an. Und das mitten im Wahlkampf.
Die Verdienste sind im Osten niedriger als im Westen. Viele Ostdeutsche gelten deswegen als arm. Mit dem Preisgefälle dreht sich das Bild aber um.