„Obdachlose sind die Spitze des Eisbergs“
Menschen ohne Wohnung bleiben oft unsichtbar. Expertin Susanne Gerull über falsche Klischees, die schwierige Lage in den Unterkünften und darüber, was betroffene Frauen brauchen.
Menschen ohne Wohnung bleiben oft unsichtbar. Expertin Susanne Gerull über falsche Klischees, die schwierige Lage in den Unterkünften und darüber, was betroffene Frauen brauchen.
Dass Istanbuls Bürgermeister Ekrem Imamoğlu „Stadtrestaurants“ für Bedürftige initiiert, schmeckt dem türkischen Präsidenten nicht. Jetzt muss die Justiz an die Sache ran.
Frauen in Hessen erhalten 28 Prozent weniger Rente als Männer. Ein breites Bündnis fordert jetzt Maßnahmen gegen Altersarmut, etwa eine existenzsichernde Mindestrente und bessere Anerkennung von Sorgearbeit.
In Südamerika gilt Uruguay als Hort der Stabilität. Der neue Staatschef Orsi will in seiner fünfjährigen Amtszeit die Armut bekämpfen. Zu seiner Vereidigung kommt auch Bundespräsident Steinmeier.
Die neue AfD-Bundestagsfraktion nimmt Gestalt an. Nicht nur Helferich und Krah zeigen das wahre Gesicht der Partei. Schlecht für das Vaterland.
Eine Kindheit, die keine sein darf: Jean d’Amériques Roman „Zerrissene Sonne“ ist ein poetischer Albtraum von der Bandengewalt in einem haitianischen Slumviertel.
Die Teetassen aus Stoke-on-Trent sind Symbole des sorglosen englischen Landlebens – Rosen, Hühner, Hunde. Heute herrscht im früheren Zentrum der britischen Keramikindustrie das nackte Elend.
Jeder Fünfte Rentner gilt in Deutschland als armutsgefährdet – ein neuer Höchststand. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht spricht von einer „beschämenden“ Rentenbilanz der SPD.
Wie viele Menschen haben ein niedriges Einkommen? Neuen Zahlen zufolge ist das statistische Armutsrisko gestiegen. Trotzdem müssen sich weniger Menschen im Alltag hart einschränken.
Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam und Greenpeace finden Unterstützer für ihre Forderung. Auf dem World Economic Forum in Davos verbreiten sie ihre Botschaft vor den einflussreichen Managern und Politikern der Welt.
Für die Hilfsorganisation Oxfam machen sich die Superreichen die Welt zum Untertan. Doch die Analyse lädt zu Kritik ein.
Syrien war jahrzehntelang ein Mafia-Staat, in dem die Nähe zur Herrschaftsfamilie über alle Möglichkeiten und Lebenswege entschied. Wie war es eigentlich dazu gekommen?
Deutsche können sich immer noch mehr leisten als Bürger anderer EU-Länder. Der Wohlstand nimmt im EU-Vergleich aber kontinuierlich ab.
Von den Wiederaufbauern geliebt, von der Gen Z verschmäht: Produkte wie Schmalz, Dosenkraut und Kondensmilch werden in Deutschland unbeliebter. Doch es lohnt sich, den Verlust als Chance zu sehen.
Javier Mileis wirtschaftliche Bilanz nach einem Jahr lässt sich sehen. Doch der argentinische Präsident schafft es dennoch nicht, seine Aggressionen zu zügeln.
Erdoğans Regime geht nicht gegen die Armut vor, es bedrängt die Verarmten und verfolgt die, die ihnen helfen wollen. Journalisten, die über Bestechung berichten, wird vorgeworfen, sie betrieben Desinformation.
Brasilien bekommt auf dem G-20-Gipfel sein Erfolgserlebnis. Doch der Kampf gegen die Armut in der Welt ist noch lange nicht gewonnen.
Zu oft hat die Weltgemeinschaft eine Wende zum Besseren versprochen, zu oft wurden große Ziele verkündet, zu oft sind Milliardentransfers im globalen Süden versickert. Die großen historischen Erfolgsgeschichten im Kampf gegen Armut liefen anders.
Brasilien bekommt auf dem G-20-Gipfel sein Erfolgserlebnis. Doch der Kampf gegen die Armut in der Welt ist noch lange nicht gewonnen.
Der türkische Präsident stellt die Weichen dafür, dass er bis an sein Lebensende herrscht. Er übt massiven Druck auf die Kurden aus. Erdoğans Geheimwaffe ist ein Staatsanwalt, der nun in Istanbul wütet.
Der Präsident des Zentralrats der Juden spricht im Interview über die Ausschreitungen gegen israelische Fußballfans in Amsterdam, die Antisemitismus-Resolution und Judenhass aus dem muslimischen Milieu.
Arbeitslosigkeit und Armut sind in den USA vor allem ein Problem der Innenstädte. Wie sieht es in Deutschland aus?
Sind Sozialleistungen sinnvoll, oder fördern sie nur die Armut? Die Debatte darüber ist hitzig. Die Wissenschaft hält eindeutige Antworten bereit.
In den Kohleregionen von Tennessee oder Kentucky dominieren die Republikaner, weil sie die guten alten Zeiten beschwören. Warum sind sie so erfolgreich? Und was ist dran am Klischee vom reaktionären Hillbilly? Eine Reise nach „Appalachia“.
Gerhard Trabert hat den Einzug ins Europaparlament knapp verpasst. Der als Obdachlosenarzt bekannt gewordene Sozialmediziner aus Mainz setzt sich aber weiter für sozial Benachteiligte ein – und sieht seine Arbeit als Mission.
Der Oxford-Professor Paul Collier über zurückfallende Regionen, die Krawalle in Nordengland und darüber, warum Rohstofffunde in Afrika oftmals eher ein Fluch als ein Segen sind.
Am Schmutzrand der gottlosen Republik: In einem kleinen Ort im Oderbruch kämpft eine Notkirche ums Überleben – mit unkonventionellen Mitteln und viel Engagement.
Sie haben Angst vor Krieg, Armut und Umweltverschmutzung. Viele junge Menschen sehnen sich wohl deshalb nach einer starken politischen Hand. Das ist verständlich – und doch die falsche Antwort.
Eine Beseitigung extremer Armut ist in weiter Ferne. Die 26 ärmsten Länder haben seit der Pandemie kein Wirtschaftswachstum erlebt und werden von hohen Schulden weiter gedrosselt.
Es muss nicht alles in Neapel spielen: Der Gastlandauftritt Italiens bei der Frankfurter Buchmesse bietet die Gelegenheit, mit einigen Klischees aufzuräumen. Ein paar Lesevorschläge.
733 Millionen Menschen weltweit hungern. Laut der Welthungerhilfe passiert zu wenig dagegen. Experten hingegen üben Kritik an der Entwicklungshilfe aus Deutschland. Diese sei kaum wirksam, um Hunger und Armut zu bekämpfen.
Die Ärmsten der Welt erlebten ein brutales Jahrzehnt, viele UN-Entwicklungsziele scheinen unerreichbar. Die Ampel will dem etwas entgegensetzen – und sich bei der internationalen Zusammenarbeit profilieren.
Zwei Drittel der hessischen Lebensmittelretter führen Wartelisten ein oder nehmen keine Kunden mehr auf. Auch die Zahl der Spenden ist gesunken und die Mitarbeiter sind am Limit.
Erstmals zeigen „Lebenslagenkarten“, wo in Frankfurt welche Art von Armut vorherrscht. Das schafft neue Möglichkeiten der Armutsbekämpfung.
Erdoğan muss registrieren, dass die Menschen ihn persönlich für die Misere der Türkei verantwortlich machen – auch Mitglieder seiner eigenen Partei. Er selbst sagt dazu: Wir sitzen alle in einem Boot.
Der Film „Ein Mann seiner Klasse“ zeigt eine Kindheit zwischen Armut und Gewalt. Eine Diskussion im Landtag von Rheinland-Pfalz sollte das Thema vertiefen, blieb aber an der Oberfläche.