Lohnt sich Leistung überhaupt?
Sandra Maischberger widmet sich zwei Themen, die besser getrennt worden wären: Armut und Reichtum. Am Ende kommen auch noch Steuertricks ins Spiel, die Normalsterblichen unzugänglich bleiben.
Sandra Maischberger widmet sich zwei Themen, die besser getrennt worden wären: Armut und Reichtum. Am Ende kommen auch noch Steuertricks ins Spiel, die Normalsterblichen unzugänglich bleiben.
Der Klimawandel trifft vor allem Entwicklungsländer. Müssen sie deshalb auf Entwicklungschancen verzichten, und Industriestaaten auf Konsum und Wirtschaftswachstum? Klimaphilosoph Darrel Moellendorf gibt Antworten.
Tausende Honduraner sind auf der Flucht vor Armut und Gewalt in ihrem Land. Mexiko hat jetzt weitere Grenzübertritte verhindert. Amerikas Präsident Donald Trump lobt diesen Schritt, Mexiko respektiere nun die Führerschaft der Vereinigten Staaten.
Italiens neue Regierung ruft die „Abschaffung der Armut“ aus, macht Front gegen den „Terror der Märkte“ und bereitet die Zerstörung der EU vor. Warum geht sie nicht zuerst gegen das Privatvermögen der eigenen Leute vor?
Tausende fliehen aus Honduras vor Gewalt und Armut. Ihr Weg in die Vereinigten Staaten führt über Mexiko. Präsident Trump droht deshalb nun, die Grenze zum Nachbarland schließen zu lassen – und spricht von „Ansturm“ und „Angriff“.
Viele im Westen träumen von einer Öffnung Chinas. Doch das ist eine Illusion. Mit totaler Kontrolle beanspruchen die Digitalkommunisten in Peking die Macht über die Privatwirtschaft. Ein Essay.
Die deutschen Konzernchefs kuschen vor der autoritären Führung in Saudi-Arabien. Damit setzen sie ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Mutig ist das nicht.
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer hat eine geniale Idee, wie man das Leid von Flüchtlingen lindern könnte. Kritiker nennen sie elitär und undemokratisch, vielversprechend ist sie trotzdem.
In Italien hat es in der Haushaltsdebatte eine erste Einigung gegeben. Vizepremier Luigi di Maio spricht von einem „historischen Tag“ und prophezeit ein Ende der Armut.
Argentinien steckt wieder einmal in der Krise. Die Armut wächst und mit ihr die Unzufriedenheit. Für Präsident Macri wird die Lage ernst, denn er steht immer mehr in der Kritik.
Gering qualifizierte und von Armut bedrohte Menschen müssten sich am ehesten fortbilden - das passiert aber nur selten. Vor allem eine Region lernt wenig dazu. Dabei lohnt sich lebenslanges Lernen finanziell.
Er war einer der der wichtigsten Dichter des Frühexpressionismus. Diese Zeilen widmete Max Herrmann-Neiße „Franziskus“ – und meint damit zwei grundverschiedene Personen.
Ein Frankfurter Soziologe erklärt in seiner Doktorarbeit, was Deutschland bei der Armutsbekämpfung von Großbritannien lernen kann. New-Labour-Verächter wird das Ergebnis überraschen.
Am Donnerstag will Frankreichs Präsident Macron lang erwartete Pläne zum Kampf gegen Armut vorlegen. Nach einer aktuellen Studie können sich viele Franzosen nicht einmal drei warme Mahlzeiten am Tag leisten.
Ein Hollywood-Film füllt in Amerika und Asien gleichermaßen die Kinosäle. Eine Werbung ist der Film trotzdem nicht. Sondern eine Warnung – denn die Unterschicht kommt nicht vor. Ein Kommentar.
In den letzten Jahren hat die Politik viel dafür getan, die Armutsgefährdung von Alleinerziehenden und ihren Kindern zu senken. Doch trotz aller staatlichen Hilfe: Alleinerziehende müssen Vollzeit arbeiten!
Immer mehr Kinder wachsen bei nur einem Elternteil auf. Allerdings ist es für viele Alleinerziehende schwierig, erwerbstätig zu sein. Dabei würde ein Großteil gerne arbeiten, wie eine neue Statistik zeigt.
Die Sorge vor Altersarmut ist in Deutschland verbreitet - auch die Koalition hat diesem Problem den Kampf angesagt. Jetzt will der Arbeitsminister konkrete Pläne für eine Rentenreform vorlegen.
Der Engländer Raheem Sterling und der Belgier Romelu Lukaku haben aufgeschrieben, wie es war, ein armes Kind zu sein und wie daraus ihre Motivation entstanden ist. Es sind drastische Beschreibungen.
In vielen Ländern ist die Ungleichheit groß. Muss das immer schlecht sein?
Offenbach ist nach wie vor von Arbeitslosigkeit und Armut geprägt. Aber die Stadt hat Routine in der Krisenbewältigung und kann auch Erfolge vorzuweisen.
Am Bodensee treffen 39 Nobelpreisträger auf 600 Jungforscher aus aller Welt. Wo anfangen, fragen sie, wenn die Medizin besser werden soll? Bei den Zivilisationskrankheiten, sagt die WHO. Probiert es mal mit Prävention.
Hat die Mutter keinen Job, sind Kinder laut einer Studie häufig von Armut bedroht. Das betrifft nicht nur Alleinerziehende, sondern auch Familien, in denen nur der Vater verdient.
Papst Franziskus hat führende Ölbosse in den Vatikan eingeladen und ihnen ins Gewissen geredet: Der „Durst nach Energie“ dürfe den „Durst nach Wasser“ und die Armut nicht vergrößern.
Die Welt erlebt einen politischen Umbruch. Da ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte wichtiger denn je. Was wir von Robert „Bobby“ Kennedy lernen können. Ein Gastbeitrag.
Ein System kollabiert und keinen kümmert es: Mit seinem Buch „Zwangsgeräumt – Armut und Profit in der Stadt“ wird Matthew Desmond Zeuge eines sozialen Desasters unter den Armen im Mittleren Westen.
Nach den chaotischen Ereignissen vom Wochenende hat in Italien der Wahlkampf begonnen – für oder gegen den Euro, für oder gegen die EU. Sicher scheint nur, dass derzeit nichts sicher ist in der italienischen Politik. Ein Überblick.
In keiner anderen Region der Welt wird so oft getötet. Warum bekommen die Länder Lateinamerikas die Gewalt nicht in den Griff?
Die Hartz-IV-Bezieherin Sandra Schlensog hatte über zweihunderttausend Stimmen gesammelt, damit der Gesundheitsminister einen Monat von Hartz IV lebt. Nun hat Jens Spahn seine schärfste Kritikerin getroffen.
Es muss bloß das Auto oder die Waschmaschine kaputtgehen, und etwa jeder dritte Deutsche stößt an seine finanziellen Grenzen. Materielle Not zieht sich nach offiziellen Zahlen weit durch die Gesellschaft.
Weltbankchef Jim Yong Kim verlässt sich nicht mehr allein darauf, mit dem Geld der Anteilseigner Armut zu bekämpfen, sondern versucht zusätzlich, privates Investoren-Vermögen für Entwicklungsländer zu mobilisieren.
Hartz IV fördert die Armut, behauptet der Sozialminister. Dabei ist das Gegenteil wahr: Das Geld ermöglicht es Verfolgten, in den Sozialstaat einzuwandern. Wer höhere Bezüge will, fördert auch die AfD. Ein Kommentar.
Steuern auf Softdrinks, Alkohol und Tabak können helfen, Volkskrankheiten zu mindern. Das zumindest legen Forscher nun nahe – und sehen darin auch eine Chance für die Armutsbekämpfung.
Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck kritisiert Horst Seehofer für dessen Äußerung, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Moderner Konservativismus heiße nicht „den Rechten hinterherzuhecheln“, sagte er der F.A.Z. Woche.
Harte Worte von Norbert Blüm über Jens Spahn: Dieser sei „ohne Empathie“ für Hartz-IV-Empfänger. Viele von ihnen fühlten sich durch solche „sozialbürokratischen, eiskalten Bemerkungen“ diskriminiert, kritisiert der frühere Arbeitsminister unter Helmut Kohl.
Jens Spahn findet, Hartz IV sei nicht gleichbedeutend mit Armut. Das mag plump klingen, rührt aber an eine wichtige Frage: Was bedeutet Armut für Betroffene in einem Sozialstaat? Eine Erkundung.