Siemens und Mitsubishi prüfen Alstom-Angebot
Überraschende Wende im Übernahmepoker um den französischen Industriekonzern Alstom: Offenbar bereitet Siemens ein gemeinsames Gebot mit dem japanischen Wettbewerber Mitsubishi vor.
Überraschende Wende im Übernahmepoker um den französischen Industriekonzern Alstom: Offenbar bereitet Siemens ein gemeinsames Gebot mit dem japanischen Wettbewerber Mitsubishi vor.
Einst hofften Siemens und Alstom für ihre Züge auf viele Aufträge aus Fernost. Heute dominieren dort Hersteller, die im Rest der Welt keiner kennt. Die Newcomer schielen auch auf Strecken in Europa.
Im Übernahmekampf um den französischen Industriekonzern Alstom bekommt Siemens womöglich Schützenhilfe des deutschen Staates. Angeblich könnte die Staatsbank KfW Aktien der Franzosen kaufen.
Siemens baut Stellen ab. Vor allem der gigantische bürokratische Apparat soll weg. Doch der Konzern ziert sich mit klaren Aussagen über die genaue Zahl.
Konzernchef Immelt umgarnt Frankreichs Präsident Hollande mit neuen Arbeitsplatz-Versprechen und der Aussicht auf die Ansiedlung wichtiger Hauptquartiere. Siemens hat bisher nur versprochen, die Stellenzahl stabil zu halten.
Der Dax steigt und steigt, die 10.000 Punkte sind nicht mehr weit. Den wichtigsten Grund für die Rally sehen Börsianer in der Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB.
Siemens bietet für die Energiesparte von Alstom Insidern zufolge neben der Mehrheit am eigenen Zuggeschäft rund sieben Milliarden Euro in bar. Die Franzosen beteuern, sie wollten sich nicht unter Wert verkaufen.
Vor dem erwarteten Angebot von Siemens für Alstom setzt der amerikanische Konzern GE zur Offensive an. Die Rechnung der Franzosen scheint damit aufzugehen: Das gegenseitige Ausspielen der Rivalen stärkt ihre Verhandlungsposition.
Der französische Wirtschaftsminister spricht erstmals über eine Übernahme des Industriekonzerns Alstom durch französische Investoren, darunter „vielleicht“ der Staat. Mit GE und Siemens ist der Minister unzufrieden.
Eigentlich will Siemens noch in dieser Woche eine offizielles Angebot für den französischen Industriekonzern Alstom unterbreiten. Nun zögert das Unternehmen - weil wohl Informationen fehlen.
Tolle neue Züge, aber zu breite alte Bahnsteige: eine Blamage für die französischen Bahn- und Gleisgesellschaften. 1300 Bahnsteige müssen umgebaut werden - wie konnte das passieren?
Microsoft will die Notebook-Fans mit einem größeren Surface-Tablet locken, Kontron bekommt einen neuen Finanzchef und Moody’s senkt den Ausblick für CS auf ’negative’.
Die französische Regierung ist mit dem Angebot von General Electric für Alstom offenbar nicht zufrieden. Präsident Hollande fordert seine wichtigsten Minister auf, sich um bessere Angebote zu bemühen.
Im Übernahmekampf um den Pharmakonzern AstraZeneca steigen die Summen. Auch ein anderes Kaufvorhaben bleibt in der Diskussion: Für eine Übernahme von Alstom durch Siemens stellt der Betriebsrat Forderungen.
Frankreichs Industrie baut um: Alstom befindet sich im Übernahme-Poker mit Siemens und General Electric. Schon kündigt der Wirtschaftsminister eine Mobilfunk-Allianz an.
Künftig entscheidet Frankreichs Wirtschaftsminister, ob ein ausländischer Konzern einen französischen kaufen kann. Anlass ist der Übernahme-Poker um Alstom.
Zusammenschlüsse, die als „Fusion unter Gleichen“ gefeiert werden, stellen sich später oftmals als Gegenteil derselben heraus. So soll das ein. Denn einer muss das Sagen haben.
Fernab des Konzernumbaus und der Alstom-Übernahmepläne gibt es für Siemens noch so etwas wie einen Alltag: Der Konzern hat den im November bereits angekündigten Aktienrückkauf gestartet.
Siemens-Chef Joe Kaeser will sein Unternehmen mehr als nur umbauen. Er muss es wiederbeleben und trifft radikale Maßnahmen. Dieser Versuch muss sitzen, sonst steht es um die Zukunft von Siemens schlecht.
Anfang des Jahrtausends war Deutschland der kranke Mann Europas. Dann kamen die Hartz-Reformen und veränderten alles. Heute kränkelt Frankreich. Deutschland dagegen plant die Rolle rückwärts.
Bayer, Novartis, Bilfinger: Viele Unternehmen richten mit M&A-Deals ihr Portfolio neu aus. Ihr Ziel: Höhere Unternehmensbewertungen und mehr Wachstumspotential.
Im F.A.Z.-Interview erläutert der französische Wirtschaftsminister Montebourg, warum er das Angebot von Siemens der Offerte von GE vorzieht. Und die Angst vor einem umfangreichen Arbeitsplatzabbau für übertrieben hält.
Siemens ist träge geworden. Jetzt verordnet der Konzernchef eine Revolution der Konzernstruktur. Das ist nötig. Aber ob Siemens diese Unruhe verkraftet, ist zweifelhaft.
Siemens bereitet sich auf die vierte industrielle Revolution vor - mit einer Revolution der eigenen Konzernstruktur. Vorstandschef Kaeser verlangt einen radikalen Kulturwandel - und bricht Tabus.
Siemens will den Neustart und die Ausgangslage scheint dem Chef Recht zu geben: Die Zahlen fürs zweite Quartal sind durchaus durchwachsen. Derweil wird bekannt: Mit Mitsubishi will Siemens künftig ein Joint Venture bilden.
12,35 Milliarden Euro in bar? Reicht nicht, sagt der französische Wirtschaftsminister, wir hätten für Alstom gerne noch das Transportgeschäft von GE. Wer führt hier eigentlich die Verhandlungen?
General Electric soll auch sein Transportgeschäft an Alstom verkaufen, fordert die französische Regierung. Gehen die Amerikaner darauf ein, würde das Angebot der möglichen Offerte von Siemens gleichen.
Erst klagte Siemens öffentlich über Alstom-Chef Kron, dann schrieb dieser einen kühlen Brief zurück. Jetzt will Alstom den Streit offenbar entschärfen: In einem „herzlich“ geführten Telefonat soll Kron ein „transparentes“ Vorgehen zugesichert haben.
Im Wirtschaftspoker zwischen Alstom, Siemens und General Electric geht es auch um moderne Hochgeschwindigkeitszüge. Spitzentechnik waren schnelle Züge aber schon in der Frühzeit der Eisenbahn.
Verkehrte Welt in Frankreich? Konservative denken darüber nach, Alstom zu verstaatlichen. Sozialisten sagen, der Staat soll sein Geld besser einsetzen.
Siemens-Chef Joe Kaeser krempelt den Elektrokonzern um: Er will mehr Spaß, mehr Umsatz und die ICE-Sparte wegtauschen. Am liebsten in Frankreich.
Die Übernahmeschlacht um den französischen Industriekonzern Alstom tobt. Nachdem Siemens öffentlich über Alstom-Chef Kron klagte, schreibt dieser nun einen angeblich kühlen Brief zurück nach München.
Berlin drängt Siemens zur Übernahme von Alstom. Wird französische Industriepolitik zum Vorbild? Hoffentlich nicht. Sonst kann Europa seinen Traum beerdigen, Kraftzentrum der Weltwirtschaft zu werden.
Die Konzernchefs aus Frankreich und Amerika werben in Paris für die Übernahme durch GE. Siemens muss sich ins Zeug legen, wenn das Münchener Unternehmen den Anschluss nicht verlieren will.
Im Übernahmepoker um Alstom hat die französische Politik Siemens zu Hilfe gerufen. Auf sein Übernahmeangebot hat der Münchner Konzern aber offenbar keine Antwort erhalten. Und zeigt sich nun enttäuscht von der mangelnden Kooperation.
Die Bayern haben sich verkalkuliert, ebenso wie Gerhard Schröder. Und Siemens scheint bei Alstom nicht zum Zug zu kommen. Ebay hat sich ausgerechnet, lieber Steuern zu zahlen.