Frankreich kauft 15 Züge, die das Land nicht braucht
Für beinahe eine halbe Milliarde Euro bestellt Frankreichs Regierung neue Hochgeschwindigkeitszüge. Denn der Präsident will eine alte Lokomotiven-Fabrik erhalten.
Für beinahe eine halbe Milliarde Euro bestellt Frankreichs Regierung neue Hochgeschwindigkeitszüge. Denn der Präsident will eine alte Lokomotiven-Fabrik erhalten.
Der Siemens-Rivale Alstom hat für seinen Hochgeschwindigkeitszug TGV einen großen Auftrag ergattert: Er liefert dem amerikanischen Bahnbetreiber Amtrak 28 Züge, die an der Ostküste der Vereinigten Staaten fahren sollen.
Im Norden von Mannheim haben bei der Landtagswahl am Sonntag gut 30 Prozent der Wähler die rechtspopulistische AfD gewählt. Auf Spurensuche in einem ratlosen Viertel, das früher sozialdemokratisch geprägt war.
Wer aus eigener Kraft nicht schnell genug wächst, der kauft Umsatz zu. Für einige Unternehmen werden Höchstpreise gezahlt. Besonders eine Familie fällt mit spektakulären Zukäufen auf. Eine Bilanz des Übernahmejahres.
Zwar stockt die Reformagende von Regierungschef Narendra Modi, doch Geld lässt sich in Indien trotzdem gut verdienen. Boeing, Alstom und General Electric haben diese Woche Milliarden-Deals abgeschlossen.
Der Arm der amerikanischen Justiz ist lang. Bestechliche Führungskräfte können überall auf der Erde in die Fänge der Ermittler geraten - nicht nur bei der Fifa. Was steckt dahinter?
Vorstandschef Joe Kaeser kündigt einen weiteren Stellenabbau an. Insgesamt gehen nun mehr als 13.000 Arbeitsplätze verloren. Das soll es jetzt gewesen sein? Kaeser sagt ja. Die Vergangenheit hat einen schon anderes gelehrt. Eine Analyse.
Die beiden größten Zughersteller Chinas fusionieren zum größten der Welt. Siemens zittert vor dem Giganten, denn dieser greift mit aller Macht nach Auslandsaufträgen.
Um sich einen Großauftrag in Indonesien zu sichern, sollen Manager des französischen Industriekonzerns Alstom vor Jahren Politiker bestochen haben. Jetzt muss der Konzern in Amerika 772 Millionen Dollar zahlen.
Air Berlin verordnet sich ein neues Sparprogramm, Investor Loeb zwingt Dow Chemical zu Zugeständnissen und ING reduziert den verbliebenen Anteil am amerikanischen Versicherer Voya Financial deutlich.
Gemeinsam sollen sie gegen westliche Anbieter in den Wettbewerb ziehen: Die zwei größten Bahnbauer Chinas stehen kurz vor der Fusion. So wollen sie fit werden für den milliardenschweren Bau von Hochgeschwindigkeitszügen in aller Welt.
Lange träumte man von immer schnelleren Zügen. Der Zughersteller Alstom will sich an diesem Wettkampf nicht mehr beteiligen. Ein Tempo bis 250 Kilometern in der Stunde sei weise.
Die Bahn experimentiert mit neuen Lokomotiven. In Bayern kommen fünf neue Rangierloks mit Hybrid-Antrieb in den Praxistest.
Großgewachsen, wortgewaltig und provokant: Mit Arnaud Montebourg hatte Präsident Hollande einen linken Heißsporn in das Kabinett geholt. Als Wirtschaftsminister wirkte Montebourg aber wie ein machtloser Begleiter des industriellen Niedergangs der Grande Nation. Nun kam es zum Bruch.
General Electric will wichtige Teile von Alstom übernehmen. Dies ist aber nicht das einzige amerikanische Übernahmevorhaben in Europa. Die Gründe der Konzerne sind vielfältig.
Frankreichs Regierung entscheidet sich für die Amerikaner und gegen die Offerte von Siemens und Mitsubishi. Siemens-Chef Kaeser gibt sich dennoch nicht geschlagen. Er zeigt sich weiter gesprächsbereit.
Der Alstom-Konzern nimmt das Kooperationsangebot von General Electric an. Größter Aktionär will weiterhin die französische Regierung werden. Der dafür nötige Ankauf von Alstom-Anteilen steht kurz vor dem Abschluss.
Das Theater um den Industriekonzern Alstom nähert sich seinem letzten Akt. Auf ein Happy End deutet nichts hin, denn es gibt gleich drei große Verlierer. Eine Analyse.
Heute war mit dem Hexensabbat ein dreifacher Verfallstermin an der Börse. Der Dax führte einen Tanz auf und sprang auf ein Rekordhoch und schloss dann doch im Minus.
Frankreich will seine angeschlagene Industrie-Ikone Alstom vorerst nicht komplett in fremde Hände geben. 20 Prozent nimmt sich der Staat. Ansonsten favorisiert er General Electric.
Siemens bessert sein Angebot nach und kontert damit die neue Offerte von General Electric. Damit ist den Münchnern ein neuer Coup gelungen.
Die Aktien von Siemens zeigen sich trotz höherer Gebote für Alstom nur leicht im Plus. Der deutsche Aktienmarkt liegt am dreifachen Hexensabbat nur leicht im Plus.
General Electric lockt Alstom mit einer engen Kooperation, Oracle laufen die Kosten aus dem Ruder und das Interesse an Aktien des europäischen Börsenbetreibers Euronext ist verhalten.
Im Übernahmekampf um Alstom legen Siemens und Mitsubishi nach. General Electric hatte gestern Geld durch immaterielle Werte ersetzt - Siemens und Mitsubishi bieten jetzt mehr Geld.
General Electric hat sein Angebot für den französischen Elektronik-Konzern Alstom aufgebessert. Das Bar-Angebot sinkt zwar um geschätzte 5 Milliarden Euro, doch Alstom behält Anteile und Frankreich Mitspracherechte
Das Angebot von Siemens und Mitsubishi für den französischen Elektronik-Konzern Alstom gefällt dessen Chef nicht - er spricht von Träumerei. Heute stellt General-Electric-Chef Jeff Immelt in Frankreich seine Pläne vor. Er hat neue Ideen.
Siemens und Mitsubishi interessieren sich für das Gasturbinengeschäft des französischen Industriekonzerns. Die Alstom-Führung hält wenig von dem Plan: Sie sieht darin den Versuch einer Zerschlagung.
Siemens und Mitsubishi haben Präsident Hollande ihr Angebot für Alstom vorgestellt. Um General Electric Paroli zu bieten, bessern sie noch einmal nach.
Aktien von Siemens gehören am Dienstag im Dax mit zu den Gewinnern. Derweil hat sich der Dax im Tagesverlauf wieder der Marke von 10.000 Punkten angenähert.
GM findet auch bei 3,4 Millionen Limousinen Zündschloss-Probleme, der amerikanische Gerichtshof lehnt Argentiniens Antrag gegen Hedgefonds ab und ING legt die Preisspanne für Versicherungsaktien auf 18,50 bis 22 Euro fest.
Die überraschende Offerte von Siemens und Mitsubishi bringt General Electric in Zugzwang. Alle warten nun auf neue Zugeständnisse der Amerikaner.
Siemens wurden vom Gebot für Alstom kaum bewegt. Der Aktienmarkt befindet sich weiter im Rückwärtsgang. Die Lage im Irak beunruhigt.
Überraschende Wende: Der Siemens-Konzern will von Alstom nun das Geschäft mit Gasturbinen übernehmen. Im Zuggeschäft soll dann später mit den Franzosen kooperiert werden. Ein raffinierter Schachzug.
Joe Kaesser macht seine Drohung wahr: Er wollte Alstom übernehmen, um General Electric in die Schranken zu weisen. Trotz vieler Bedenken wird der Aufsichtsrat nun ein Angebot für den französischen Konzern abgeben.
Für den Dax gab es am Mittwoch einen kleinen Dämpfer: Der deutsche Leitindex sank um 0,8 Prozent auf rund 9950 Punkte. Der mit Abstand größte Verlierer des Tages war die Aktie der Lufthansa.