Größte Wasserstoffzug-Flotte der Welt rollt für den RMV
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund will im Taunus 27 Wasserstoffzüge einsetzen. Die Tankstelle für die klimafreundlichen Fahrzeuge entsteht in Frankfurt.
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund will im Taunus 27 Wasserstoffzüge einsetzen. Die Tankstelle für die klimafreundlichen Fahrzeuge entsteht in Frankfurt.
Signale auf Grün für klimafreundlichen Schienennahverkehr auf dem flachen Land: Brennstoffzellen- und Batteriezüge schicken stinkende Dieseltriebwagen aufs Abstellgleis. Start ist in den nächsten Wochen in Niedersachsen.
Die Übernahme der Zugsparte von Bombardier brachte für Alstom einige unangenehme Altlasten ans Licht. Wegen angeblicher Verstöße gegen den Kaufvertrag ziehen die Franzosen nun vor ein internationales Schiedsgericht.
Allein das Spitzentrio im französischen Leitindex hat jüngst 175 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Doch einige Werte widersetzen sich dem Trend.
Die Deutsche Bahn will bis 2040 klimaneutral werden. Derzeit erprobt sie mit Herstellern unterschiedliche Technologien wie den Batteriezug. Dieser soll auch auf nicht-elektrifizierten Strecken fahren.
Alstom liefert 130 Triebwagen
Von Batterien betriebene E-Loks können auch dort fahren, wo der Bau von Oberleitungen kaum durchführbar wäre.
An mehreren deutschen Standorten will der französische Zughersteller Alstom Arbeitsplätze abbauen. Betroffen ist die klassische Produktion. Allerdings sollen in anderen Bereichen bis zu 700 neue Stellen geschaffen werden.
China dominiert die Welt der Schienen. Westliche Wettbewerber sehen sich dadurch benachteiligt. Als Lösung sollen jetzt alle Zughersteller zu 50 Prozent „Made in Europe“ verpflichtet werden.
Chinesische Konkurrenz, Corona-Krise, die Integration von Bombardier: Alstom-Chef Poupart-Lafarge hat eine Menge zu tun. Doch der Franzose bleibt zuversichtlich.
Der französische Alstom-Konzern bildet mit der deutschen Bahnsparte von Bombardier einen neuen Riesen auf der Schiene. Mit der Übernahme entsteht der zweitgrößte Bahnhersteller der Welt
In Ägypten hat sich der Konzern gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Die künftige Schnellzugstrecke zwischen Mittelmeer und dem Roten Meer soll mit Zügen und Signaltechnik von Siemens ausgestattet werden.
Alstom könne „die Power der deutschen Standorte“ nicht ignorieren, sagt Rüdiger Grube. Der Auftragsbestand von Bombardier Transportation ist jedenfalls gewaltig.
Immer mehr Frankfurter nutzen die Tram, deswegen hat sich die Stadt entschieden, längere Züge zu bestellen. Künftig sollen auf der Linie 11 Züge fahren, die 40 Meter lang sind.
Im Schatten großer Hersteller ist TMH gewachsen und will expandieren. Ein früherer Siemens-Manager soll das russische Unternehmen international etablieren.
Die Krise führt zur Neubewertung von Unternehmenskäufen und Fusionen. Führen neue Verhandlungen zu keinem Ergebnis, können Deals platzen. Die Zahl der Transaktionen soll aber bald wieder steigen.
Das Nein der EU-Kommission zur Bahn-Fusion von Siemens und dem französischen Konkurrenten Alstom hatte im vergangenen Jahr Empörung ausgelöst. Nun können zumindest die Franzosen aufatmen.
Bund und Länder wollen insgesamt 750 Millionen Euro bereitstellen, um Kundenanzahlungen abzusichern. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn Bombardier Transportation hat einen einschlägigen Ruf.
Bei den Ermittlungen geht es Korruptionsfälle, bei denen Bestechungsgelder in Höhe von insgesamt 125.000 Euro geflossen sein sollen.
Soll die Europäische Union den Wettbewerb oder einzelne Industrien schützen? Diese Frage teilt derzeit die EU-Kommission. Bisher setzte sich Deutschland eher für den liberalen Markt ein – doch Rufe nach mehr Ausnahmen werden laut.
Mit dem Kauf von Bombardier durch die Franzosen könnte eine Marktmacht entstehen – und den deutschen Konkurrenten an die Wand drücken. Doch zweifelt nicht nur Siemens, dass Brüssel grünes Licht gibt.
Der französische Bahnkonzern Alstom will Bombardier kaufen und damit die Nummer zwei der Bahnindustrie werden. Vorstandschef Henri Poupart-Lafarge erklärt im Interview, was das für den Standort Deutschland bedeutet.
Der französische Bahnkonzern Alstom ist mit der Übernahme des kanadischen Konkurrenten Bombardier fast am Ziel. Der Verlierer könnte ein deutscher Wettbewerber sein.
Bombardier muss wegen hoher Schulden an den Rivalen Alstom verkaufen. Der neue Konzern soll bessere Aussichten auf Genehmigung der EU-Kommission haben als die Fusion mit der Siemens-Bahnsparte. Deutsche Gewerkschaften sind alarmiert.
Zuletzt hat Akasol aus Darmstadt mit einer gekappten Umsatzprognose auf sich aufmerksam gemacht. Nun aber meldet der Hersteller von Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge einen Großauftrag von Alstom. Die Aktie legt zu.
Brennstoffzelle statt Oberleitung: Zwei regionale Bahngesellschaften in Niedersachsen und Tirol planen, alle Züge mit Strom aus Wasserstoff zu betreiben.
China ist auf dem Vormarsch. Wir leben bereits im „asiatischen Jahrhundert“, sagt der Oxford-Historiker Peter Frankopan. Was bedeutet das für Europa?
Der Chef des Bundeskartellamts urteilt milde über die Industriepolitik von Wirtschaftsminister Altmeier. In einer Sache widerspricht er aber.
Die Wirtschaftsminister Deutschlands und Frankreichs präsentieren eine Vereinbarung zur gemeinsamen Batteriezellenfertigung – das hat vor allem symbolische Bedeutung.
Die neue „Nationale Industriestrategie“ des Wirtschaftsministers ist kontraproduktiv. Fusionierte Großunternehmen sind weniger innovativ, weil der Wettbewerbsdruck nachlässt. Ein Gastbeitrag.
Frankreich will die Wettbewerbsaufsicht der EU nach dem Scheitern der Fusion von Siemens und Alstom aushebeln. Eine Ministererlaubnis soll das ermöglichen. Minister Le Maire schweben Industriechampions für die Welt vor.
Die Konkurrenz aus China wird immer größer: Siemens und Alstom wollen deshalb zusammen dem chinesischen Bahnkonzern CRRC die Stirn bieten. Doch Europas Wettbewerbsrecht steht im Weg. Die Industriegewerkschaft Metall fordert ein rasches Umdenken.
Brüssel verbietet Siemens und Alstom aus Wettbewerbsgründen, die Zugsparten zusammenzulegen. Der deutsche und der französische Wirtschaftsminister wollen nun die EU-Regeln ändern. Diese nützten nur China.
Deutschland braucht aus der Furcht vor Fernost keine neue „Industriepolitik“ und auch keinen „Airbus für was-auch-immer“. Mit seiner Strategie verkehrt Minister Altmaier marktwirtschaftliche Ordnungspolitik in ihr glattes Gegenteil. Ein Kommentar.
„Wir wollen europäische Firmen, die auf dem Weltmarkt bestehen können“, sagt Jean-Claude Juncker. Europas Wettbewerbshüter würden aber nicht „Politik spielen“.
Siemens-Chef Kaeser greift sie auf Twitter an, für Donald Trump ist sie nur die „Tax Lady“: Als EU-Wettbewerbskommissarin hat Margrethe Vestager mächtige Kritiker. Dennoch läuft sie sich für höhere Ämter warm – und könnte von der Kritik profitieren.