So einfach ist das mit der „Interoperabilität“ nicht
Was die EU mit sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten vorhat, ist gut gemeint – aber nicht automatisch gut gemacht. Ein Gastbeitrag.
Was die EU mit sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten vorhat, ist gut gemeint – aber nicht automatisch gut gemacht. Ein Gastbeitrag.
Wegen einer Whatsapp-Nachricht, in der er von einem „DDR-Obrigkeitsstaat“ und Journalisten als „Propaganda-Assistenten“ sprach, stand der Springer-Chef Döpfner in der Kritik. Präsident der Zeitungsverleger bleibt er trotzdem.
Die Tech-Riesen müssen sich auf striktere EU-Auflagen einstellen. Das Parlament knöpft sich Messenger, soziale Medien, Marktplätze und Sprachassistenten vor.
Das EU-Urteil gegen Google ist richtig, geht aber nicht weit genug. Google soll 2,4 Milliarden Euro zahlen, weil sein Shopping-Dienst den Wettbewerb verzerrt. Auch mit der normalen Suche verschafft sich der Konzern Vorteile. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Fall des früheren Bild-Chefs Julian Reichelt steht der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner in der Kritik. Manche fordern seinen Rücktritt als Präsident der Zeitungsverleger. Was sagt er?
Christiane K. wird zu lebenslanger Haft verurteilt, weil sie fünf ihrer Kinder getötet hat – wohl aus Wut auf ihren Ehemann. Im Landgericht in Wuppertal wirkt alles wie in einem schlechten Traum.
2014 ging die Frankfurterin Kim Teresa A. nach Syrien, um sich den Kämpfern des „Islamischen Staats“ anzuschließen. Über ihre Zeit bei der Terrormiliz entstand ein Buch. Nun wurde die junge Frau zu vier Jahren Haft verurteilt.
Das größte soziale Netzwerk der Welt richtet sich strategisch neu aus: Es geht um das Internet der Zukunft – nicht nur für diesen Konzern.
Die frauenfeindliche Politik der Taliban treibt viele afghanische Athletinnen ins Exil. Diejenigen, die nicht fliehen können, bangen um ihr Leben. Der Tod einer Volleyballspielerin sorgt für Entsetzen.
Der Risikoforscher Gerd Gigerenzer spricht im Interview über die Schwächen des Internets, ein neues Geschäftsmodell für soziale Medien – und die Schwierigkeit, sich per App zu verlieben.
Nirgendwo werden so viele Menschen entführt wie in Haiti – die Gangs haben es mittlerweile auf ganze Gruppen abgesehen. Sie sind so mächtig, dass Bandenführer Jimmy „Barbecue“ Chérizier sogar den Premierminister düpiert.
Nach den Enthüllungen von Frances Haugen und dem Ausfall von Facebook fordern Politiker und Medien, den Konzern zu teilen. Die sinnvollsten Optionen, die Macht der Netzkonzerne zu begrenzen, werden aber seit langem ignoriert. Ein Gastbeitrag.
Hamsterkäufe und kaum Benzin: In England herrscht Knappheit wie in den 70er Jahren. Ein Blick in die Supermärkte, Restaurants und Tankstellen gleicht einem Schweizer Emmentaler. In der Krise muss sich eine ganze Gesellschaft neu aufstellen.
Der Totalausfall ist für Facebook eine riesengroße Peinlichkeit – und noch viel mehr als das. Er kann dem Konzern langfristig schaden.
Was steckt hinter den stundenlangen Technikproblemen der Facebook-Dienste? Wer war betroffen? Und kann das nochmal passieren? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
In Alsfeld ist ein früherer Polizist verurteilt worden, weil er Polizeiinterna weitergab und Waffen nicht sorgfältig verwahrte. Wegen der Verbreitung eines Videos, in dem das Konterfei Adolf Hitlers zu sehen war, wird er dagegen nicht bestraft.
Ein Konfigurationsfehler soll den längsten globalen Ausfall in der jüngeren Facebook-Geschichte verursacht haben. Offenbar mussten Techniker manuell im Rechenzentrum den Reset-Knopf drücken.
Ein interner Fehler bei einer Neukonfiguration hat den stundenlangen Ausfall bei Facebook, Whatsapp und Instagram verursacht. IT-Experten sind überrascht, dass der Konzern offenbar keinen „Plan B" für einen solchen Vorfall hatte.
Facebook ist ein Internet-Koloss mit 3,5 Milliarden Nutzern, superreich und technisch gewieft. Wie konnte es passieren, dass ein Tech-Konzern dieser Liga für Stunden offline war? Tücken der Netzwerk-Technik, sagen Experten.
In Messengerdiensten stehen bald 37 neue Emojis zur Verfügung: Darunter sind neue Geschlechteroptionen, ein Gesicht, das Tränen zurückhält, ein Vogelnest und ein Autoreifen. Ein Wunsch der Nutzer bleibt aber offen.
Wegen fehlender Transparenz verhängte die irische Datenschutzbehörde DPC ein Bußgeld in Rekordhöhe von 225 Millionen Euro. Die Facebook-Tochter will Berufung einlegen.
Die deutschen Soldaten sind weg, ihre Flugzeuge auch. Viele afghanische Ortskräfte haben große Hoffnungen in sie gesetzt. Wie geht es nun für sie weiter?
Früher wies der Nachbar die Hausgemeinschaft per Zettel im Flur zurecht. Neuerdings verschickt er seine Mahnungen online. Das nervt.
Hamida Asadi ist eine erfolgreiche Kampfsportlerin in Afghanistan. Doch die Angst vor der frauenfeindlichen Politik der Taliban treibt die Athletin auf eine gefährliche Reise mit ungewissem Ausgang.
Waren zwanzig Jahre Bundeswehreinsatz vergeblich? Der Militärhistoriker Sönke Neitzel beschreibt das Scheitern der deutschen Afghanistan-Politik. Er hat kritische Fragen an Merkel und Steinmeier. Ein Interview.
Den Versprechen der Taliban kann man kaum trauen. Trotzdem bleibt vielen afghanischen Journalisten nur die Hoffnung, dass sie moderater sind als ihre Vorgänger.
Ein erster Anlauf im Juni war wegen Mängeln in der Klage gescheitert. Die Wettbewerbshüter wollen den Konzern mit seinen zugekauften Apps Whatsapp und Instagram aber weiterhin zerschlagen.
Die ultakonservative Terrorgruppe nutzt moderne Plattformen, die auch im Westen beliebt sind. Die Techkonzerne stellt das vor große Herausforderungen: Während Trump auf Twitter gesperrt ist, haben Taliban-Sprecher hunderttausende Follower.
Eine Tätowiererin, ein Breakdancer und eine Fotografin fielen in Kabul auch vor dem Einmarsch schon auf. Jetzt bangen sie um ihr Leben und ringen mit der Frage: Fliehen oder anpassen?
Schrumpft der Wettbewerb in Amerika? War Facebooks Übernahme von WhatsApp und Instagram eine Killer-Akquisition? Der Yale-Ökonom Florian Ederer hat Antworten und eine Zerschlagungsfantasie.
Auf dem Nachrichtendienst lassen sich künftig Fotos verschicken, die vom Gegenüber nur einmal angesehen werden können. Doch das Unternehmen gibt zu, dass man die Einschränkung leicht umgehen kann.
Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
Die französische Verteidigungsministerin fordert von Israel schnelle Aufklärung über Spionage-Vorwürfe mit der Software Pegasus. Präsident Macron soll sogar mit der Revision der Sicherheitszusammenarbeit gedroht haben.
In der Corona-Pandemie versuchen immer mehr Werbetreibende, Menschen im Netz zu erreichen. Der Wettbewerb um den Platz auf der Plattform wird entsprechend schärfer – und lässt die Werbeeinnahmen in die Höhe schießen.
Der WhatsApp-Chef sieht in den Enthüllungen über die Überwachungssoftware Pegasus einen „Weckruf“. Es betreffe „uns alle“. Der Hersteller NSO wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Kinder mit Förderbedarf hatten es in der Pandemie an den Schulen besonders schwer. Ein Bündnis aus der Rhein-Main Region fordert einen Ausgleich für sie.