Volker Beck: Netzanschluss ist Menschenrecht
Unionspolitiker bekennen sich zaghaft zum Internet. Wieso hat man trotzdem den Eindruck, sie würden es am liebsten sperren? Ein Plädoyer für ein freies Netz.
Unionspolitiker bekennen sich zaghaft zum Internet. Wieso hat man trotzdem den Eindruck, sie würden es am liebsten sperren? Ein Plädoyer für ein freies Netz.
Im Bundestag standen Vertreter von Facebook und Google Rede und Antwort. Aber außer heißer Luft kam nicht viel dabei herum.
Die Aktivitäten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern verlangen nach immer mehr Computerkapazität. Der Internetdienst baut deshalb jetzt in Schweden ein gigantisches Rechenzentrum in arktischer Kälte.
Ich habe die Probe aufs Exempel gemacht und wollte wissen, was Mark Zuckerbergs Datenimperium über mich weiß. 1222 Seiten umfasst meine Akte. Alles, was gestrichen sein sollte, ist noch da.
Die Sitzung des Bundestagsunterausschusses „Neue Medien“ am Montag brachte keine neuen Erkenntnisse. Außer, dass die Politik nicht an Facebooks Datenmacht rüttelt.
Aus der Verknüpfung zwischen TV und Internet scheint sich der nächste große Markt im Netz zu entwickeln. Immer mehr Internetfirmen wollen jetzt auf den Fernsehschirm. Ein Fernseher soll das letzte große Projekt von Steve Jobs gewesen sein.
Facebook, Google+ und Co mussten sich im Bundestag heftige Vorwürfe anhören. Die Datenschützer dringen auf gesetzliche Vorgaben. Das Innenministerium tritt für eine Selbstregulierung der Internet-Dienste ein.
Es ist lange überfällig, den Unterschied zwischen dem Leben im Netz und dem Leben im hier und jetzt aufzugeben. Das Netz ist an dieser Stelle zuende, es hat sich als Ort aufgelöst, es ist überall dabei, auf Schritt und Tritt. Doch was bedeutet das?
Vom norwegischen Polarforscher und Nobelpreisträger Fridtjof Nansen sind Nacktfotos aufgetaucht. Die Norweger mögen sie, Facebook bockt ob der Nacktheit.
Die Buchmesse, vom Straßenrand aus gesehen: Papier in Katalogform will keiner mehr, Papier in Buchform schon, und Kärnten macht sich beliebt.
Google hat deutlich mehr verdient. Weil die Zahlen besser waren als erwartet, steigt der Kurs nachbörslich. Langfristig steckt der Titel aber in einem Seitwärtstrend fest.
Wer Twitter im Auto einsetzt, wird wohl kaum „kleiner Corsa am Straßenrand, #A66“ twittern. Der Einsatz sozialer Netzwerke im Fahrzeug bleibt also auf das passive Lesen beschränkt.
Der Tod des Apple-Mitbegründers Steve Jobs hat Trauer und Bestürzung ausgelöst. Der Computer-Visionär starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren. Er hinterlässt seine Frau und vier Kinder.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt sich im Internet in einem neuen Gewand. Viel hat sich verändert, der journalistische Kern bleibt.
Werber - das war doch mal ein Traumjob. Heute mangelt es den Agenturen an Nachwuchs, und die Branche ist gezwungen, Werbung für die Werbung zu machen.
Die strategische Schlacht der Plattformen hat begonnen. Mit der neuen „Timeline“-Funktion will Mark Zuckerberg mit Facebook künftig eine Alternative zum klassischen Werbemarkt werden.
Facebook sammelt unsere Daten und behält sie für sich. Der österreichische Jurastudent Max Schrems hat sich nun dagegen gewehrt - und Facebook zu denkwürdigen Reaktionen provoziert.
Da staunte der österreichische Jurastudent Max Schrems: Als das soziale Netzwerk Facebook endlich seinem Antrag nachkam und alle über ihn als Nutzer jemals gespeicherten Daten in gedruckter Form zustellte, erhielt er ein Paket mit 1200 DIN-A4-Seiten.
jja. BERLIN, 29. September. Deutschlands Datenschützer haben einen gemeinsamen Vorstoß gegen das soziale Netzwerk Facebook unternommen. Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern forderten am Donnerstag auf ihrer Konferenz ...
Wieso Facebook inzwischen selbst Orwell-Fantasien mühelos übertrifft. Warum man sich dabei unwohl fühlt. Und wieso es erstaunlich ist, dass früher harmlose Volkszählungen für heftige Proteste sorgten - und die Datenkrake Facebook trotzdem weltweit 800 Millionen Mitglieder hat.
Unterhaltungen statt Werbebotschaften. Der Job von Carolyn Everson, der Werbechefin von Facebook, besteht in der Aufklärung, wie Werbung funktioniert. Aber alles klappt auch bei Facebook nicht. Das Geschäft mit Gutscheinen passe nicht zum Unternehmen.
Facebooks „Open Graph“ ist der beängstigende Versuch, ein Netz im Netz zu schaffen. Wer es betritt, braucht es nie wieder zu verlassen: ein gläserner Käfig für die Nutzer und das Paradies für die Werbewirtschaft.
ht. FRANKFURT, 26. September. "Facebook hat erst 1 Prozent seines Weges geschafft. Das gilt auch für unser Werbesystem", sagt Carolyn Everson, die Werbechefin des sozialen Netzwerk. Das eine Prozent wird immerhin für geschätzte 3,8 ...
Vor einer gefühlten digitalen Ewigkeit, als "online sein" noch hieß, seinen Computer per Modem mit einem anderen Computer zu verbinden, gab es einmal zwei wesentliche Online-Dienste. Der eine hieß Compuserve, der andere AOL.
Kein Medienunternehmen lässt sich die Reichweite von 800 Millionen Facebook-Nutzern und deren Daten entgehen. Das Netzwerk wird zum perfekten Zuschnitt für Werbung und E-Commerce-Angebote.
Ein Zimmer für eine Nacht, ein Apartment fürs Wochenende: Es gibt Menschen, die den Kurzzeit-Vermieter in sich entdecken. Neben netten Kontakten schätzen viele auch das zusätzlich Einkommen - ohne dabei ans Finanzamt zu denken.
Jetzt hat Google Plus auch eine Suchfunktion: ein geradezu skurriles Detail in der langen Liste jener Änderungen, die das soziale Netzwerk des Suchmaschinenbetreibers in der vergangenen Woche erfahren hat.
Facebook ist schon längst im Alltag angekommen. Das ist Firmengründer Mark Zuckerberg nicht genug. Seine Pläne reichen weiter. Eine entscheidende Funktion fehlt jedoch in seinem Konzept.
Burn-out. Zeitungen und Zeitschriften schreiben Geschichten darüber. Man hat Bekannte, die unter der Krankheit leiden. Vielleicht machen wir uns alle zu viel Stress: Jetzt hat es gar den Trainer von Schalke 04 erwischt. Und deshalb lassen wir jetzt auch den Witz, dass man dafür als Fan von Borussia Dortmund sowieso Verständnis hat. Wünschen wir Ralf Rangnick und allen anderen Betroffenen von Herzen, dass sie schnell wieder gesund werden. Um erste Erschöpfungssymptome zu bekommen, muss man heutzutage noch nicht einmal arbeiten. Es reicht aus, sich intensiv mit dem neuesten Massenphänomen der digitalen Welt, den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google plus (geschrieben „Google+“) , und ihrer stetigen Wandlung zu befassen.
ht./theu. FRANKFURT/LONDON, 23. September. Das soziale Netzwerk Facebook hat auf seiner Entwicklerkonferenz f8 in San Francisco einen weitreichenden Umbau der Plattform angekündigt. Wesentliche Änderungen sind die Einführung interaktiver ...
Burn-out. Zeitungen und Zeitschriften schreiben Geschichten darüber. Man hat Bekannte, die unter der Krankheit leiden. Vielleicht machen wir uns alle zu viel Stress: Jetzt hat es gar den Trainer von Schalke 04 erwischt.
Wettbewerb belebt das Geschäft. Das gilt auch für die jüngsten Massenphänomene der digitalen Wirtschaft, die sozialen Netzwerke. Das Angebot des größten Internetkonzerns der Welt, Google plus (geschrieben "Google+"), steht nun jedermann offen. Das scheint auch nötig zu sein. Denn zuletzt gab es Spekulationen, dass sich die Wachstumsrate der Nutzerzahlen abgeschwächt habe. Sie war aber groß genug, um Facebook zu wecken.
Bislang war Google+ nur auf Einladung zugänglich. Jetzt öffnet Google sein soziales Netzwerk für alle. Facebook ist unter Zugzwang und hat in den vergangenen Wochen auf seiner Seite viele Neuerungen eingeführt.
Wettbewerb belebt das Geschäft. Das gilt auch für die jüngsten Massenphänomene der digitalen Wirtschaft, die sozialen Netzwerke. Das Angebot des größten Internetkonzerns der Welt, Google plus, steht nun jedermann offen.
Flaut die Begeisterung über Facebook, Twitter & Co. allmählich ab? Während die breite Masse diese Welt erst noch für sich entdeckt, werden die ersten Vorturner der dauervernetzten Existenz schon müde.
Wer den Facebook-Button „Gefällt mir“ drückt, gibt seine Daten preis. Die Datenschützer rebellieren. Aber wie funktioniert „Gefällt mir“, und welche Informationen werden übertragen?