In den Fängen der neuen Kolonialherren
Teile und herrsche: Christopher Wylie beschreibt die Strategien seines früheren Arbeitgebers Cambridge Analytica und zeigt, wie verwundbar die Demokratie ist.
Teile und herrsche: Christopher Wylie beschreibt die Strategien seines früheren Arbeitgebers Cambridge Analytica und zeigt, wie verwundbar die Demokratie ist.
Der Bundesgerichtshof hat die Verfügung des Bundeskartellamts gegen Facebook bestätigt und die Schwächen in ihrer Begründung geglättet. Nicht der Datenschutz, sondern die Beschränkung der Wahlfreiheit der Nutzer ist das Problem. Ein Gastbeitrag.
Facebook muss die vom Bundeskartellamt verlangten strengeren Regeln für die Sammlung und Auswertung von Nutzerdaten sofort umsetzen. Doch zu Ende ist der Streit noch nicht.
Aufgrund der Pandemie nutzen viele Menschen das Internet noch intensiver. Was sich in der Krise geändert hat und nun wichtig ist, beschreibt Social-Media-Fachmann Torben Platzer.
Vor dem Bundesgerichtshof geht es um die Frage, ob Facebook Daten von allen möglichen Diensten und Websites mit Konten verknüpfen, ohne zuvor die freiwillige Zustimmung der Nutzer einzuholen.
Mit großkalibrigen Waffen attackieren mutmaßliche Gangmitglieder im Norden Mexikos Häuser, Autos und eine Tankstelle. Mehrere Menschen sterben. Im Zentrum des Landes nimmt die Polizei derweil 26 mutmaßliche Kartellmitglieder fest.
Oberbürgermeister Kuhn verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf. Sie seien ein Angriff auf die Liberalität der Stadt. Und auch die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer spricht von „unfassbarer Gewalt“.
Frauen werden täglich mit übergriffigen, sexualisierten Kommentaren von Männern konfrontiert, die sie auf der Straße und im öffentlichen Raum äußern. Mit Kreidebotschaften wird in der Stadt auf sexuelle Belästigung aufmerksam gemacht.
Die Empörung über das Wahlkampfteam von Präsident Trump ist groß. Eine Anzeige warnt auf Facebook vor „linksextremen Mobs“ – und benutzt dazu ein Nazi-Symbol.
Donald Trumps Wahlkampfteam hat auf Facebook ein nationalsozialistisches Symbol verwendet, um vor linken Gruppen zu warnen. Das soziale Netzwerk sperrte daraufhin die entsprechenden Posts und verweist auf „organisierten Hass“.
Peking und Delhi rufen nach dem archaischen Kampf im umstrittenen Grenzgebiet im Himalaja zur Ruhe auf. Dort gab es so viele Tote wie seit Jahrzehnten nicht. Wollte Chinas Armee Stärke und Einsatzbereitschaft demonstrieren?
Der Umgang mit politischer Werbung spaltet die Tech-Konzerne. Facebook lässt jetzt seinen Nutzern die Wahl. Damit bleibt das weltgrößte soziale Netzwerk nachgiebiger als seine Kollegen aus dem Silicon Valley.
Beleidigt und ausgegrenzt: Für viele Dicke ist Fat Shaming Teil ihres täglichen Lebens, insbesondere in den sozialen Medien. Die Autorin Melodie Michelberger und die Grünen-Politikerin Ricarda Lang engagieren sich gegen den Hass.
Riss in der Rangliste: Die US Open der Tennisprofis sollen wie geplant stattfinden, doch längst nicht alle Spieler sind begeistert. An Djokovics Haltung scheiden sich die Geister.
Trotz der Corona-Auflagen haben am Samstagabend in England tausende Menschen illegal gefeiert. Es gab Messerattacken, eine Vergewaltigung und einen Toten. Auf Twitter reagierten mehrere Politiker zornig.
Als kurzlebige Alternative zu Facebook gelang Snapchat der Aufstieg. Mitgründer und Vorstandschef Evan Spiegel spricht über kühne Ambitionen, seine Bewunderung für Tiktok – und Donald Trump.
Auch künftig will Zoom chinesische Teilnehmer aus globalen Gesprächen ausschließen, wenn die Regierung in Peking dies verlangt. Ein anderes Software-Unternehmen versetzte dem chinesischen Einflussstreben hingegen einen Dämpfer.
Google, Facebook und Twitter sollen jeden Monat darlegen, was sie gegen Falschinformationen unternehmen. Noch ist das freiwillig. Doch im Hintergrund steht die Drohung, gesetzlich gegen die Betreiber vorzugehen.
Trumps mutmaßliche Wahlmanipulation über Facebook-Anzeigen diskutiert die ganze Welt. Doch auch deutsche Parteien haben zur letzten Wahl zwischen 1,5 und 3 Millionen Euro für politische Anzeigen im Internet ausgegeben.
In einem Tweet spricht sich die Harry-Potter-Autorin dafür aus, das biologische Geschlecht nicht in Frage zu stellen. Nutzer werfen ihr daraufhin vor, transphob zu sein.
Die meisten Menschen gehen in München und Berlin gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße. Nach einer friedlichen Kundgebung gibt es in Berlin fast 100 Festnahmen. Auch in anderen Ländern kommt es zu Großprotesten – entgegen der Empfehlung von Behörden.
In der Corona-Krise haben Millionen britische Angestellte erstmals von zuhause gearbeitet. Einige verteufeln das Arbeiten am Küchentisch, andere schätzen es. Welche Folgen hat das für Unternehmen und Immobilienmärkte?
Mit Fotos von einem natürlichen Pool im Nationalpark Berchtesgaden ziehen Influencer massenhaft Nachahmer an. Der Park redet ihnen nun ins Gewissen: Die vielen Besucher zerstörten die Natur, zudem bestehe Lebensgefahr.
Der Instagram-Clip war nur zehn Sekunden lang. Doch das reichte, um VW in Verruf zu bringen. Zu sehen war, wie eine weiße Hand einen Schwarzen herumschubst. Nun ist der Konzernvorstand gefragt.
Eine amerikanische Internet-Bewegung, die auf einen Umsturz sinnt, wittert in der Pandemie und den Protesten ihre Chance. Die „Boogaloo Boys“, die sich in vielen Städten unter die Demonstranten mischen, sind bewaffnet und gefährlich.
In ihrer letzten Sendung vor der Sommerpause geriet Sandra Maischberger mit einer harmlosen Sendeankündigung ins Kreuzfeuer von Politaktivisten. Wir sehen, wie der Journalismus in polarisierten Gesellschaften unter Druck gerät.
Donald Trump nutzt Twitter gerne für seine Botschaften, doch auch auf anderen Plattformen ist der amerikanische Präsident unterwegs. Snapchat möchte Trumps Profil nun weniger prominent anzeigen – und kritisiert seine Politik scharf.
Während Twitter Äußerungen des amerikanischen Präsidenten markierte, unternahm das größte soziale Netzwerk der Welt nichts. Das gefällt nicht jedem im Unternehmen.
Fake News sind ein Ärgernis in sozialen Medien. Aber wer soll über wahr und falsch richten? Ein Vorschlag.
Ein Tweet des Präsidenten zu den Unruhen in Minneapolis wurde von Twitter kritisiert. Was ist Auslöser des Streits? Und was steckt hinter der „Section 230“? Hier kommen Antworten auf die wichtigen Fragen zum Dekret des amerikanischen Präsidenten.
Der Mutterkonzern Bytedance verlagert das Machtzentrum der App. Unter Druck der amerikanischen Regierung versucht Gründer Zhang, die chinesischen Wurzeln vergessen zu machen.
Politiker und Prominente finden in sozialen Medien eine große Gefolgschaft. Der amerikanische Präsident kämpft dafür, dass das so bleibt – damit er auf Twitter machen kann, was er will.
Die Konfrontation zwischen dem Weißen Haus und den Internetplattformen spitzt sich zu. Eine Behörde macht dem amerikanischen Präsidenten eine klare Ansage.
Twitter hat erstmals zwei der Beiträge von Präsident Donald Trump mit Warnhinweisen wegen falscher Faktendarstellung gekennzeichnet. Dessen Reaktion folgte prompt. Das Gesetz zum Schutz der sozialen Netzwerke soll nun geändert werden.
Der Schwarze George Floyd stirbt nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis. Viele amerikanische Sportstars reagieren wütend. Darunter auch der ehemalige Quarterback Colin Kaepernick.
Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura ringen darum, wer die Nummer eins beim Internetpublikum ist. Dabei hat sich auch zwischen ihren Plattformen einiges aufgestaut. Nun bringen sie ihre große Rivalität ans virtuelle Brett.