„Alleine schafft das niemand“
Jeder zehnte Grundschüler ist laut einer Umfrage schon mal Opfer von Cybermobbing geworden. Eltern und Lehrer sind oft überfordert. Was hilft Betroffenen?
Jeder zehnte Grundschüler ist laut einer Umfrage schon mal Opfer von Cybermobbing geworden. Eltern und Lehrer sind oft überfordert. Was hilft Betroffenen?
Geld, Ruhm – oder Sinn: Warum gründet man ein Start-up? Sechs, die es gewagt haben, erklären, was sie antreibt – und berichten über Erfolge, Triumphe, Rückschläge und Niederlagen.
Thierry Henry möchte rassistische Anfeindungen nicht mehr hinnehmen und zieht sich aus den sozialen Medien zurück. Nun fordert er auch andere Betroffene zum Handeln auf.
Die schiere Menge an Rassismus und Mobbing sei zu giftig, um sie zu ignorieren, sagt Henry über die verdorbenen Umgangsformen. Er kündigt einen Social-Media-Boykott an – bei Twitter.
Das Ideal der Freiheit bietet sich für Instrumentalisierungen an. Aber Freiheit ist kein originär rechter Begriff und auch keine exklusive Domäne des Liberalismus. Sie ist und bleibt gerade ein linker Grundwert. Ein Gastbeitrag.
Facebook preist sich selbst als Ort „an dem Menschen sicher und unbesorgt miteinander kommunizieren können“ – und nimmt offenbar in Kauf, wenn die Welt dadurch für andere Menschen zu einem unsicheren Ort wird.
Achim hat schon angegrillt: Ihr Instagram-Account hält den Deutschen schonungslos den Spiegel vor. Jetzt haben die Initiatoren von „alman_memes2.0“ ein Buch über deutsche Marotten geschrieben.
Der 17 Jahre alte Bundesliga-Profi Jude Bellingham wird auf Instagram rassistisch beleidigt. Nun hat er die Hassbotschaften öffentlich gemacht. Auch sein Verein reagiert.
Immer häufiger sollen frühere Chefs oder Kollegen beurteilen, was ein Bewerber kann – und Corona beschleunigt den Trend. Manche halten das Ganze aber nur für Lobhudelei.
Sie ist im Internet omnipräsent. Sie sieht aus wie eine seriöse Zeitung, ist es aber nicht: Was steckt hinter dem Phänomen der „Epoch Times“?
Facebook stimmt einem Bündnis mit News Corp. in Australien zu und zahlt dort künftig für Inhalte. Damit geht ein Streit zu Ende, der in der ganzen Welt hohe Wellen geschlagen hat.
Die Grenzen der Meinungsfreiheit dürfen nicht zur Disposition von privaten Meinungsgiganten stehen. Der Gesetzgeber kann durch eine Änderung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Bürgerlichen Gesetzbuch einen Rahmen stecken. Ein Gastbeitrag.
In der Pandemie wird im Netz so viel gelacht wie nie. Lustig ist das nicht. Vor allem nicht bei Facebook. Dort verbirgt sich hinter einem lachenden Gesicht oft eine Fratze.
Auf Twitter trendet das Schlagwort „Männerfoto“. Warum posten nun ausgerechnet am Frauentag so viele Männer ihre Selfies?
Spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie können wir uns in den sozialen Medien vor schlechten Nachrichten kaum noch retten. Aber warum ziehen uns ausgerechnet die so an? Und was hilft, um damit klarzukommen?
In ihrem Buch „Digitaler Faschismus“ beschreiben Maik Fielitz und Holger Marcks, wie soziale Netzwerke zu Resonanzräumen für extreme Rechte werden, und fordern deren Regulierung.
Omar Shehata kandidiert für die SPD bei den Kommunalwahlen. Wegen seines Wahlplakats wird er in den sozialen Medien rassistisch angefeindet. Dabei ist er in Frankfurt geboren und aufgewachsen, ein echter Frankfurter Bub eben.
Bei Facebook und Instagram ist der frühere Präsident gesperrt. Das macht Donald Trump zu schaffen. Manche meinen, er könnte einen eigenen Kanal gründen.
Die Seiten der Armee und der von der Junta kontrollierten Medien in Myanmar werden sowohl von Facebook als auch von Instagram verbannt. Die Risiken seien zu hoch, begründet der Konzern seinen Schritt.
Laut einer Umfrage ist eine von drei Personen im französischen Hochschulwesen von Periodenarmut betroffen. In den kommenden Wochen sollen deshalb unter anderem in Wohnheimen Spender mit gratis Produkten aufgestellt werden.
„Ein Like ersetzt keine normale menschliche Interaktion“, sagt der Gründer der Online-Enzyklopädie Jimmy Wales. Und fällt ein harsches Urteil über die Sozialen Medien.
Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune versucht mit versöhnlichen Gesten, die Protestbewegung in seinem Land zu beruhigen. Ob das gelingt, ist zweifelhaft. Der „Hirak“ will weiter demonstrieren.
Facebook testet seine Macht und sperrt journalistische Beiträge in Australien. Der Ausgang dieser Machtprobe ist auch für Europa wichtig.
Der Internetkonzern will aus Protest gegen ein geplantes Gesetz in dem Land künftig keine Nachrichten mehr zeigen. Derweil schließt der Rivale Google einen bemerkenswerten Pakt mit Rupert Murdochs News Corp.
Der Bitcoin kostet mehr als 50.000 Dollar. Das lässt Michael Saylor jubeln – denn der Chef des Softwarehauses Microstrategy hat früh genau darauf gesetzt.
Irische Facebook-Moderatoren beklagen ihre Arbeitsbedingungen. Das Unternehmen gemahnt an ihre Verpflichtung zur Verschwiegenheit. Dabei sagen sie, dass sie nie eine Kopie dieser Verpflichtung erhalten haben.
Der Senator Bill Cassidy hat für eine Verurteilung Donald Trumps gestimmt. Nur eine Stunde später hieß es, er habe keine Partei mehr. Bei den von Trump geprägten Republikanern wird es einsam um die Abweichler.
Myanmars Militärjunta lässt Tausende Gefangene vorzeitig aus der Haft. Unter die Amnestie könnte etwa der buddhistische Mönch Wirathu fallen, der für anti-muslimische Hassbotschaften bekannt ist.
Microsoft attackiert Facebook und Google wegen ihrer Methoden im Streit mit Australien. Und sagt, die Demokratie stehe auf dem Spiel.
In Frankreich nehmen die gewalttätigen Konflikte zwischen Jugendbanden zu. Dabei erweitern soziale Netzwerke die Eskalationsmöglichkeiten: Online werden Feindseligkeiten ausgetauscht, auf der Straße kommt es zur Schlägerei.
Lässt die Hetze im Netz nach? Die Behörden sind skeptisch. Künftig soll auch strafrechtlich stärker verfolgt werden. Besonders rechtsextreme Kreise verlagern ihre Hetze auf andere Plattformen.
Falschnachrichten gedeihen im Netz wie nie zuvor. Auf europäischer Ebene müssen die Regeln nachgeschärft werden.
Apple will, dass Nutzer ausdrücklich zustimmen müssen, bevor ihre Daten über Apps und Websiten gesammelt werden können. EU-Wettbewerbskommissarin Vestager mahnt nun, das Unternehmen müsse alle Apps auf seiner Plattform gleich behandeln.
In der App Clubhouse konnten sich Chinesen plötzlich ungewohnt frei äußern. Sie sprachen mit Uiguren und über Taiwan und Hongkong. Jetzt ist Schluss damit. Das war abzusehen.
Von der Wiederkehr weiblicher Subjektivität: Die russische Feministin und Lehrerin Darja Apachontschitsch wird zum „ausländischen Agenten“ erklärt. Die scheinbar willkürlichen Schikanen sind System.