Charmeoffensive in Teheran
Irans Präsident stellt sich erstmals der Presse. Er verspricht, die Sittenwächter in die Schranken zu weisen und bestreitet Raketenlieferungen an Russland.
Irans Präsident stellt sich erstmals der Presse. Er verspricht, die Sittenwächter in die Schranken zu weisen und bestreitet Raketenlieferungen an Russland.
„Connected Business“ ist ein Modewort und gilt als Erfolgsfaktor. In der Praxis hängt von mehren Faktoren ab, ob die Idee aufgeht.
Ewig Gestrige behaupten, historische Hochwassermarken an Gebäuden und Mauern würden belegen, Extremwetter gab es schon immer – und somit gegen die Klimakatastrophe sprechen. Sie irren.
Rechercheure haben herausgefunden, wer hinter der „Doppelgänger“-Kampagne steckt, bei der westliche Medien geklont werden: die russische Agentur SDA. Sie hat für Deutschland eine besondere Strategie. Die hat auch mit der AfD zu tun.
Ankunft im Westen: Das Videospiel „Black Myth: Wukong“ adaptiert einen der großen chinesischen Romane und wirft den westlichen Spieler in eine große unverstandene Welt.
Der Millionär Pablo Marçal ist Bürgermeisterkandidat für São Paulo und begeistert viele Anhänger von Ex-Präsident Bolsonaro. Dessen Kandidat ist ihnen zu liberal.
Mehr Daten, mehr Mathematik und mehr Vernetzung führen zu mehr Fortschritt und mehr Freiheit – darauf haben wir uns lange verlassen. Und nun?
Die falsche Story von Haitianern in Springfield, die Haustiere verspeisen, geben Donald Trump und J.D. Vance nicht auf. Sie läuft zu gut.
Soziale Medien funktionieren nach den gleichen Regeln wie Populismus. Kein Wunder, dass die AfD auf Tiktok Erfolg hat. Aber Meinungsfreiheit ist nicht das Recht auf unendliche Weiterverbreitung.
Rassenhass, Misogynie und narzisstische Tierliebe: Nicht nur die Äußerungen von Donald Trump über Katzen verspeisende Immigranten zeigen, dass die Paranoia bei der extremen Rechten zum Lebenselixier geworden ist.
Auf die Wagenknecht-Show folgt der Wüst-O-Mat: Bei Caren Miosga präsentiert sich der NRW-Ministerpräsident als besonnene Alternative zu Merz und Söder. Die größte Störung kommt aus dem Publikum.
Ein 52-Jähriger legt erstmals Geld an der Börse an. Nach wenigen Tagen steht das Depot mehrere Tausend Euro im Minus. Nun fragt er sich, ob seine Nerven dafür stark genug sind.
Künstliche Intelligenz befeuert die Debatte, wie zukunftsfest kreative Berufe überhaupt noch sind. Tatsächlich sorgen sich Illustratoren, Fotografen und Übersetzer um KI. Dabei geht es aber nicht darum, ob sie bald ersetzt werden.
Wer das popkulturelle Hier und Jetzt verstehen will, kommt an diesem Jahrzehnt nicht vorbei: Stephan Rehm Rozanes und Fabian Soethof wollen die Musik der Neunziger für die Gegenwart erschließen.
In ihrem BBC-Podcast „Being Roman with Mary Beard“ zeichnet die Historikerin ein Bild des Weltreichs, in dem neben Gladiatoren und Schlachten auch Frauen, Kinder und der Alltag einen Platz haben.
Die Berliner „taz“ gibt es werktags künftig nur noch als E-Paper. Das ist eine Flucht nach vorn, über die alle Verlage diskutieren. Wird es der „taz“ helfen, was bedeutet es für andere und ist für die Zeitungen nicht alles längst zu spät?
In NRW wurde ein salafistischer Influencer-Prediger in Abschiebehaft genommen. Er verstößt nach Auffassung der Sicherheitsbehörden gegen die demokratische Grundordnung.
Elon Musk schießt gegen Taylor Swift – und mischt dabei Frauenverachtung und Rassismus. Die gängige Erklärung der Anziehungskraft solcher Rhetorik mit einem Gefühl des „Zurückbleibens“ besonders unter jungen Männern greift zu kurz.
In Namibia rüstet sich das kleine Städtchen Lüderitz für den großen Rummel um erneuerbare Energien. Das Milliardenprojekt in der Wüste begeistert nicht alle.
Der ADAC hat 40 Raststätten getestet – und zumindest eine Hand voll gute gefunden. Die meisten Punkte holt die A-9-Raststätte Fürholzen West. Sollte man da mal anhalten?
Illegal auf ein zugemauertes Kirchenportal gesprüht, stand ein Skelett-Graffiti von Harald Naegeli später unter Denkmalschutz. Jetzt ist nicht mehr viel davon übrig und der Künstler nicht mehr in der Lage, es wiederherzustellen.
Gegen den Terror setzt die Regierung auf Biometrie und Fotoabgleich. Die Polizei soll neue Befugnisse erhalten. Aber die Technik ist umstritten.
Eine Psychotherapeutin kommt an ihre Grenzen. Eine Erzählung zum biblischen Verbot des Ehebruchs.
Ihre Zahnbürste steht bei ihm – aber was heißt das schon: Die große Unverbindlichkeit am Beginn von Beziehungen verunsichert viele Menschen. Doch es gibt Abhilfe.
In den Siebzigerjahren war sie die Traumfrau des amerikanischen wie des europäischen Films, später hielten ihr nur Altmeister wie Chabrol die Treue. Jetzt wird Jacqueline Bisset achtzig Jahre alt.
Die private Weltraummission Polaris Dawn hat ihre heikelste Etappe gemeistert. Die vier Raumfahrer testeten ihre neuen Raumanzüge in der Leere des Alls.
Die Ampel will die geplanten Verschärfungen in der Migrationspolitik schnell durch den Bundestag bringen. Die Union pocht weiter auf Zurückweisungen – und zeigt sich offen für ein neues Treffen mit der Regierung.
Eine Studie von Informatikern und Juristen zeigt: Nutzt eine KI Bilder und Musik zum Training, liegt eine Urheberrechtsverletzung vor. Das Ergebnis erhöht den Handlungsdruck auf die Politik und Behörden.
Der Bundesgerichtshof (BGH) zeigt dem Urheberrecht im Fall von vermarkteten Fotografien Grenzen auf.
Freie Fahrt für freie Algorithmen: David Link hat die von ihm programmierte „Poetry Machine“ ein Langgedicht nach eigenen Vorlieben verfassen lassen. Ein Buch für alle und keinen.
Nach dem Anschlag von Solingen einigt sich die Koalition in NRW auf ein weitreichendes Sicherheitspaket. Es dürfte den Druck auf die Grünen im Bund erhöhen.
Taylor Swift erklärt sich für Kamala Harris, Dennis Quaid für Donald Trump, aber der Erklärungsbedarf wächst immerzu.
Für allzu großen Wirbel sorgt Prinz Harry kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag nicht mehr. Was bleibt vom royalen Rebellentum? Vielleicht eine Doku wie die, mit der das Erste den Herzog von Sussex feiert.
Harris erinnert Trump daran, dass sie nicht Joe Biden ist. Dieser kommt immer wieder auf die Migration zu sprechen. Und irgendwann wird es grundsätzlich: Weltuntergangsstimmung prallt auf Aufbruch.
Datenschutz steht im Verdacht, Innovation zu behindern. Aber richtig verstanden, ist die DSGVO kein Hindernis für den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Matt Garman steht seit Kurzem an der Spitze der Cloud-Sparte Amazon Web Services. Er will Milliarden in Deutschland investieren – und sieht Nukleartechnik als wichtige Option, um den Energiebedarf zu decken.