Im Jahr der Wechselkröte
Die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sind eine der letzten Bastionen hochklassiger Literaturkritik. In diesem Jahr bekam der beste Text nur die zweitbeste Auszeichnung.
Die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sind eine der letzten Bastionen hochklassiger Literaturkritik. In diesem Jahr bekam der beste Text nur die zweitbeste Auszeichnung.
Der Krieg in der Ukraine bringt viel durcheinander, auch die Transportwege im Südosten Europas. Nicht nur die Grenzarbeiter in Moldau und Rumänien sind überfordert mit der aktuellen Situation.
Deutschland sucht dringend nach Energieträgern. Der Blick fällt auf den größten Tagebau in Lateinamerika. Für die einen ist er ein Segen, für die anderen ein Fluch.
Der neue Auftrag von ARD und ZDF ist deutlich: mehr Kultur, in Maßen Leichtes. Und über die Rundfunkräte bekommen die Bürger mehr Einfluss. Ein Gastbeitrag.
In Staaten wie Arkansas, Kentucky oder Louisiana sind Abtreibungen bereits nicht mehr erlaubt – auch nicht bei Vergewaltigungen oder Fällen von Inzest. In mehreren Großstädten der USA protestierten am Freitag Tausende Menschen gegen das Urteil.
Hunderte Migranten haben versucht, den Grenzzaun zwischen Marokko und Melilla zu überwinden. Die Zahl der Toten hat sich spanischen Medien zufolge über Nacht auf 18 erhöht. Menschen kamen im Gedränge oder durch Stürze vom Zaun ums Leben.
Der Fotograf Christian Werner liest Fitzgerald, war bei René Pollesch, hört Kendrick Lamar und ist genervt von seinem Handy.
Mit einem Ring bezahlen? Das geht, erfordert aber einiges an Fingerspitzengefühl. Auch die Banken werden zunehmend auf Alternativen zur Kreditkarte aufmerksam.
Die Zukunft ist auch eine Frage korrekter Wortwahl. Stattdessen wird verschleiert, was das Zeug hält. Wir leben inmitten von Ungetümen.
Bundesjustizminister Buschmann hat die Abschaffung als „überfällig“ verteidigt. Jede Verurteilung nach dem Strafrechtsparagrafen 219a sei „eine Verurteilung zu viel“.
Das Bafög schließt 40 Prozent der Leistungsempfänger von vornherein aus. Das Studentenwerk fordert eine weitere Novellierung.
Dass die Pandemie jungen Menschen erheblich zugesetzt hat, ist bekannt. Welche erheblichen Einflüsse sie auf die Bildung hatte, zeigt nun der aktuelle Bildungsbericht.
Was darf man im Internet sagen? Googles Chefjustiziar Kent Walker erklärt, wie sein Unternehmen das abwägt.
Die erlahmende Weltkonjunktur trifft den einstigen Börsenliebling hart. Tesla-Chef Elon Musk hat die Lieferkettenprobleme der Autoindustrie als einen „absoluten Albtraum“ bezeichnet.
In China wird Xu Zhiyong unter Ausschluss der Öffentlichkeit der Prozess gemacht. Eine Haftstrafe gilt als sicher. Einst hatte der Bürgerrechtler große Hoffnungen in Xi gesetzt.
Kim Kardashian und Kanye West streiten, ob ihre neunjährige Tochter North einen TikTok-Kanal haben darf. Wir finden: Ja natürlich! Denn für Kardashians gelten andere Gesetze. Und North könnte für exklusive Infos über diesen „großen lustigen blassen Mann“ sorgen.
Präsident Biden will nach dem Amoklauf in Texas die Macht der Waffenlobby beschneiden. Doch die kämpft gegen Mitgliederschwund und sinkende Einnahmen – und ist nicht das größte Problem.
Das ist keine Ausstellung, sondern ein Statement: In Wien blickt die Albertina mit Goyas „Desastres de la Guerra“ auf Fotografien vom Krieg in der Ukraine.
Wenn ein Elektroauto sinnvoll eingesetzt ist, dann doch wohl für Handwerker oder Paketdienste im Getümmel der Stadt. Die ersten Angebote gibt es. Inklusive Schreck beim Blick in die Preisliste.
Die Hilfe der Deutschen kann auch zynisch wirken: Millionen Geflüchtete kommen durch Lemberg, aber ohne Freiwillige liefe hier gar nichts. Eine Stadt in Zeiten des Krieges ringt um Normalität.
Als völlig Fachfremder gründete Hartmut Welscher 2013 „Van“, ein Online-Magazin über klassische Musik. Dessen Recherchen wirbeln inzwischen die Branche auf.
Polens Regierung punktet mit Investitionen, Sozialleistungen und Aufrüstung. Jaroslaw Kaczynski, der jetzt das Kabinett verlässt, hatte den Kurs vorgegeben. Für die Wiederwahl will er an anderer Stelle kämpfen.
Der Vorwurf: Das Unternehmen schränkt die Kombination seiner Kartendienste mit Angeboten Dritter ein. Die Wettbewerbshüter prüfen nun, ob der Wettbewerb dadurch verzerrt wird.
Judy Greer steht schon seit Jahrzehnten vor der Kamera, spielt aber wie in ihrem neuen Film „Hollywood Stargirl“ meist Nebenrollen. Im Interview spricht die Schauspielerin über Los Angeles, das Quasi-Berühmtsein und Hobbys neben dem Beruf.
In Frankfurt darf das eigene Auto jetzt mit aufs Zimmer. Die Car-Lofts eines neuen Hotels machen es möglich. Was wie Spielerei anmutet, bietet handfeste Vorteile.
In Bonn haben sich auf Einladung von Claudia Roth die Medienminister der G-7-Staaten getroffen. Herausgekommen ist dabei ein „Kommuniqué“.
Ärzte und Zahnärzte warnen vor ambulanten Versorgungszentren, die Beteiligungsgesellschaften gehören. So würde es vermehrt zur Über- und Fehlversorgungen von Patienten kommen und der ökonomische Druck auf junge Ärzte erhöhe sich.
Auf der Reeperbahn begann einst die Karriere der Beatles. In Hamburg würdigten deshalb viele deutsche Musiker und Prominente das Wirken von Paul McCartney einen Tag nach dessen 80. Geburtstag.
Beeinträchtigte Kinder fliehen vor Bomben: Gründern eröffnet das die vierte Chance, andere lernen laufen.
Ärzte und Zahnärzte warnen vor ambulanten Versorgungszentren, die Beteiligungsgesellschaften gehören
Sie leben in den entlegensten Regionen, sie stehen unter besonderem Schutz. Ein neuer Bericht zeigt jedoch: Zehntausende Goldgräber im Amazonasgebiet machen das Leben der Yanomami zur Hölle.
Die britische Regierung hat der Auslieferung von Julian Assange an die USA zugestimmt. Ist das das Ende der Pressefreiheit?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Dieses Mal: Flüge buchen wie ein Profi.
Dem Elefantenweibchen Happy stehen keine Freiheitsrechte zu, entscheidet ein amerikanisches Gericht. Es wird weiter allein im Zoo leben. Vergeblich war die Klage dennoch nicht.
Die britische Innenministerin hat ihr Plazet zur Auslieferung Assanges gegeben. Der kann die Entscheidung jedoch noch anfechten. Die Vereinigten Staaten werfen ihm Spionage vor.
Willkür in Peking, Technik in Taiwan, Luxus in Hongkong: Ein Erfahrungsbericht über drei Mal Quarantäne in drei politischen Systemen.