Großbritannien beteiligt Huawei am 5G-Aufbau
London hat entschieden: Huawei darf den nächsten Mobilfunkstandard im Vereinigten Königreich mit aufbauen. Wie reagiert Washington?
London hat entschieden: Huawei darf den nächsten Mobilfunkstandard im Vereinigten Königreich mit aufbauen. Wie reagiert Washington?
Der britische Sicherheitsrat will darüber entscheiden, ob der Huawei-Konzern am 5G-Netzausbau beteiligt wird. London muss sich damit im amerikanisch-chinesischen Konflikt positionieren.
Eigentlich sollten die britisch-amerikanischen Beziehungen nach dem Brexit enger werden. Doch Boris Johnson legt sich gleich an drei Fronten mit dem amerikanischen Präsidenten Trump an – und bleibt auf Linie mit Berlin und Paris.
Mitgründer Harold Goddijn steht seit fast zwei Jahrzehnten an der Spitze von Tomtom. Geräte zur Navigation spielen eine immer geringere Rolle, Karten werden wichtiger. Sogar Huawei greift zu.
Vor einem Gericht in Kanada hat die Anhörung im Fall Meng Wanzhou begonnen. Kanada prüft seit Monaten, ob die Managerin des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei an die Vereinigten Staaten ausgeliefert oder freigelassen werden soll.
Weil Trump Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt hat, dürfen amerikanische Unternehmen nicht mehr mit den Chinesen kooperieren. Nun hat Huawei einen niederländischen Partner gefunden, um Google-Apps zu ersetzen.
Der Europa-Abgeordnete Axel Voss schlägt Alarm: Der Kontinent müsse endlich einen echten digitalen Binnenmarkt erschaffen. Der Autor Andrew Keen hat eine andere Empfehlung.
Deutschland fehlt Forschergeist, warnt Bayerns Ministerpräsident. Er spricht über Künstliche Intelligenz, den Umgang mit Huawei – und warum Captain Kirk für ihn schon vor Franz Josef Strauß ein Held war.
Im Streit über eine Beteiligung von Huawei am deutschen 5G-Ausbau lehnt Horst Seehofer „globale und pauschale Handelsbeschränkungen“ ab. Das sehe die Kanzlerin genauso, sagte der Bundesinnenminister der F.A.Z.
Je stärker China wird, desto größer ist die Herausforderungen für die deutsche Kanzlerin. In Berlin sieht man den wachsenden Einfluss des Landes zunehmend kritisch.
Die Hardware überzeugt, und trotzdem hat das neue Huawei-Smartphone Mate 30 Pro keine Chance. Denn es fehlt ein wichtiges Detail.
Nach Sanktionen gegen den chinesischen Tech-Konzern Huawei ergreift Washington die nächste Maßnahme im Konflikt mit China. Es geht um eine mächtige Technologie.
„Wir brauchen eine gemeinsame europäische Antwort auf die Sicherheitsfrage“, sagt Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Grundsätzlich seien 4G- wie auch 5G-Mobilfunknetze „sehr sicher“.
Huawei ist noch gut im Geschäft. Das nächste Jahr könnte für das chinesische Unternehmen aber schwierig werden.
Eine höchste Strafe, ein größter Börsengang: Im vergangenen Jahr trieb vor allem neue Technologie die Wirtschaft an. Dabei bleiben drei Botschaften, die uns 2019 gelehrt hat.
„Es ist irgendwie schockierend für uns, dass Großbritannien Huawei als wirtschaftliche Frage ansieht“, sagt Robert O’Brien. Eine klare Botschaft richtet er auch an Berlin.
Die Bundesregierung will eine zügige Einigung über die Sicherheitsanforderungen für das 5G-Netz. Bisher wird aber noch über den gesetzlichen Rahmen diskutiert.
Mit SAP ist er Milliardär geworden: Hasso Plattner spricht in einem nicht ganz alltäglichen Interview über seine Reaktion auf eine Vermögensteuer, den Abschied des SAP-Chefs Bill McDermott – und über die großen Schwierigkeiten der Digitalisierung.
Der Chef von Huawei, Liang Hua, hat den Vorwurf der Spionage für Peking zurückgewiesen und kündigte an, dass der chinesische Telekom-Konzern ein erstes Werk in Europa zur Produktion von Bauteilen für das geplante 5G-Netz eröffnen will. Zugleich schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel einen prinzipiellen Ausschluss von Huawei vom Ausbau des deutschen 5G-Netzes erst mal ab.
Gottfried Curio will wissen, ob die Kanzlerin eine Mitverantwortung für Zuwanderer-Straftaten anerkenne. Sie verteidigt ihre Entscheidung, die Grenzen offen zu halten – genau wie die Bon-Pflicht und ihren 5G-Kurs.
Gegen die deutsche Entwicklungshilfe müsse vorgegangen werden, fordert die Fraktion der FDP. Deutschland mache sich sonst lächerlich – und säge am eigenen Ast.
Die Unionsfraktion will gesetzlich hohe Anforderungen für Telekommunikationsausrüster definieren, wenn sie am 5G-Ausbau in Deutschland teilnehmen wollen. Deutschland soll so „weltweit den Maßstab für sichere 5G-Netze setzen“.
Innenpolitiker haben Angst davor, dass die Chinesen mit 5G-Technik den Mobilfunk ausspionieren – und Deutschland schaden. Doch das gegenwärtige Netz besteht schon aus Bauteilen von Huawei. Sind die Hintertüren also längst offen?
Im Bundestag wird heftig darüber debattiert, den chinesischen Netzwerkausrüster beim Ausbau des 5G-Netzes zu sperren. Nun meldet sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu Wort: „Wir sollten uns nicht gegen einzelne Unternehmen richten“.
Der nächste Mobilfunkstandard wird die deutsche Industrie und Gesellschaft stark verändern. Wieso? Welche Chancen und Risiken erwarten uns? Und wer soll sich am Aufbau beteiligen dürfen? Ein Gastbeitrag.
Im Bundestag präsentieren die Fraktionen eigene Positionen zur Beteiligung Huaweis am 5G-Ausbau und geben sich strenger als die Bundesregierung. Die will allerdings kaum einen Dissens erkennen.
Für den Getriebespezialisten Renk gibt es mehrere Interessenten. Rheinmetall hat sein Gebot offenbar erhöht.
Der Ökonom Gabriel Felbermayr hat seine Meinung geändert: Zölle findet er nicht mehr so schlimm wie früher. Im Interview erklärt er, wie Deutschland mit Amerika und China umgehen sollte und warum es eine Digitalsteuer braucht.
Chinas Behörden sollen auf ausländische Computer verzichten. Das Reich der Mitte will sich von Amerika technologisch unabhängig machen. Geht das?
Nächster Akt im Technologiestreit der Supermächte: Peking will die Volksrepublik unabhängiger von amerikanischen Rechnern machen.
Endlich diskutieren wir, was alles kritische IT ist. Und wo wir wirklich etwas Eigenes brauchen. Wichtig dabei ist: Es darf nicht nur um Huawei und China gehen.
Erstmals nennt die Nato China ausdrücklich als mögliche neue Bedrohung. Forderungen von Frankreichs Präsident Macron bleiben außen vor. Begonnen hatte das Treffen ungemütlich.
Auf einmal gilt China nicht mehr als die Hoffnung der deutschen Wirtschaft – sondern als größte Gefahr. Gleich geblieben ist im Umgang mit der Volksrepublik aber vor allem eines: Das Land wird überschätzt.
Der Technik-Konzern Huawei und die chinesische Regierung haben der Welt weisgemacht, dass sie ohne den Netzwerkausrüster die Zukunft im Mobilfunk verliert. Doch stimmt das auch?
Warum ist der Aufbau des nächsten Mobilfunkstandards 5G so brisant? Der Informatiker Ralf Steinmetz spricht über Spionage in unseren Netzen – und hat einen Rat.
Angesichts weiter drohender Strafzölle von Washington auf Autos und der Huawei-Debatte stellen die Abgeordneten Forderungen an die neue EU-Spitze. Deutschland komme dabei eine besondere Verantwortung zu.