Alles in der Birne
Das elterliche Gasthaus war Jörg Geiger nicht genug. Also machte er Schaumwein aus der Champagner-Birne – den er nicht Champagner nennen darf.
Das elterliche Gasthaus war Jörg Geiger nicht genug. Also machte er Schaumwein aus der Champagner-Birne – den er nicht Champagner nennen darf.
Gospel, Protest-Folk, Rock und Beat und Jazz: Unter den drei großen Liedermachern der Gründerzeit war Knut Kiesewetter der musikalisch kompletteste. Jetzt ist er überraschend verstorben.
Nach 500 Jahren deutschem Reinheitsgebot hatte das Bier 2016 einige Rückschläge hinzunehmen. Doch es gärt weiter in deutschen Tanks. Ein Rückblick und eine Vorausschau in Bier-Meldungen.
„Über den Tellerrand“ heißt eine Initiative, die bundesweit Koch-Events mit Geflüchteten organisiert. Funktioniert das? Ziemlich gut sogar!
Hätte sich die designierte, schon heftig angefeindete Volksbühnen-Spitze den Ärger nicht ersparen und einfach ihre konkreten Pläne bekanntgeben können? Hier, im ersten Interview, tut sie es.
Der Zukunft denkender Maschinen begegnet man schon heute: Eine Reihe von Künstlern bereitet uns auf die Zeit vor, in der unsere Schöpfungen auf uns zurückblicken werden .
Rot-Rot-Grün übernimmt die Hauptstadt Berlin. Und vertreibt reiche Investoren. Kein Wunder: Wohnungspolitik macht jetzt ein Freund von Hugo Chávez. Und ist das Ganze ein Modellprojekt für den Bund?
Der vegane Kochbuchautor Attila Hildmann hat mehr als 1,5 Millionen Bücher verkauft, aber er hat auch Feinde. Vermummte Aktivisten haben jetzt sogar eine Veranstaltung von ihm gestört. Ein Interview über den Hass.
Im Seminar, auf Partys, bei den Verwandten auf der Couch: Die Fragen sind immer die gleichen. Wie heißt Du? Was studierst Du? Und was kann man damit machen? Hier kommen 100 bessere Antworten als Taxifahren.
Die Unterhaltungsbranche macht Druck: Im Videospiel „Watch Dogs 2“ attackiert eine Hackergruppe die übermächtigen Firmen im Silicon Valley.
Baltimore ist zu zwei Dritteln schwarz und seit Jahrzehnten fest in der Hand der Demokraten. Eigentlich müsste das Hillary-Land sein. Doch so einfach ist es nicht.
Deutsche Identität auf Currywurstniveau: Neueste Einlassungen von Kanzlerin und Innenminister lassen den Abgrund ahnen, der sich zwischen der politischen Klasse in Berlin und dem Volk mit seinen kulturellen Eigenheiten auftut.
Sport ist eine haarige Angelegenheit: Während für Schwimmer jedes Haar zu viel ist, heißt es im Eishockey: Wer rasiert, verliert! So konsequent wie Tennisspielerin Kusnezowa war noch niemand.
Alles andere als retro: Für ihr neues Album hat sich Joan As Police Woman mit Benjamin Lazar Davis zusammengetan. Inspiriert von westafrikanischer Musik, arbeiten sie an einer zeitgemäßen Form von Soul und R&B.
Neue Bücher, neue Gemälde, aber keine neuen Paläste: Bildungsbürger sind die Hauptleidtragenden der architektonischen Verarmung. Wer etwas für Kultur übrig hat, steht bald vor einem Platzproblem. Doch es gibt eine kluge Lösung.
Heute finden in Nürnberg die „German Barber Awards“ statt. Finalist Windar Abbas über Heulen beim Barbier, den modernen Großstadt-Hipster und die Liebe zum Bart
Linkes Kunststück: Die Hamburger Edition Nautilus ist seit mehr als vierzig Jahren als Kleinverlag im Geschäft. Sie hat Bücher herausgebracht, die Epoche gemacht haben, und sie trotzt den Gesetzen der Branche.
Goethes Klassiker hat endlich eine Comiczeichnerin zur Adaption inspiriert: Franziska Walther versetzt den liebeskranken jungen Mann ins New York unserer Gegenwart.
Wo einst Napoleon seine Flotte für die Invasion Englands rüstete, machen heute nur noch Immobilienfirmen mobil. Ein Besuch des Antwerpener Eilandje, dem neuen Hipster-Hotspot im historischen Hafen.
Tabubrüche braucht die AfD keine, um erfolgreich zu sein. Nach dem Erfolg in Berlin spricht sie von großen Zielen - und hat dabei die Bundestagswahl im Blick.
Für ein Londoner Arbeiterviertel wurde einst das Wort Gentrifizierung erfunden. Hier tobt die Verdrängung seit Jahrzehnten. Einkommensschwache siedelt das Sozialamt mittlerweile in die Provinz um.
T-Shirts, Wein oder Magneten aus dem Urlaub mitbringen kann jeder. T-Shirts, Wein oder Magneten mit abgebildeten Diktatoren sind da schon origineller - und entwickeln sich zum neuen Trend.
Er war Vegetarier, fuhr Fahrrad, fertigte Stiefel und schoss das erste russische Selfie: Lew Tolstoi kann als früher Hipster betrachtet werden. Doch das gefällt einigen nicht.
Nichts im Fernsehen verkörpert Deutschland so sehr wie die „Lindenstraße“, das wird nach 30 Jahren keiner mehr leugnen. Wie konnte die Serie so zäh werden? Analyse eines Dauersehers.
Das Mathildenviertel gilt als Problembezirk. Doch allmählich entdecken Besserverdienende die Vorzüge des Quartiers.
Kann man mitten in Berlins Hipster-Szene eine Küche bieten, die den Unterschied zwischen Avantgarde und Zeitgeist kennt? Arne Anker vom „Pauly Saal“ kann es.
Die EU-Kommission will nun auch den Online-Zahlungsverkehr kontrollieren. Dann sind anonyme Online-Zahlungen nicht mehr möglich, trotz der Gesetze gegen die Vorratsdatenspeicherung.
Nach dem Sommermärchen kommt der Flachlandhorror: Für regierungsfreundliche Medien sind die Schuldigen für politische Umbrüche in der abgehängten und geistig zurückgebliebenen Provinz zu suchen. Die AfD muss die Beschimpften nur noch einsammeln.
Die Serie „4 Blocks“ handelt von einem libanesischen Clan in Berlin. Sie verspricht, dem deutschen Fernsehen ganz neue Perspektiven zu öffnen. Ein Besuch am Set.
Egal ob Atombomben, Kükenschredder oder Kampagnen aus dem Hause Schwesig: Nichts kommt heute mehr ohne das deutliche Aufzeigen seiner idealistischen Einstellung aus. So wird auch aus normalen Lustreisen ein edler Kampf um Nachhaltigkeit und Schöpfungsbewahrung.
Mit einer neuen App will Western Union nun das Verschicken von Geld in ferne Länder auch digital vereinfachen - und so der zunehmenden Konkurrenz trotzen.
Wie war das gleich mit dem Hip-Hop? Die Serie „The Get Down“ über die Bronx im Jahr 1977 erzählt von seiner Entstehung. In einem wilden Mix aus Musik, Thriller und Doku.
Wer sich mit dem Smartphone auf eine Reise durch Kalifornien macht, sieht auf seinen Apps nur die Erfahrungswelt ihrer Schöpfer und Investoren. Was hat sie mit der Realität vor Ort zu tun?
Die Werkschau „Pure McCartney“ gibt Gelegenheit, die ganze Größe Paul McCartneys zu erkennen. Sie ist das „Weiße Album“ seiner Solokarriere.
Kindliche Verhaltensweisen sind das neueste Erkennungszeichen der Hipster-Bewegung. Dem Mittvierziger sei der Ausflug in die Kindheit vergönnt, doch die Welt bleibt voller Probleme – Erwachsenenprobleme.
Krawatten seien out, sagen viele. Ein Hersteller sieht das als Chance und macht aus der Not eine Tugend. Ein Besuch bei der Krawattenmanufaktur Auerbach und ihrem Gentlemen’s Evening.