Her mit der Polizei!
Die Sehnsucht der Bevölkerung nach einer starken Polizei ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Der „Schutzmann“ soll uns Sicherheit geben. Gefährdet aber sind vor allem die Polizisten selbst.
Die Sehnsucht der Bevölkerung nach einer starken Polizei ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Der „Schutzmann“ soll uns Sicherheit geben. Gefährdet aber sind vor allem die Polizisten selbst.
Der „Rheinischer Hof“ ist 90 Jahre alt, seit 1978 hat der Wirt in dem Lokal nichts mehr verändert. Jetzt muss er schließen – wegen eines Tages vor acht Jahren.
Gegessen wird ja immer. Aber heute wollen die Verbraucher auch wissen, wo das Essen herkommt und was drin ist. Nun schlägt die Stunde der jungen Quereinsteiger. Der Kampf um den Konsumenten ist eröffnet.
Graue Wölfe, Milli Görüs und Erdogananhänger heben die Fahnen: Dank Telefonmobilisierung und ideologischer Nähe bekommen auch kleine Städte Gelegenheit, sich über den Stand von Integration, Toleranz und Rechtsextremismus ein Bild zu machen.
Theresa May sorgt mit der Ernennung Boris Johnsons für einen Paukenschlag. An einer U-Bahn-Station im Süden Londons macht die Wahl des designierten Außenministers viele fassungslos.
„Schweinsteiger ist wieder schuld“: Hobby-Kommentatoren sind so schlimm wie Donald Trump oder Boris Johnson. Dass am Ende auch bei der Fußball-EM der Populismus siegt, verstört sogar den Bundestrainer.
Ein Trendsetter wollte man nicht sein. Doch die Rucksäcke der Outdoor-Marke Fjällräven sind begehrter denn je. Der Hersteller kann sich den Erfolg selbst nicht erklären.
Friederike Mayröckers Werk hat seinen Blick auf die Welt und die Literatur verändert. Jetzt hat Marcel Beyer, der im November den Büchner-Preis erhält, die große Dichterin in ihrer Heimatstadt Wien besucht.
Provokation im Dienst des guten Geschmacks: Sven Niklas Nöthel aus Mülheim an der Ruhr ist ein kochender Querkopf, der so lust- wie kunstvoll an den Konventionen rüttelt.
Seit zwei Wochen ist #Nilsläuft nun Veganer. Anfangs gab es Grillrückfälle und Bärenhunger. Doch dann passte sich der Körper langsam an die neuen Gewohnheiten an – und macht ein eindeutiges Fazit möglich.
Unter den Computerweltschöpfern war er der innovativste: Douglas C. Engelbart hatte in den sechziger Jahren bereits alle Ideen, die die heutige Datenverarbeitung prägen.
Alle schwärmen vom Silicon-Valley-Spirit. Selbst Siemens. Die neue Zentrale in München soll der Generation Y gefallen.
Touristen, Hipster und Intellektuelle: Alle kommen gerne in die kunterbunte Stadt. Aber wehe, sie treffen dort auf die verklebte Politik und eine krankende Verwaltung. Die ist deutschlandweit einzigartig.
Powerpoint, Frontalvorträge, Anzug und Krawatte: Die meisten beruflichen Tagungen sind zum Gähnen. Es geht aber auch anders, moderner und interaktiver. Bis hin zum Peinlichkeitsrisiko.
Der Wahlkampf des selbsternannten Sozialisten Bernie Sanders wird getragen von vielen begeisterungsfähigen jungen Menschen. Ein Erfahrungsbericht aus dem amerikanischen Straßenwahlkampf.
„Elevator Pitch“ - so heißen im Silicon Valley Events, bei denen junge Hipster reichen Möchtegernhipstern ihre Geschäftsideen im Aufzug verkaufen. Für Meier war das gar nichts! In seinen Augen glichen Aufzugfahrten einem Höllenritt.
Erst kamen die Schwaben, dann guatemaltekische Kaffeebohnen und zuletzt die Fashion Week. In Mitte war mal viel möglich. Aber wenn man es hasst, dann bitte aus den richtigen Gründen.
Der Autor Feridun Zaimoglu sagt von sich, dass sein Schmuck von keinem guten Geschmack zeugt. Ein Gespräch über Ringe am Finger, Modetrends von unten und ranziges Mackergetue.
Ob auf dem Balkon oder dem heimischen Rasen – das Hochbeet erlebt eine Renaissance. Warum höher gepflanzte Karotten besser wachsen und wie man ein Hochbeet leicht selbst baut.
Der World Beer Cup ist der angesehenste Brauerwettbewerb der Welt. Wir haben mit dem Juror Oliver Lemke aus Berlin kurz nach der Preisverleihung über das Abschneiden der deutschen Biere gesprochen.
Das Netz gilt Kulturpessimisten als ähnlich erfreulich wie eine Hausratte im Kühlschrank. Dabei ist es längst so unverzichtbar wie fließendes Wasser.
Bei Karl & Faber in München werden am 29. April Alte Meister und 19. Jahrhundert angeboten, darunter Albrecht Dürers berühmte Melencolia. Eine Vorschau
Lange galten Fedoras, Fascinators und Panama-Modelle als so altbacken wie ein Handkuss. Jetzt spielen immer mehr junge Frauen und Männer mit dem Gedanken, sich einen Hut zuzulegen.
Matthias Kramer und Marc Schlegel wollten eigentlich eine Dating-App herausbringen. Warum sie statt dessen ein Unternehmen für veganen, glutenfreien und kalorienarmen Pizzateig gegründet haben.
Lange galt das 10. Arrondissement in der feinen Gesellschaft als schäbig: Ein Viertel der Einwanderer und kleinen Leute. Doch die Kulisse ist zu pittoresk pariserisch, um unentdeckt zu bleiben.
In Frankfurt haben Online-Portale wie Airbnb im vergangenen Jahr mehr als 400.000 Übernachtungen vermittelt.
Ein Zimmer, zentral und günstig: In der typischen Studentenbude wollen nicht nur Studierende wohnen. Deswegen ist sie auch so teuer.
Der Buchmarkt ist ein Dschungel. Und große Literatur so drückend kompliziert. Im Bewertungsportal von Amazon urteilen die Leute zurück. Was das über die Weltliteratur aussagt.
Ihr Haselnuss-Schnaps verkauft sich fast wie im Märchen. So hat sich Fräulein Brösel mit ihren Obstbränden einen Namen gemacht.
Neukölln, der Stadtteil im Südosten Berlins, steht in der Integrationsdebatte für „Problem“ und „Brennpunkt“. Pegida-Fans verwenden den Bezirk synonym für alles, was sie hassen. Dabei ist Neukölln ein gutes Beispiel, wie das Deutschland der Zukunft funktionieren könnte. Ein Buchauszug.
Nach dreieinhalb Jahren öffnet Hans Romanov wieder sein Bootshaus auf dem Main. Es könnte seine letzte Station als Party-Macher sein.
Früher dachte ich: Bart ist uncool. Heute sind meine Gesichtshaare eine ausgewachsene Obsession. Die Geschichte einer Verwandlung.
Wenn es jüngere Menschen zur AfD zieht, wird sie kein Rassismusvorwurf zurückholen: Speziell in Baden-Württemberg kommt die rot-grüne Verachtung traditioneller Lebensentwürfe durch Bildungspläne nicht immer gut an.
Bei aller Übertreibung, die der Werbung innewohnt: Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Gefühlsheuchelei und falsche Wohltäterschaft sind momentan im Trend. Dabei könnte Reklame so viel mehr.
Kein Saunameister, keine Sauna-Spießer und um Himmels willen bloß keine Orangenscheiben: In den öffentlichen Badehäusern Finnlands lernt man, wie man richtig schwitzt.