Leben und Arbeiten auf dem Land – Idylle oder Einöde?
Seit dem Trend zum mobilen Arbeiten zieht es viele Familien aus den Großstädten in die Provinz. Doch nicht alle werden dort glücklich. Was für und was gegen ein ländliches Umfeld spricht.
Seit dem Trend zum mobilen Arbeiten zieht es viele Familien aus den Großstädten in die Provinz. Doch nicht alle werden dort glücklich. Was für und was gegen ein ländliches Umfeld spricht.
Eine Geschichte vom Gangster, der aus der Zeit gefallen ist: Thomas Arslans neuer Film „Verbrannte Erde“ kommt ins Kino, dazu gibt es in Berlin eine Ausstellung über sein Werk und eine Retrospektive.
Er wollte nie werden wie andere Eltern, hatte unser Kolumnist vor der Geburt des ersten Kindes gesagt. Dann fand er sich plötzlich beim ersten Elternabend im Hipster-Viertel wieder und überlegte, ob seine Kinder nicht besser auf eine Brennpunktschule gehen sollten.
Ein Ausflug nach Gießen bietet Spannendes, Schönes und Schmackhaftes. Dafür sollte man ein Museum, einen Garten und einen Markt besuchen.
Die Autobahnraststätten in Deutschland sind keine Orte der Lebensfreude, sondern der funktionalen Trostlosigkeit. Und dennoch spenden sie einen Trost.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland stellen wir die Frage: „Warum wählt die Jugend rechts?“ Unsere jungen Hörerinnen und Hörer haben darauf sehr unterschiedliche Antworten. Die diskutieren wir mit dem Politikwissenschaftler Johannes Hillje und F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube.
Der äußerste Westen von Texas steckt voller Skurrilitäten. Die Nähe zu Mexiko, die Einsamkeit der Chihuahua Wüste sowie die bizarre Felslandschaft des Big Bend Nationalparks ziehen Aussteiger, Abenteurer und Künstler an.
Diese Hochzeit fotografierte Thomas Hoepker im Jahr 1964 in Portugal. Es ist eine von vielen Fotografien des Bildermachers, die nie veröffentlicht wurden.
In den Tiny Houses mitten in Portland kann man herausfinden, ob so ein winziges Haus auch etwas für länger wäre.
Humor, Gefühl, köstliche Schlaumeiereien: In der Vater-Sohn-Serie „Viktor Bringt’s“ wird geliefert. An Moritz Bleibtreus Auftritt als Elektrofachmann für alle Lebenslagen kann man sich gar nicht sattsehen.
Auch wenn vor allem innere Werte, Charakter und Herz zählen: Kleidung ist beim Daten nicht unwichtig und kann danach ein schwieriges Thema bleiben. Was hilft, wenn man den Kleidungsstil des Partners nicht mag?
Die Begeisterung amerikanischer Magazine für das Thema Polyamorie scheint grenzenlos. Doch selbst Linken geht diese Selbstverwirklichung im Bett zu weit.
Früher prägten Subkulturen die Ästhetik ganzer Generationen. Heute wird über soziale Medien ständig etwas Neues hochgespült – mit Folgen für unseren Stil.
Mit 30 ändert sich nichts: Das kann man sich einreden – bis man feststellen muss, dass man praktisch über Nacht zum Spießer geworden ist.
Während des Salone war ein Restaurant in Mailand auf allen Instagram-Kanälen zu sehen. Kann man da gut essen, oder ist es nur hübsch anzusehen?
Claudio hat ein Haus, ein Auto, einen guten Job. Bei einer Inflation von 200 Prozent nützt ihm das bald nichts mehr. Der Präsident aber jubelt: Erstmals seit 16 Jahren gibt es einen Haushaltsüberschuss.
Eine Professorin für Neurowissenschaften schreibt heiße Liebesromane, die regelmäßig zu Bestsellern werden – und die ihr eigener Mann nicht lesen darf. Ein Treffen mit Ali Hazelwood.
In Island paart sich Wild- mit Zuchtlachs. Viele befürchten, dass auf Kosten der Aquaindustrie ein Stück wilde Natur verloren geht.
Carhartt WIP ist ein Kultlabel, seit über 30 Jahren beliebt bei Skatern, Rappern, Handwerkern und auch Mitarbeitern von Kreativagenturen. Wie hat das angefangen, und für wen ist das Ganze wirklich?
Im Jahr 1878 wanderte der schottische Dichter Robert Louis Stevenson mit einer Eselin durch die Cevennen. Wer seiner Route folgt, erlebt den rauen Charme eines dünn besiedelten Landstrichs, der Hippies und Hipstern zur Heimat geworden ist.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht von einer segensreichen politischen Wirkung für die Gesellschaft, wenn sie den Sport unterstützt. Verbände und Opposition fordern Taten statt Worte.
Versucht China in den US-Wahlkampf einzugreifen wie Russland 2016? Ein US-Multimillionär in Schanghai finanziert chinesische Propaganda und Israelhass. Die Hamas-Apologeten sind in New York so laut, weil sie viel Geld haben.
Herbie Morschers Metzgerei ist eine Institution in New York. Jetzt muss er den Laden schließen – und die Stadt verliert ein Stück deutsche Einwanderergeschichte.
Die Neue Rechte kämpft um Wahrnehmung und will menschenfeindliches Denken normalisieren. Das hat im Zusammenspiel mit der AfD lange erstaunlich gut geklappt. Doch die Correctiv-Enthüllungen könnten eine Wende bringen.
Migration gilt heute als Problem – und der Migrant damit als Problemfall. Was bedeutet das für die Integration und für die Menschen mit Migrationshintergrund? Eine Analyse.
Der Filmregisseur Yorgos Lanthimos entwickelt für jedes Werk Räume, die seinen durchtriebenen Zwecken perfekt entsprechen. Jetzt hat er einen solchen Raum für das Meisterwerk „Poor Things“ von Alasdair Gray geerbt, aber mit großem Mut und aller Kunst ganz neu eingerichtet.
Für Frauen in Afghanistan gibt es seit der Machtübernahme der Taliban immer mehr Einschränkungen. Karima Katayon schreckt das nicht ab. Die Entwürfe der Schneiderin stehen für den Widerstandsgeist einer ganzen Generation.
Zwei Mitglieder der populären ukrainischen Rockband Xarms sind in Berlin gestrandet. Ihre Musik war immer russisch, aber das ist jetzt nicht mehr so leicht: ein Gastbeitrag
Die Philosophische Fakultät in Prag, an der ein Student 14 Menschen tötete, steht in der Tschechischen Republik für die dunkelsten wie hellsten Kapitel der Geschichte. Und sie ist eigentlich ein Ort des phänomenalen Zusammenhalts.
Tauben im Islam: Christoph Peters fängt mit seinem zweiten Wolfgang-Koeppen-Roman das Verlorenheitsgefühl der Berliner Republik ein. Zumindest handwerklich beeindruckt das.
Haben Sie den Urlaub für das kommende Jahr schon geplant? Wenn nicht, inspirieren Sie vielleicht diese exotischen und einfach schönen Reiseziele.
Politik und Ästhetik gehören bei dieser Musik zusammen: Peter Kemper verknüpft auf überzeugende Weise die Emanzipationsgeschichte der Afroamerikaner mit der Entwicklung des Jazz.
Die Serie „Eine Billion Dollar“ nach einem Roman von Andreas Eschbach ist naives Gedankenspiel, aber großer Filmstoff: Kann man den Kapitalismus kapitalistisch besiegen?
Zehn Jahre nach seinem Tod aus freien Stücken ist der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf, Autor des Bestsellers „Tschick“, wieder aktuell: Tobias Rüther hat seine Biographie geschrieben und erschließt uns ein Leben voller Kunstverstand, Besessenheit, Genauigkeit und Sehnsucht.
Das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt wird in seinem siebzigsten Jahr dem Ruf gerecht, eine Bestandsaufnahme des modernen Jazz zu bieten und ästhetisch das Gras wachsen zu hören.