Scheuer will jetzt eine Pkw-Maut für die ganze EU
Der Verkehrsminister ist mit einem Maut-Vorhaben hierzulande gescheitert. Nun legt er einen Plan für Europa vor. Widerstand kommt jedoch aus dem Bundesumweltministerium.
Der Verkehrsminister ist mit einem Maut-Vorhaben hierzulande gescheitert. Nun legt er einen Plan für Europa vor. Widerstand kommt jedoch aus dem Bundesumweltministerium.
Präsident Macron vertraut auf seinem „neuen Weg“ vor allem auf altbewährte Politiker. Den wichtigsten Neuzugang kann das Umweltministerium verbuchen. Eine Überraschung gibt es mit dem „Wüterich aus dem Norden“ dann aber doch.
Bislang glaubte man, dass sich Wölfe nicht an eine Herde Großpferde wagen würde. Doch genau das ist nun geschehen – mit fatalen Folgen. Für die Pferdeleute fühlt es sich an, als schaute die Politik tatenlos zu.
Es sind große Ziele, die sich die EU vor 20 Jahren beim Gewässerschutz gesteckt hat. Sie werden in Hessen nicht im Ansatz erreicht. Dafür gibt es Kritik von Umweltschützern.
Wer hat schon mal einen Lastwagen mit Stromabnehmer auf der A5 südlich von Frankfurt gesehen? Seit Mai vergangenen Jahres ist die Teststrecke fertig, nur tut sich fast nichts.
Weniger Umdrehungen in der Wirtschaft bedeuten weniger CO2-Ausstoß. Krisenzeiten sind deshalb andererseits gute Zeiten fürs Klima. Vielleicht schafft Deutschland sein längst beerdigtes Klimaziel also doch noch – das Umweltministerium ist zuversichtlich.
Die Umweltministerin legt ein neues Anti-Abfall-Gesetz gegen das vorschnelle Entsorgen von Rücksendungen vor. Was würde das konkret bedeuten? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Bereits 2018 hat der Wolf „GW 924m“ in Norddeutschland Schafe gerissen. Im vergangenen Jahr wurde er dann für Jäger zum Abschuss freigegeben worden. Nun wurde das Männchen in Niedersachsen totgefahren.
In Hessen ist die Stickstoffdioxid-Belastung im letzten Jahr vielerorts rückläufig gewesen. Über Maßnahmen zu Senkung der immer noch zu hohen Werte beraten Umweltministerium und betroffene Städte gemeinsam.
Bei Diskussionen über die mögliche Biosphärenregion im westlichen Taunus ist Unmut unter Betroffenen deutlich geworden. Ob sich die Kommunalpolitiker für einen Unesco-Antrag aussprechen werden, bleibt unklar.
China sagt Wegwerf-Plastik den Kampf an. In allen Großstädten werden Plastiktüten und Einweg-Strohhalme bis Ende dieses Jahres verboten. Das kündigten das Umweltministerium und die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission in Peking an.
Den Appell der SPD-Ministerin, sparsamere Autos zu kaufen, nennt der CDU-Politiker Linnemann „fast schon zynisch“. Auch von einem „Windbürgergeld“ will die Union nichts wissen.
In Australien gefährden die Herden das bereits knappe Trinkwasser und die Nahrungsvorräte der Ureinwohner. Nun müssen Scharfschützen ran.
Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs zu Fahrverboten in Frankfurt verschafft den Behörden Zeit, lässt aber viele Fragen offen. Einiges hängt nun von verlässlichen Daten ab.
Trotz lauter Kritik am niedrigen Preis: Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt dürfte schon bald 300 Euro mehr im Jahr berappen. Ginge es nach dem Umweltministerium, würden mehr als 900 Euro Mehrkosten fällig. Eine Übersicht.
Immer öfter werden Wölfe mitten in Deutschland gesichtet. Deshalb gerät der Schutz von Nutztieren verstärkt ins Blickfeld. Nutztierhalter und Behörde sind sich aber uneinig, was richtig ist und was nicht.
Bis zu 100 Jahre alt können Europäische Sumpfschildkröten werden. Sie erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur und gelten als gefährdet. Tierschützer wollen den Reptilien mit gezielter Auswilderung helfen.
In einer „dramatischen Situation“ sieht sich die Windbranche, es werden kaum noch neue Anlagen an Land gebaut. Wirtschaftsminister Altmaier wirft Umweltministerin Schulze deshalb jetzt Blockade und politisches Mikado vor.
Der Staat erzieht uns zum Recycling – dabei behindert er die Wiederverwendung von Kunststoff mit rigiden Vorschriften. Schon jetzt weiß in Deutschland keiner so recht etwas mit dem vielen Plastikmüll anzufangen, der hier eingesammelt wird.
Die Wirtschaftlichkeit von Beraterverträgen soll nicht geprüft worden sein. Das Ministerium weist die Vorwürfe zurück und unterstellt dem Rechnungshof mangelnde Fairness.
Gut 20 Wildschweine wurden in der Nacht zum vergangenen Freitag in der Wiesbadener Innenstadt gesichtet. Landes- und Stadtpolizei verfolgten die Rotte, die unbehelligt in den Kurpark entkam. Ein Vorfall von vielen ähnlichen. Nicht immer geht so etwas gut aus, auch nicht für die Tiere.
Eine Touristin fotografierte in den Allgäuer Alpen den Kot eines Braunbären, wie das Umweltministerium jetzt bestätigte. Es ist in diesem Jahr die zweite Sichtung eines Bären in der Gegend.
Welche Händler und Betriebe wurden mit potenziell keimbelasteter Wilke-Wurst beliefert? Foodwatch ist mit der Aufklärung durch die Behörden unzufrieden. Währenddessen werden weitere mögliche Todesfälle bekannt.
Das Bundesumweltministerium hofft auf eine endgültige Einigung über das geplante Klimaschutzgesetz noch in dieser Woche. Mit der Neuregelung würden die Gesamtziele der Bundesregierung auf einzelne Sektoren heruntergebrochen, für die wiederum jeweils Jahresziele definiert würden, teilte das Umweltministerium in Berlin mit.
Das Klimaschutzgesetz kommt wie geplant. Damit widerspricht das Bundesumweltministerium einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, das von einer Abschwächung berichtet hatte.
Mit ihrem Klimapaket enttäuschte die Bundesregierung viele. Auch in New York steht Merkel unter Rechtfertigungsdruck. Sie verweist auf die Bevölkerung – und den Unterschied zwischen Politik und Wissenschaft.
Das Bundesumweltministerium will die Plastiktüte verbieten. Es gibt dringendere Probleme. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
CSU-Chef Söder zweifelt die Kompetenz der Grünen bei Klima- und Naturschutz an. Die wahre Umweltpartei sei die CSU mit ihrem Urmotiv, die Schöpfung zu bewahren. Für das Klimapaket der Großen Koalition stellt er allerdings umstrittene Bedingungen.
Händlern könnten bei Missachtung Geldstrafen von bis zu 100.000 Euro drohen, sollte der Gesetzentwurf abgesegnet werden. Bestimmte Plastikbeutel sollen allerdings vom Verbot ausgenommen werden.
Die hessische Umweltministerin Priska Hinz fordert Pförtnerampeln am Frankfurter Stadtrand, um ein Fahrverbot zu verhindern. Die bisher angesetzten Maßnahmen hält sie für ungenügend.
Landwirtschafts- und Umweltministerium einigen sich: Es wird ein staatliches Tierwohlkennzeichen geben. Das umstrittene Unkrautmittel Glyphosat soll im Gleichlauf mit der EU abgeschafft werden.
Deutschland und Norwegen streiten sich mit dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro um seine „Jungfrau“ – den Amazonas-Regenwald. Es geht um viel Geld, Klimaschutz und die Frage, wie Amazonien zu retten ist.
Nicht so sehr die Politik oder die Industrie – sondern vor allem jeder Einzelne soll sich mehr für den Klimaschutz einsetzen, sagen Jugendliche in einer Umfrage. Und haben Sympathie für Umweltverbände, die Milliardeninvestitionen fordern.
Es ist sinnvoll, nach Ideen zu suchen, um das Müllaufkommen zu senken. Doch dem Umweltministerium fehlt ein konsistenter Plan. Es wäre schön, mehr über Stoffkreisläufe und echte Umweltfolgen zu sprechen – als über aktionistische Ideen.
Es geht um rund 35 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium. Das hatte geplante Projekte im Amazonasgebiet auf Eis gelegt. Brasiliens Präsident lässt nun wissen, dass sein Land das Geld gar nicht brauche.
Wer viel CO2 ausstößt, soll mehr zur Kasse gebeten werden. Doch über den Weg dahin gibt es Streit. Fachleute sehen für eine Steuer auf den CO2-Ausstoß keine Chance.