Umweltressort gehört in andere Hände
Überall, wo die Grünen mitregieren, besetzen sie das Umweltministerium. Das dient der Pflege ihrer Marke. Aber Ministerien sind keine Erbhöfe. Die Demokratie lebt vom Wechsel.
Überall, wo die Grünen mitregieren, besetzen sie das Umweltministerium. Das dient der Pflege ihrer Marke. Aber Ministerien sind keine Erbhöfe. Die Demokratie lebt vom Wechsel.
Drogenboss Pablo Escobar bestückte einst seinen Privatzoo mit vier Nilpferden. Weil diese sich ungebremst weiter vermehren, hat die Regierung nun angekündigt, sie sterilisieren zu lassen. Zuvor hatte sie die Tiere zur invasiven Art erklärt.
Gerade mal zwei Wochen haben CSU und Freie Wähler verhandelt - und nun ihren 85 Seiten langen Koalitionsvertrag präsentiert.
Fabian Mehring soll das Digitalministerium führen. Einfach dürfte das neue Amt nicht werden. Das Ministerium hat wenig Kompetenzen und Mittel – und die CSU will bei dem Thema auch in Zukunft mitreden.
Vor fünf Jahren drohten in Frankfurt Fahrverbote. Seit 2021 wird der Grenzwert für Stickoxid eingehalten - wegen neuer Technik, aber auch Tempolimits. Doch reicht das aus, falls die Grenzwerte weiter gesenkt werden?
Sie nennen sich die starken Sieben: kleine Kommunen im Hochtaunuskreis, die ihre Gegend beleben wollen. Ein Förderprogramm der Europäischen Union soll nun dabei helfen, ihre Pläne umzusetzen.
Stillgelegte Wälder sollen im Wispertaunus durch einen großen Verbund den Artenschutz fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Projekt könnte ein großer Schritt für den hessischen Naturschutz sein.
Ihre Freunde engagieren sich auf der Straße für Klimaschutz – Franka Bernreiter nimmt bei den Vereinten Nationen in New York an Verhandlungen teil. Dort vertritt die 21-Jährige die Interessen von Kindern und Jugendlichen.
Die Weltchemikalienkonferenz in Bonn hat sich auf neue Vorgaben für den Umgang mit Giftstoffen geeinigt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) spricht von „fortschrittlichen Zielen“.
Die EU-Mitgliedstaaten werden die Euro-7-Grenzwerte im Ministerrat am Montag voraussichtlich stark abschwächen. Ob auch E-Fuels aufgenommen werden, ist aber sehr ungewiss.
Ministerpräsident Daniel Günther wendet sich nach langem Zögern gegen einen „Nationalpark Ostsee“ und brüskiert damit die Grünen. Die verlangen vom Koalitionspartner nun einen Treueschwur.
Frankreich will, dass Pendler weniger Autos nutzen und sich zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen. Dafür testet das Land Umweltspuren. Wer sich regelwidrig befährt, dem droht ein Bußgeld.
Der Bund hat die Entsorgung von Baustellenabfall neu geregelt. Die Branche warnt, dass das Recycling dadurch auf der Strecke bleibt und bauen noch teurer wird.
Das Nationale Luftreinhalteprogramm muss aktualisiert werden. Der Wirtschaft gehen die Pläne des Bundesumweltministeriums zu weit.
Durch wiederverwendbares Material sinken die Kosten im Wohnungsbau um 10 Prozent, sagt Michael Stoll vom Recyclingbetrieb Remex. Aber es gibt Hürden.
Einer neuen Studie zufolge lohnt sich der Bau einer alternativen Bahntrasse mit Tunneln im Mittelrheintal nicht. Nicht nur bei diesem Projekt sollte der Nutzen-Kosten-Wert dringend überdacht werden.
Ihr Vorgänger Michael Schäfer musste nach der Trauzeugen-Affäre um den ehemaligen Staatssekretär Patrick Graichen schnell den Platz räumen. Corinna Enders bringt viele Jahre Erfahrung aus der Umwelt- und Klimapolitik mit.
Ihr Vorgänger Michael Schäfer musste nach der Trauzeugen-Affäre um den ehemaligen Staatssekretär Patrick Graichen schnell den Platz räumen. Corinna Enders bringt viele Jahre Erfahrung aus der Umwelt- und Klimapolitik mit.
36.000 Schüler haben in Hessen an einem Tag Müll gesammelt
Das Festival in Zusammenarbeit mit dem Rundfunksender SWR3 bringt Stars wie die Sportfreunde Stiller und Nico Santos nach Mainz.
Reparieren statt Wegwerfen: Die Verbraucherministerin plant ein Reparaturgesetz. Doch für einen Reparaturbonus fehlt das Geld.
Die Hausaufgaben von Montreal sind gemacht: Das Umweltministerium hat einen Plan, wie Biodiversität und Ökosysteme in Deutschland gerettet werden sollen. Einiges lässt er allerdings offen.
Nadelbaum-Monokulturen machen es Waldbränden leicht für Zerstörung zu sorgen. Die Verursacher der Feuer sind dabei in aller Regel Menschen.
In Rheinland-Pfalz muss die Land- und Forstwirtschaft bereits für die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser zahlen. Das Land Hessen prüft, ob sie dieser Regelung folgt.
Das Wetter hat auch was Positives für die Spargelbauern: Durch weniger Ertrag ist keine Überproduktion zu befürchten. Für Preisstabilität hoffen sie deshalb auf eher weiter kühle Wochen bis Johannistag.
Der Streit über die Lidl-Plastikflasche hat die Politik erreicht. Grüne und SPD sind für Zwangsmaßnahmen gegen Einweg, die FDP ist dagegen. Wer hat Recht?
Habecks Staatssekretär Patrick Graichen muss gehen. Die Trauzeugen-Affäre lenkt den Blick auf das Verhältnis der Grünen zu den Klima-Thinktanks, das eine lange Geschichte hat.
Der Regionalversorger OVAG hat beim Windpark auf dem Taunuskamm Winterstein fürs Erste den Kürzeren gezogen. Aber der Beschluss der Anliegerkommunen steht noch aus. Derweil rügt die FDP das Land.
Von Ölkäfern sollte man besser die Finger lassen – die giftigen Insekten krabbeln im Frühjahr auch in Baden-Württemberg. Das Gift eines Käfers kann einen Erwachsenen töten.
Viele Hauseigentümer setzen auf Pelletheizungen und Kamine, um unabhängig von Leitungen zu sein. Doch an Nachschub zu kommen könnte schwerer werden.
Spaniens Regierung will weniger Wasser aus dem Tajo in den Süden des Landes leiten. Die Plantagenbetreiber dort laufen Sturm. Beobachter sprechen von „Wasser-Nationalismus“.
Einst sollte das Atom die Menschheit von Sorgen befreien und Wohlstand für alle schaffen. Jetzt werden die letzten Kraftwerke in Deutschland abgeschaltet.
Der französische Präsident sucht nach Wegen, um gegen die zunehmende Wasserknappheit im Land vorzugehen. In der Bevölkerung führt das Thema immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen.
Ausgangssperren für Katzen sollen bedrohte Singvögel schützen. Doch dieses Modell aus Süddeutschland kommt für den Nabu in Hessen nicht infrage.
Der Biber breitet sich in Hessen aus. Das ist an vielen Gewässern unübersehbar – denn er schichtet Holz zu beeindruckenden Bauten auf. Wer die Dämme mutwillig zerstört, macht sich aber strafbar.
Erst gab es wegen Corona nicht genug Erntehelfer. Dann stiegen die Energie- und Düngerpreise, was für die hessischen Spargelbauern höhere Kosten bedeutet. Trotzdem blicken sie optimistisch auf die Saison.