Die unsinnige Angst vor Verlusten
Wer an der Börse handelt, muss mit einer temporären Wertminderung des Depots rechnen. Doch sind das wirklich Verluste? Unser Finanzanalytiker mahnt zur Besonnenheit.
Wer an der Börse handelt, muss mit einer temporären Wertminderung des Depots rechnen. Doch sind das wirklich Verluste? Unser Finanzanalytiker mahnt zur Besonnenheit.
Die Regierung in Peking sucht den Ursprung des Coronavirus im Ausland und lenkt so von eigenen Versäumnissen ab. Auf offiziellen Kanälen hört und liest man nun von einem offenbar nicht-chinesischen Erreger und wer das in Frage stellt, wird zensiert.
Überwachungsinstrument oder Epidemie-Prävention? Datenschützer sehen Chinas konsequente Überwachung im Kampf gegen das Coronavirus mit Sorge. Dort hängt der Zugang zum öffentlichen Leben derzeit von einer App ab.
Die Coronavirus-Epidemie wirkt sich deutlich auf den Flugverkehr aus. Sogar auf dem Hahn muss man sich Sorgen machen.
Nach offizieller Lesart arbeiten viele Menschen in der Volksrepublik trotz Corona wieder. Manch ein Unternehmen – etwa Tesla – greift dabei in die Trickkiste. Wie verlässlich sind also die Zahlen?
Was macht das neue Coronavirus so besonders? Genforscher kommen auf immer brisantere Details: Zum Beispiel, dass es eine aggressivere Variante gibt – und frühe Viren aus München, die inzwischen Europa erobert haben.
In der Klinik in Pavia ringt Italiens „Patient eins“ noch immer um sein Leben – und ganz Italien fiebert mit ihm. Warum erkrankte der junge und gesunde Mann so schwer an dem Virus, obwohl er zu keiner Risikogruppe zählt?
Ob geschlossene Schulen in Schanghai oder Home-Office im Hongkonger Familien-Wohnzimmer: Die Coronavirus-Epidemie hält für die Menschen große Herausforderungen parat.
Den Verlust der Internationalen Automobilausstellung deuten einige Kommunalpolitiker zur Chance um: Rhein-Main könne nun Vorreiter für die Mobilität der Zukunft werden. Doch mehrere Gründe sprechen dagegen.
In China tobt das Coronavirus, viele Städte sind abgeriegelt, fast niemand ist unterwegs – schon gar nicht ins Autohaus. Die Händler versuchen, die Leute mit kreativen Methoden trotzdem zu locken.
Der Dax und die Umsätze vieler deutscher Unternehmen in China sinken rapide. Doch ein Konjunkturpaket soll es vorerst nicht geben. Wirtschaftsminister Peter Altmaier will beruhigen, die EZB ist alarmiert.
Großbritannien ist besorgt über den Einfluss der chinesischen Regierung auf seine Universitäten. Auch in Deutschland wächst die Vorsicht.
In Rhein-Main ist die Sorge vor einer Pandemie groß. Ein spezielles Excel-Programm soll bei der Vorbereitung auf eine mögliche Masseninfektion helfen.
Niemand darf hinein, niemand darf hinaus aus den „roten Zonen“: Italien greift zu drastischen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Derweil versucht Matteo Salvini, politisches Kapital aus der Krise zu schlagen.
In Italien steigt die Zahl der Infektionsfälle täglich. Teile des Landes stehen unter Quarantäne, Verstöße werden strafrechtlich geahndet. Venedigs Karneval ist abgesagt, Profi-Fußballspiele fallen aus, die Mailänder Scala ist zu.
Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus. In China leben die Menschen nun schon länger mit starken Einschränkungen und Kontrollen. Eine Deutsche aus Schanghai berichtet.
Weniger Flüge nach China, weniger Besucher auf Messen in Frankfurt: Das Coronavirus trifft die Wirtschaft der Rhein-Main-Region heftig. Denn die Verflechtungen sind eng.
Wegen des Coronavirus dürfen Chinas Schüler nicht in die Schule. Also unterrichten die Lehrer über das Internet.
Der Autohersteller will mit aller Macht die Kosten senken – und dafür soll niemand entlassen werden. Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic sagt, wie das funktionieren kann.
Durch den Ausbruch des Coronavirus habe das hochverschuldete Unternehmen Schwierigkeiten, seine Verbindlichkeiten zu bedienen.
Der Atemschutz ist Chinas Symbol der Seuche. Seine Geschichte ist die eines Landes in Aufruhr. Denn kein Gegenstand ist im Moment gefragter, keiner politischer aufgeladen als die Maske.
Erst stoppen Umweltschützer die Rodungsarbeiten, dann klettern Kapitalismuskritiker auf die Bäume: Sind Großprojekte wie die Tesla-Fabrik in Deutschland überhaupt noch machbar?
Die Automesse in Peking wurde wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben. Im vergangenen Jahr waren 800.000 Besucher zur Auto China gekommen.
Wegen des Coronavirus bekommen Hobby-Sportler in diesem Jahr keine Starterlaubnis beim Tokio-Marathon. Für die Elite-Läufer gelten dagegen offenbar andere Gesundheits-Bestimmungen.
China verschiebt den Volkskongress, Volkswagen den Beginn seiner Produktion, auch die Automesse in Peking wird später als geplant stattfinden. Die Chinesische Volksbank versucht, die Wirtschaft mit billigem Geld zu unterstützen.
Weil das Coronavirus die Wirtschaft lähmt, pumpt die chinesische Zentralbank umgerechnet 26 Milliarden Euro zu reduzierten Zinsen in das Bankensystem. Anleger jubeln und erwarten nun weitere Maßnahmen.
Wegen Flugausfällen und Problemen bei der Zustellung vor Ort nimmt die Deutsche Post keine Pakete nach China mehr an. Briefe mit Ziel in die Volksrepublik bearbeitet das Unternehmen zunächst noch, doch ist mit Verspätungen zu rechnen.
In der Antarktis wurden zum ersten Mal mehr als 20 Grad gemessen. Das Abschmelzen der Eisschilde hat das Potential, den Meeresspiegel langfristig um Dutzende Meter anzuheben. Wie viel, hängt von politischen Entscheidungen ab.
Neue Rekorde und ein eindrucksvolles Debüt: Die Bilanz der Auktionen mit Impressionismus, Moderne und Zeitgenossen bei Sotheby’s, Christie’s und Phillips.
Wenn sich namhafte Designer von der Modewoche in New York zurückziehen, fährt man im „Big Apple“ eben andere Geschütze auf. Es wird bunter, schriller, opulenter – und dank Überraschungsgästen auf dem Laufsteg auch prominenter.
Wie wird sich die Coronavirus-Epidemie weiter entwickeln? Im Interview entwirft Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung drei Szenarien – und erklärt, warum die Gefährlichkeit des Virus so schwer einzuschätzen ist.
Bis zu 58 Zentimeter bis zum Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel ansteigen, schreiben Forscher in einer neuen Studie. Der Effekt der Antarktis macht Prognosen trotzdem schwierig.
Mit seinem Krisenmanagement war Peking offenbar unzufrieden: Jiang Chaoliang, Parteisekretär der vom Coronavirus besonders getroffenen Provinz Hubei, muss abtreten. Nach einer Umstellung der Zählweise wurden drastisch höhere Fallzahlen gemeldet.
Das Coronavirus bringt auch den Formel-1-Kalender durcheinander. Das Rennen in China kann nicht wie geplant stattfinden. Zweifel gibt es auch an einem weiteren WM-Lauf.
Eine starke Marke, die Bereitschaft zur Beratung und ein Verständnis für die Emotionen seiner Kunden seien das, was der stationäre Handel heute brauche, sagt Christian Rätsch, Deutschland-CEO der Agenturen Saatchi & Saatchi und Leo Burnett, im Interview.
Im Kampf gegen das Virus hat die Wirtschaft keine Priorität – zum Schaden der Lieferketten. Auch der Versuch, den Ausbruch zu vertuschen, hat Kredit gekostet.