Zurück nach Europa
Fast alle Kindersitze kommen aus China. Staus in den Lieferketten beeinträchtigen das Geschäft. Cybex-Gründer Martin Pos will nun eine Fabrik in Europa bauen.
Fast alle Kindersitze kommen aus China. Staus in den Lieferketten beeinträchtigen das Geschäft. Cybex-Gründer Martin Pos will nun eine Fabrik in Europa bauen.
Egal ob Ozeangigant oder kleinstes Wasserstoffmolekül, durch Rotterdams Hafen müssen sie fast alle durch. Energiekrisen, Sanktionspakete und Containerstaus machen die Arbeit nicht leichter – aber erfinderisch.
Die strikten Corona-Maßnahmen in China schüren Ängste. Das bekommen jetzt genesene Wanderarbeiter zu spüren: Sie haben große Probleme auf dem Arbeitsmarkt, selbst mit Wohnungen wird es schwierig.
Die drakonischen Lockdowns fordern ihren Tribut. Die Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal um 2,6 Prozent. Chinas Schwäche hat auch Folgen für die deutsche Wirtschaft.
Zwischen April und Juni wuchs die Wirtschaftsleistung in China nur um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal ging sie damit um 2,6 Prozent zurück. Das ist eine Folge der Null-Covid-Strategie.
„Null Covid“ lautet Pekings Devise gegen die Pandemie. Doch die drakonischen Maßnahmen, die daraus häufig folgen, lasten schwer auf der Wirtschaft. Und an Chinas Wachstum hängen große Teil der Weltwirtschaft.
Die europäische Gemeinschaftswährung ist so schwach wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ein russischer Gas-Stopp könnte das Dilemma aus hoher Inflation und drohender Rezession verschärfen.
Die Globalisierung ist tot - es lebe die Globalisierung. Die Weltwirtschaft ändert sich. Aber in welche Richtung?
Mercedes-Benz muss einen Umsatzeinbruch von 15 Prozent verkraften. Im Luxussegment gibt es dagegen neue Verkaufsrekorde – und auch aus China kommen Lichtblicke.
Der chinesische Immobilienkonzern ist mit 300 Milliarden Dollar verschuldet. Zinsen konnte er in den vergangenen Monaten nicht mehr bedienen. Doch ein Vorschlag, wie das Unternehmen gerettet werden könnte, fand keine Mehrheit.
Der chinesische Rennfahrer Zhou Guanyu spricht über seinen Horror-Unfall von Silverstone. Von seinem Rennstall erhält Guanyu Rückendeckung. In Spielberg sitzt er sogar schon wieder im Cockpit.
Modenschauen, Ausstellungseröffnungen, Cocktailempfänge, Dinner-Partys: Die Haute Couture feiert ausgelassen das wachsende Geschäft mit maßgeschneiderter Mode.
Der Produktions- und Asienchef übernimmt den drittgrößten Autozulieferer der Welt. Zum Jahresende steht ein großer Umbau an: Drei von sieben Vorständen verlassen den Konzern, der der Stadt Friedrichshafen gehört
Thierry Bernard führt den Dax-Konzern Qiagen. Schon vor der Corona-Pandemie ging er lieber daheim in Boston ins Büro als in der deutschen Firmenzentrale.
Wagen sich weitere Kandidaten für die Johnson-Nachfolge aus der Deckung? Wie gut sind Banken gegen Klimarisiken gewappnet? Und: Die DFB-Frauen starten gegen einen schwierigen Gegner in die EM.
Die neue Omikron-Subvariante stellt Chinas Null-Covid-Strategie infrage. In Peking sollen nun nur noch Geimpfte Zugang zu bestimmten Orten haben – viele betrachten das als Impfpflicht durch die Hintertür.
Aus Frust über die Lockdown-Politik von Staats- und Parteichef Xi Jinping wollen viele Chinesen auswandern. Doch den meisten bleibt nur die Hoffnung auf bessere Zeiten.
Wieder ein Morgen, an dem die deutschen Märkte zunächst höher liegen. Allzu früh sollten sich Anleger allerdings nicht freuen. Erdöl fällt in Richtung 100 Dollar zurück.
Auf den Weltmeeren hakt der Handel. Nur im Hafen von Los Angeles hat sich der Stau aufgelöst. Russland versucht, den Handel mit Europa durch Asien zu ersetzen.
Alle Preise steigen – nur die Autohersteller drücken die Kosten durch die Zulieferer. Das muss aufhören. Die Branche schlägt vor der Metalltarifrunde Alarm.
An den Terminmärkten sind die Metallpreise zuletzt stark gesunken. Eine Inflationsentwarnung ist dies nicht, denn blickt man auf die längerfristige Preisentwicklung, zeigt sich das Problem mehr als deutlich.
Die Erwartungen waren schon zurückgeschraubt worden, da das Werk in Shanghai zeitweise nicht produzieren durfte. Nun ist es amtlich: Teslas Auslieferungsserie ist gerissen – und in Deutschland gibt es einen Rückruf.
China kann die einst liberale Stadt Hongkong nur mit Zwang integrieren. Das sagt etwas über die Strahlkraft des chinesischen Entwicklungsmodells.
Nach einigen kurzen Tagen der Erholung drehen die Märkte wieder ins Minus. Sorgen um die Konjunktur und die wackelnde Versorgung Deutschlands mit Gas belasten die Aussichten der Anleger.
Nach drei Monaten Lockdown hat Disneyland in Schanghai erstmals wieder seine Pforten geöffnet. Tausende Besucher strömten am Vormittag in den Freizeitpark, um endlich wieder die Fahrgeschäfte und Atmosphäre zu genießen. Zunächst bleibt die maximale Besucherzahl jedoch gedrosselt.
Die Bären dominieren zum Ende der Woche hin. Schon seit Mittwoch sinken die Kurse wieder. Der Schweizer Franken wertet dem Euro gegenüber auf.
Der Kreml versucht andere Bündnisse als Alternative zu G7 und NATO aufzubauen. Auf China kann Wladimir Putin dabei bauen. Auch ehemalige Sowjetrepubliken versucht er zu gewinnen.
VW-Konzernchef Diess demonstriert Stärke, trotz Rückschlags bei der Software. Der Betriebsrat hält dagegen und sieht die Geschäftslage alles andere als rosig. Die Auslastung der Werke ist wegen des Halbleitermangels weiterhin schlecht.
Die Stimmung wird etwas zuversichtlicher. Besonders gefragt sind Bergbauaktien.
Für rund 1,6 Milliarden Dollar übernimmt der Dax-Konzern den Software-Anbieter Brightly für Anlagen- und Wartungsmanagement und erweitert damit das eigene Portfolio.
Anleger entspannen sich zu Beginn der Woche etwas und der Dax macht Boden gut. Die Frage, ob die Entspannung gerechtfertigt ist, bleibt.
Fachleute sagen: Deutschland sei abhängig von Importen aus China, habe keinen Überblick über das Infektionsgeschehen und Behörden, die erst reagierten, wenn die Notlage schon da sei. Keine guten Aussichten für die nächste Pandemie.
Beim Golfer Nicolai von Dellingshausen läuft es in Eichenried – dank einer besonderen Helferin. Sie sagt: „Ich springe ein, wenn er anfängt zu zweifeln.“
Die wirtschaftliche Musik spielt in Asien, doch müssen Unternehmen sich unabhängiger von autoritären Regimen wie China machen. Wie sich die Mitarbeiter für die kulturellen Herausforderungen sensibilisieren lassen, beschreiben unsere Gastautoren
Angela Titzrath hat das Sagen im Hamburger Hafen. Ein Gespräch über die Engpässe im Welthandel, wie man gegensteuern kann, die Zukunft der Globalisierung und ungeliebte Gartenmöbel.
Elon Musk hat die neuen Werke in Grünheide und Austin in drastischen Worten als Verlustbringer beschrieben. Und Engpässe einen „absoluten Albtraum“ genannt.