Vom anderen Ufer ins Gefängnis
Unser Autor wurde 1959 nach Paragraph 175a wegen „versuchter Verführung“ verurteilt. Dem Schwulenhass in Deutschland entfloh er nach Paris.
Unser Autor wurde 1959 nach Paragraph 175a wegen „versuchter Verführung“ verurteilt. Dem Schwulenhass in Deutschland entfloh er nach Paris.
Weil der Nachschub nicht reicht, sucht Europa händeringend nach Atemschutzmasken – in Frankreich sieht sich das Krankenhauspersonal großen Risiken ausgesetzt. Deutschland seinerseits reglementiert die Exporte.
Spekulanten dürfen auf fallende Kurse setzen, jedenfalls in normalen Zeiten. Doch Frankreich und andere Länder verbieten Leerverkäufe nun. In Deutschland bleiben sie dagegen erlaubt – noch.
Die Zahl der Infizierten in der französischen Nationalversammlung ist hoch, die Dunkelziffer weit höher. Wie das fast leere Parlament trotzdem Entscheidungen herbeiführt.
Weil sich die Mitgliedstaaten untereinander kaum helfen, kauft nun die EU-Kommission Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und Virentests. Sie können Mitgliedstaaten in Not zur Verfügung gestellt. Welchen, entscheidet allein Brüssel.
Bürger aus verschiedenen Städten Europas wie Berlin und Paris sind einem Aufruf in den Onlinemedien gefolgt, wegen der Corona-Krise für den Einsatz des Personals im Gesundheitswesen zu applaudieren.
Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant. Da aber auch Frankreich stark von der Corona-Pandemie betroffen ist, findet das Grand-Slam-Turnier der Tennisspieler erst im Herbst statt.
Wenn die Krise einige Monate andauert, könnte auch bei Airbus die Liquidität knapp werden. Mögliche Staatshilfen kamen bei einem Gespräch in Berlin offenbar schon zur Sprache.
Viele Menschen verlassen die französische Hauptstadt noch schnell. Die Regierung legt umfangreiche Hilfen auf – 1500 Euro soll jeder Inhaber eines kleinen Geschäfts bekommen.
In Frankreich ist Kriegsrhetorik des Präsidenten durchaus akzeptiert. Der Rückgriff von Macron auf alte Helden wird ihm deshalb auch nicht negativ ausgelegt. Erst recht, da die Menschen nun den Ernst der Lage erkannt haben.
Im Januar 2021 soll der Prozess beginnen. Sechs Monate sind für ihn vorgesehen. An dem Mammutverfahren sollen 1765 Kläger teilnehmen
Vor einer für den Abend geplanten Ansprache von Präsident Macron bilden sich lange Schlangen vor Supermärkten in Paris. Viele Menschen befürchten, dass Macron Ausgangssperren verhängen wird oder dass auch noch die letzten Geschäfte schließen.
„Es ist nicht einfach im Moment“: John Degenkolb spricht im Interview über die Folgen der Saisonunterbrechung für seine Karriere und blickt voraus: Wie geht es weiter im Profi-Radsport?
Maximilian Schachmann gewinnt das Radrennen Paris–Nizza, das anders als viele Sportveranstaltungen und auch trotz großer Bedenken nicht abgesagt wird. Doch die Zukunft ist völlig ungewiss.
Jetzt reagieren auch die global agierenden Auktionshäuser auf die Pandemie: Weltweit schließt Christie‘s 27 Büros. Und die in Paris und New York angesetzten Versteigerungen sind verschoben.
Der Radsport lebt von seiner Publikumsnähe, doch die war bei Paris-Nizza wegen des Coronavirus nicht mehr gegeben. Dennoch wurde das Rennen fortgesetzt. John Degenkolb war dabei.
Zwischendurch hatte er das Gelbe Trikot virtuell bereits verloren, doch am Ende der Bergetappe triumphiert Maximilian Schachmann doch noch beim vorerst letzten Radrennen der Saison.
Die französische Regierung ist verstimmt: Die deutschen Kontrollen an der Grenze seien „überraschend“. Eine Landrätin aus dem Breisgau hofft dagegen, dass diese noch weiter ausgeweitet werden.
Er ist fünfmaliger Olympiasieger und wurde 13 Mal Weltmeister. Dazu gewann Martin Fourcade sieben Gesamtweltcups. Nun gibt der französische Biathlon-Star des Ende seiner Laufbahn bekannt.
Bei Paris-Nizza, dem letzten Radrennen, das noch der Pandemie trotzt, bleibt Schachmann trotz Sturz im Gelben Trikot des Führenden – Nizza wird er aber dennoch nicht erreichen.
In einer Buchhandlung in Paris stellt Leïla Slimani den ersten Teil einer Romantrilogie vor: Die Geschichte einer französisch-marokkanischen Familie erzählt von Kolonisatoren und Kolonisierten. Man darf sich darauf freuen.
Die wichtigste deutsche Fluggesellschaft leidet besonders unter der Corona-Pandemie. Und kommt offenbar nicht alleine klar.
In Frankreich will die Regierung von Fehlern in Italien im Umgang mit dem Coronavirus lernen. Virtuelle Angebote sollen einer Überlastung der Hausärzte und Krankenhäuser vorbeugen.
Unter den rechtsbürgerlichen Wählern gibt es eine Sehnsucht nach einer Hauptstadt ohne allwöchentliche Randale. Die republikanische Kandidatin Rachida Dati versucht, sich das im Kampf um das Rathaus zunutze zu machen.
Der BVB scheitert in enttäuschender Manier in der Champions League. Nicht nur die 0:2-Niederlage bei Paris St. Germain ist ziemlich schwer zu ertragen. Die Franzosen ärgern Dortmund auch nach dem Spiel.
Die französische Hauptstadt Paris befindet sich mitten im Umbau – jetzt wird gewählt. Bleibt „Auto-Feindin“ Anne Hidalgo Bürgermeisterin der Metropole? Ihre grüne Wende will jedenfalls niemand zurückdrehen.
Diese fünf Kreativen fangen gerade an durchzustarten: mit einer ersten Kollektion, der ersten Kampagne, dem ersten Bühnenauftritt nach der Geschlechtsangleichung.
Gruselig, schwach und blutleer: Die Leistung des BVB im Geisterspiel in Paris passt zu den Umständen. Nach dem 0:2 scheitert die Borussia im Achtelfinale der Champions League. Und Can sieht auch noch Rot.
Johanna Wokalek ist durch ihre Theater- und Filmrollen bekannt. Jetzt probt sie an der Frankfurter Oper Honeggers „Jeanne d’Arc au Bûcher.“ Dabei begeistert sie nicht nur mit ihrer Sprache.
Thomas Tuchel steht gegen Borussia Dortmund wohl vor einer für ihn richtungsweisenden Partie. Die Diven in seinem Kader machen es dem deutschen Trainer nicht leicht. Und noch etwas stört vor dem Rückspiel in der Champions League.
Emre Can ist der neue Dortmunder Anführer. Das könnte auch Auswirkungen auf seine Rolle in der Nationalmannschaft haben. Nun aber sollen erst mal Neymar und Paris Saint-Germain seine besondere Fähigkeit zu spüren bekommen.
Ein letzter Auftritt in Paris, ehe das Konzertverbot greift: Kraftvoll wie immer, an einigen Stellen außergewöhnlich – Madonna triumphiert mit „Madame X“.
Berührend, ironisch und komplex: Damien Jalets Choreographie „Vessel“ vereinigt jene Eigenschaften in sich, in denen sich den Menschen große Kunst offenbart.
Wegen des Coronavirus wird erstmals ein Spiel der Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer ausgetragen. Nicht nur beim Rheinderby von Gladbach und Köln sind keine Fans zugelassen, auch weitere Partien und ein Länderspiel sind betroffen.
Lange war das Baguette der Stolz Frankreichs, heute ist es für viele nur noch billiger Füllstoff. Der Kulturhistoriker Steven L. Kaplan erklärt, wie es so weit kommen konnte.
Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch massive Auswirkungen auf die Spiele im Fußball-Europapokal. Das Rückspiel von Frankfurt kann nicht in Basel stattfinden. Dortmund spielt ohne Publikum. Und es gibt weitere Fragezeichen.