„Olympia im Juli ist unmöglich, das wissen wir alle“
Max Hartung hat Fakten geschaffen. Thomas Bach spielt auf Zeit. Der DOSB will seine Athleten befragen. Die Meinungen über die Austragung der Sommerspiele gehen auch bei den Sportlern auseinander.
Max Hartung hat Fakten geschaffen. Thomas Bach spielt auf Zeit. Der DOSB will seine Athleten befragen. Die Meinungen über die Austragung der Sommerspiele gehen auch bei den Sportlern auseinander.
Nun fordert auch der amerikanische Leichtathletikverband eine Verschiebung der Olympischen Spiele und erhöht den Druck auf IOC-Präsident Bach. Der spielt weiter auf Zeit.
Eva Pfaff, ehemalige Profi-Tennisspielerin und jetzt Sportpsychologin, spricht im Interview über die Fixierung von Athleten auf Olympia, die tickende Uhr im Kopf und den Schmerz, die Trainingsstätte zu verlieren.
Auch die Paralympics spielen auf Zeit – und mit der Gesundheit mancher Athleten? Immerhin gehören einige Sportler aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung zu einer Risikogruppe.
Das Olympische Feuer kommt aus Griechenland in Japan an. Ob die Spiele wie geplant stattfinden, ist unklar. Die Kritik wird immer lauter an der Taktik des IOC. Nun äußert sich Präsident Thomas Bach in einem Interview.
Thomas Bach will Tokio 2020 unbedingt retten. Doch auch dieser Pragmatiker, der sich so gerne in seiner Bedeutung sonnt, kann nur auf ein Wunder hoffen. Er kämpft um alles – und kann doch nur verlieren.
Ob die Olympischen Spiele in Tokio trotz der Corona-Krise im Sommer stattfinden können, ist ungewiss. Solange sie nicht abgesagt werden, will Ringer-Weltmeister Frank Stäbler sich in seinem privaten Trainingszentrum vorbereiten. Da Ringen aber eine Kontaktsportart ist, ist beim Training große Vorsicht geboten.
Wegen der anstehenden Olympischen Spiele schlagen Sportler nun Alarm. Eine Telefonkonferenz mit Athletensprechern nutzt Thomas Bach aber lediglich zur Belehrung. Der IOC-Präsident gerät immer heftiger unter Beschuss.
Covid-19 bedroht Tokio 2020. Doch Japans Premierminister Shinzo Abe braucht Olympia als Symbol des Wiederaufbaus. So blendet er alles aus, was stören könnte.
Der Druck auf das IOC wächst: Wegen des Festhaltens am Sommertermin für die Olympischen Spiele äußern nicht nur aktive Sportler schwere Vorwürfe. Auch eine Deutsche findet deutliche Worte. Es gibt aber auch moderatere Töne.
Im Kampf gegen das Coronavirus hilft soziale Distanz. In Ländern wie Südkorea, Japan und Taiwan hat das auch viel mit sozialer Kontrolle zu tun. Das funktioniert offenbar.
Der Ruder-Weltmeister Max Planer hat die Meditation für sich entdeckt und sich damit einen neuen Zugang zum Leistungssport erschlossen. Er ist nicht der Einzige. Doch auch dieser Weg ist voller Steine.
Während Zehnkampf-Weltrekordler Kevin Mayer inständig um Verschiebung der Spiele bittet, scheint auch dem IOC klar geworden zu sein: Der Termin für Olympia in Tokio ist wohl nicht mehr fix zu halten.
Max Hartung, Säbelfechter und Athletensprecher, spricht im Interview über die Olympischen Spiele als Sinnbild der globalisierten Welt, die jetzt herausgefordert wird. Ist Tokio 2020 überhaupt noch möglich?
Er tötete 19 Menschen: Ein Japaner, der in einem Behindertenheim westlich von Tokio einen Massenmord begangen hatte, ist zum Tod durch Erhängen verurteilt worden.
Lange trainierten die Kletterprofis in einer Nische. Damit ist es vorbei, seit Klettern zur olympischen Disziplin geworden ist. Nicht alle finden das gut.
Thomas Bach ist ein begnadeter Sportfunktionär – und der mächtigste der Welt. Wenn Krisen von außerhalb den olympischen Suppentopf erreichen, zeigt sich Bachs Maß. So auch mitten in der Corona-Pandemie.
Wie konnte die Welt es zulassen, dass die Sportverbände so groß wurden, dass sie anfingen, sich über alles zu erheben? In der Corona-Krise erweckt IOC-Präsident Thomas Bach den Eindruck, als drehte sich diese Erde um die fünf Ringe.
Das olympische Feuer schaffte es nur wenige Kilometer weit: Die Flamme brennt zwar noch. Aber der Fackellauf musste aus Furcht vor weiterer Verbreitung des Coronavirus abgebrochen werden wegen zu großer Menschenaufläufe.
Der indische Aktienmarkt erlebte den schlimmsten Handelstag aller Zeiten. Analysten im Westen Asiens wie auch ganz im Osten der Region sprachen gar von einem „Blutbad“ an den Märkten.
Der internationale Leichtathletikverband hat die Sanktionen gegen Russland verschärft. Bei Olympia dürfen höchstens zehn russische Leichtathleten unter neutraler Flagge starten. Zudem gibt es empfindliche Geldstrafen.
Eine Verschiebung der Olympischen Spiele um 12 oder 24 Monate böte sich an. Der wirtschaftliche Effekt auf Japan ist ohnehin schon da. Als weitaus dramatischer als ein neuer Termin würde sich etwas anderes erweisen.
Viele Vertragsklauseln enthalten Klauseln zu höherer Gewalt. Doch greifen sie für vertragliche Pflichten, die wegen der Coronaepidemie nicht erfüllt werden? Ein Gastbeitrag
Die Angst vor dem Coronavirus und die Turbulenzen am Ölmarkt lassen die Aktienkurse in Tokio einbrechen. Zugleich wertet der Yen drastisch auf. Analysten spekulieren über drei mögliche Reaktionen der Regierung.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben Asiens Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Vor allem Japan trifft es hart, doch auch Australiens Aktienmarkt leidet erheblich.
In Japan schicken immer mehr Unternehmen ihre Angestellten ins Home Office, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Angst vor dem Virus bringt einen radikalen Bruch der bisherigen Arbeitsgewohnheiten in dem Land mit sich. Auch auf Dauer?
Absage? Verlegung? IOC-Präsident Bach beharrt darauf, dass solche Gedanken mit Blick auf die Sommerspiele in Tokio abwegig sind – trotz der Coronavirus-Epidemie. Der mächtige Fernsehsender NBC gibt Einblick in seinen Versicherungsschutz.
Ob Olympia in Tokio wegen des Coronavirus wie geplant stattfinden kann, ist unklar. Schon gibt es Alternativszenarien. Wäre es möglich, die Spiele als reine TV-Veranstaltung auszutragen? Das läge voll auf der Linie der Olympiastrategen.
Japans zuständige Ministerin Seiko Hashimoto möchte weiter am geplanten Eröffnungstermin der Olympischen Spiele festhalten. Eine Verlegung innerhalb des Jahres hält sie aber zumindest für rechtlich denkbar.
Im Kampf gegen wirtschaftliche Schäden des Coronavirus geht in Japan die Zentralbank in Führung. Die Regierung steckt fiskalpolitisch in einer Zwickmühle.
Sie wollten Plätze im Deutschland-Achter ergattern, doch der Ruderverband hatte andere Pläne. Nun versuchen Nico Merget und Felix Brummel im Zweier ohne Steuermann nach Tokio zu kommen.
Noch wird gebetet. Aber Tokio könnte als die Stadt in die Sportgeschichte eingehen, die zwei Mal für die Olympischen Spiele absagen musste. Einen Plan B gibt es nicht.
Lonah Salpeter gewinnt den Tokio-Marathon in einer Weltklassezeit. Bei den Männern wiederholt Birhanu Legese seinen Vorjahressieg – wenn auch unter anderen Vorzeichen.
„Es ist eine große, große, große Entscheidung“ sagt IOC-Mitglied Pound über eine mögliche Olympia-Absage wegen des Coronavirus. Auch die Uefa beobachtet die Lage. Deutschland springt bereits für einen Weltcup ein.
150 Tage vor den Sommerspielen in Tokio sieht das IOC noch keine Gefahr für das Großereignis. Dafür nehmen die Absagen von Sportveranstaltungen in den von Covid-19 betroffenen Ländern zu – besonders in Italien.
Südkorea weist nach China und Japan die höchste Infektionszahl des Coronavirus auf. Die Krankheit hat sich innerhalb einer Woche im Land verzwölffacht. Ein Großteil der Neuansteckungen gehen auf Veranstaltungen einer Sekte zurück.