Verrat auf offener Bühne
Der Eklat zwischen Trump und Selenskyi hat den Bruch der westlichen Wertegemeinschaft für alle sichtbar gemacht. Jetzt muss Europa ein neues Verteidigungsbündnis bilden.
Der Eklat zwischen Trump und Selenskyi hat den Bruch der westlichen Wertegemeinschaft für alle sichtbar gemacht. Jetzt muss Europa ein neues Verteidigungsbündnis bilden.
In London haben sich die Europäer zusammengerauft – und bereit erklärt, mehr Verantwortung für die Ukraine zu übernehmen. Unmittelbar nach dem Krisentreffen überwiegen zuversichtliche Töne. Unklar ist noch, wie die USA reagieren.
Angeblich hatten Leute aus Trumps Umfeld Selenskyj gewarnt: Die Beziehung sei noch nicht reif für eine Begegnung im Weißen Haus.
Donald Trump behauptet, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine beenden wolle. Gibt es darauf ernsthafte Hinweise? Und was würde ein Friedensprozess für Putins Herrschaft bedeuten?
Polen ist der Musterschüler Amerikas in Europa, doch der neue US-Präsident scheint das kaum zu honorieren. „Zeit zu handeln“, sagt Ministerpräsident Tusk – denn unter russischen Einfluss will das Land nie wieder.
Russische Vertreter reagieren hämisch auf die Szenen aus Washington zwischen Selenskyj und dem US-Präsident. Sie sehen Trump auf ihrer Seite.
Für die Ukraine ist ihr Antikriegsfilm prorussische Propaganda: Eine Begegnung mit Anastasia Trofimova und ihrer Dokumentation „Russians at War“.
Noch von der Regierung von Joe Biden beschlossene Sanktionen könnten Russlands Einfluss auf dem Balkan zurückdrängen. Die Auswirkungen würden auch Serbien und Kroatien hart treffen. Dort blickt man nun auf Donald Trump.
Mit dem Humor der Verzweiflung: Dmitrij Kapitelman beschreibt in seinem Roman „Russische Spezialitäten“ die absurden Spannungen zwischen einem in Kiew geborenen Deutschen und dessen russlandtreuen Eltern.
US-Außenminister Rubio sagt ein Treffen mit der bereits angereisten EU-Außenbeauftragten Kallas kurzfristig „aus Termingründen“ ab. Vermutet wird als Hintergrund ihre Kritik an Trumps Russland-Politik.
Zum dritten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine hat die EU ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Sie erhöhten den Druck – wenn Donald Trump nicht wäre, meint unser Kolumnist.
Deutschland und Europa sind fassungslos über Donald Trump. Aber wenn sie nicht gegängelt werden wollen, müssen sie sich den neuen Regeln der Weltbühne anpassen.
Die Vereinigten Staaten und Russland angenähert, Europa provinzialisiert: Für den Kontinent drohen einige Albträume des 19. Jahrhunderts wahr zu werden
Russlands Präsident Wladimir Putin will Donald Trump für eigene Rohstoffabkommen gewinnen – auch in besetzten Gebieten der Ukraine.
Der Ukraine-Vorstoß von US-Präsident Trump findet in der UN-Vollversammlung keine Mehrheit. Im mächtigen Sicherheitsrat setzt sich Amerika aber durch – mit einer Resolution, die bewusst auf eine Verurteilung Russlands verzichtet.
Der Ukraine-Vorstoß von US-Präsident Trump findet in der UN-Vollversammlung keine Mehrheit. Im mächtigen Sicherheitsrat jedoch setzt sich Amerika durch – mit einer Resolution, die bewusst auf eine Verurteilung Russlands verzichtet.
Seit vor drei Jahren die Ukraine überfallen wurde, engagiert sich der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch bei der Flüchtlingshilfe und Beschaffung von Kriegsgerät: Ein Gespräch über Erlebnisse an der Front und die neue amerikanische Gangart.
Nicht nur das politische System, auch unsere Freiheit ist in Gefahr. Wir müssen unsere großartige Republik viel entschiedener verteidigen: gegen äußere Feinde und deren willige Helfer im Inneren. Europa braucht neue Krieger.
Der ukrainische Ultraläufer Andrii Tkachuk im Interview über seine Zeit als Frontsoldat nach dem Überfall Russlands vor drei Jahren, seine Verletzung und die Hoffnung auf die Hilfe der Europäer.
Nicht erst seit der russischen Invasion am 24. Februar 2022 versucht Putin, die Ukraine als Staat auszulöschen. Doch trotz großen Drucks sind die Ukrainer nicht bereit, einen Frieden um jeden Preis zu schließen.
Ein Deal mit Putin, bei dem sich die Ukraine Russland ergeben soll, wäre verhängnisvoll für Europa und die Demokratie. Wenn Europa nicht handelt, werden andere über sein Schicksal entscheiden.
Der ukranische Journalist Stanislaw Assejew war in russischer Isolationshaft. Er sieht die Ukraine am Ende ihrer Kräfte. Mit Donald Trump könnte sich die Situation noch weiter verschlechtern.
Ein amerikanischer Entwurf für eine UN-Resolution zum dritten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine soll die Rhetorik gegenüber Moskau mildern. Einige reden von einem „Aufruf zur Appeasement-Politik“.
Geheimdienste und Aktivisten versuchen, Kandidaten zu diskreditieren und die Glaubwürdigkeit der Bundestagswahl zu untergraben. Besonders aggressiv geht die mutmaßlich russische Operation „Storm 1516“ vor.
Daria Kosyrewa ist eine der jüngsten Politgefangenen Russlands. Die Medizinstudentin hat ein Gedicht des ukrainischen Nationaldichters Taras Schewtschenko ausgehängt. Jetzt drohen ihr siebeneinhalb Jahre Lagerhaft.
Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen davon, ob Deutschland Kiew Waffen schicken soll. Selbst jene, die für militärische Hilfe sind, unterscheiden sich bei der Wahl der Mittel.
Peking fürchtet, dass die USA nun mehr Militär in den Indopazifik bringen. Gleichzeitig schaut es genüsslich zu, wie Washington NATO-Partner beschimpft und den Verbündeten im Kreml stärkt.
Seit drei Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Viele Männer sind an der Front, deshalb übernehmen Frauen Arbeiten, die ihnen vorher untersagt waren. Nicht allen passt das.
Kirill Dmitrijew soll für den Kreml mit den Amerikanern über Wirtschaftsfragen verhandeln. Die Annäherung ist für ihn auch persönlich ein Triumph.
Im kollektiven Gedächtnis an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus nimmt die Weiße Rose neben den Verschwörern des 20. Juli 1944 einen zentralen Ort ein. Doch vieles befindet sich im Umbruch.
Hinter der Kehrtwende in der amerikanischen Russlandpolitik steckt ein strategisches Kalkül, das bis nach Asien reicht. Washington will eine neue Arbeitsteilung mit Europa.
Präsident Donald Trump hat sich einen Frieden in der Ukraine als unbedingtes Ziel gesetzt. Als Verhandler schickt er seinen Außenminister, den Nationalen Sicherheitsberater – und einen alten Freund.
Putin konzentriert sich ganz auf die Beziehungspflege zu Trump. Nicht den Krieg, das Geschäftliche rückt er in den Vordergrund – mithilfe eines erprobten Funktionärs.
Der wahre Diktator ist Putin, und der Aggressor ist Russland. Es wird immer deutlicher, dass Trump den Krieg beenden will, indem er die Ukraine übergeht. Dabei sollte Europa nicht mitmachen.
In Brüssel werden zwei unterschiedliche Optionen diskutiert: Stachelschwein oder Stolperdraht? EU-Ratspräsident Costa sucht einen Konsens für die richtige Strategie.