Hier herrscht die Clinton, dort das Chaos
In einem Jahr entscheiden die Amerikaner über Obamas Nachfolge. Spannend ist es vor allem bei den Republikanern: Trump triumphiert, Bush liegt am Boden – das ist die Chance für Rubio.
In einem Jahr entscheiden die Amerikaner über Obamas Nachfolge. Spannend ist es vor allem bei den Republikanern: Trump triumphiert, Bush liegt am Boden – das ist die Chance für Rubio.
In der dritten TV-Debatte der Republikaner haben alle Kandidaten das dringende Bedürfnis, sich von dem „korrupten Moloch Washington“ abzusetzen. Jeb Bush erlebt schwarze Momente. Und Donald Trump geht die Munition aus.
Konkurrenten sind „Clowns“, Parteifreundinnen wegen ihres Gesichts „unwählbar“: Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur zieht der Republikaner Donald Trump vom Leder. Völlig ungeeignet als Präsident, finden Kritiker. Jetzt wehrt sich Trump.
Die Demokratin Hillary Clinton und der Republikaner Jeb Bush sammeln die meisten Spenden bei Mitarbeitern der Banken ein. Für Clinton ist das eine Gratwanderung.
Amerikas Präsidentschaftskandidaten wollen die Probleme der Mittelschicht lösen. Sie selbst sind in der Regel aber sehr vermögend. Der neueste Bewerber für das Weiße Haus stellt sogar Großverdiener wie Hillary Clinton in den Schatten.
Die Latinos könnten 2016 die amerikanische Präsidentschaftswahl entscheiden. Traditionell wählen sie demokratisch, doch die Republikaner bemühen sich um diese wachsende Wählergruppe wie nie zuvor. Hillary Clinton hat bereits reagiert.
Bei Amerikas Republikanern zeichnet sich ein harter Vorwahlkampf ab: Nun hat Senator Marco Rubio seine Kandidatur für das Weiße Haus erklärt. Er wirbt für einen Generationenwechsel und nennt Hillary Clinton eine Frau von gestern.
„Stop Hillary“, rufen die Republikaner. Doch die Aufmerksamkeit gehört der Demokratin, die sich nach Iowa kutschieren lässt, während der nächste Konservative an den Start geht.
Die Obama-Regierung will sich dem Castro-Regime in Kuba annähern. Kritiker gibt es viele. Die Front zwischen Anhängern und Gegnern der Entspannung mit Kuba verläuft aber auch quer durch die Fraktionen der amerikanischen Politik.
Im amerikanischen Senat sind die Vorsitzenden der Ausschüsse mächtige Leute. Wenn sich Präsident Barack Obama an diesem Dienstag mit seiner „Rede zur Lage der Nation“ an den Kongress wendet, wird er sehen: Alte Feinde rosten nicht.
In Havanna läuten die Kirchenglocken, aber Teile der Opposition fürchten, dass durch Obamas Kurswechsel Kubas Regime stabilisiert werden könnte. Auch in Amerika stößt die Politik nicht überall auf Begeisterung. Obama fehlt die Rückendeckung des Kongresses.
Jeb Bush, jüngster Spross der Bush-Dynastie, „prüft“ eine Präsidentschaftskandidatur. Aber kann sich unter den von der Tea Party aufgepeitschten Republikanern ein Moderater wie er durchsetzen?
Die neue Kuba-Politik des amerikanischen Präsidenten sorgt für Aufregung: Abgeordnete mit kubanischen Wurzeln greifen Obama scharf an, während in Lateinamerika selbst Kontrahenten den Schritt loben.
Republikaner sagen, die Schwäche ihres Präsidenten habe Putin zur Krim-Invasion ermuntert. Das lenkt ein wenig ab von der Kritik an Deutschland: Zahlreiche Kongressmitglieder klagen, die Europäer zauderten mit Sanktionen bloß wegen ihrer Gasverträge.
Für Amerikas Präsident Obama ist die Übergangsvereinbarung mit Iran ein „erster wichtiger Schritt“. Die Republikaner verlangen weitere Sanktionen, spätestens nach Ablauf des Abkommens.
Marco Rubio ist einer, von dem sich die Republikaner noch viel erwarten. Er darf auf Obamas Rede zur Lage der Nation antworten - auf Englisch und auf Spanisch.
Hoffnung für elf Millionen illegale Einwanderer: Amerikas Präsident Obama hat eine rasche Reform des Einwanderungsrechts gefordert. Illegalen Immigranten müsse ein „Weg zur Staatsbürgerschaft“ aufgezeigt werden.
WASHINGTON, 29. Januar. In Washington wartet man dieser Tage gespannt darauf, ob es diesmal gelingt, in einer überparteilichen Einigung die ...