Bolsonaro beschädigt Fußfessel – und muss in Haft
Mit einem Lötkolben traktiert Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro seine Fußfessel. „Aus Neugier“, behauptet er. Und muss trotzdem ins Gefängnis.
Mit einem Lötkolben traktiert Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro seine Fußfessel. „Aus Neugier“, behauptet er. Und muss trotzdem ins Gefängnis.
Das Ergebnis der Klimakonferenz in Belém hätten die Europäer vor Beginn wohl gerne akzeptiert. Nach einer verpufften Initiative stehen sie nun aber als Verlierer da.
Trotz Verhandlungen durch die Nacht hat sich die Weltklimakonferenz in Brasilien nicht darauf einigen können, einen verbindlichen Plan für eine Abkehr von Öl, Kohle und Gas zu erarbeiten.
Brasiliens früherer Präsident soll versucht haben, seine Fußfessel aufzubrechen. Nun nimmt die Polizei Jair Bolsonaro präventiv in Haft.
Saskia Bruysten ist Unternehmerin und Vertraute des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus. Als Investorin verbindet sie Nachhaltigkeit mit Rendite.
Brasiliens Entwurf für ein Abschlussdokument der Weltklimakonferenz erzürnt die Europäer. Stehen die Verhandlungen gar vor dem Aus?
Bei der Bewertung von Belém ist Häme keine Lösung. Aber Schönreden auch nicht.
Mit abwertend wahrgenommenen Äußerungen zum Ort der Klimakonferenz sorgt Kanzler Merz für Empörung. Belém ist stolz auf das Erreichte, aber die Stadt leidet unter Armut, Dreck und Kriminalität. Auch das gehört zur Wahrheit.
Berlin wird für zehn Jahre je 100 Millionen Euro in einen Fonds zum Schutz des Regenwaldes einzahlen. Damit ist Deutschland das zweite EU-Land, das einen größeren Beitrag zusagt.
Ein neues Finanzinstrument für mehr als 70 Länder soll den Schutz des Tropenwaldes lukrativer machen als dessen Rodung. Die Bundesregierung hat nun eine Milliarde Euro dafür zugesagt.
In Belém geht die COP30 in die Schlussphase. Im Rentenstreit soll es nun ein Trio richten. Und Windows feiert Geburtstag. Der F.A.Z. Frühdenker.
Auf der Weltklimakonferenz will Brasilien zeigen, wie ein Ende für Kohle, Öl und Gas aussehen könnte. Präsident Lulas Fahrplan hat viele Unterstützer – aber längst nicht genug. Der Blick geht auch nach China.
Der dänische Energieminister erklärt, warum er neue Ziele für sein Land gerade jetzt für richtig hält. Und warum er sie in Brasilien verkündet hat.
Bundesumweltminister Schneider wirbt auf der Weltklimakonferenz in Belém für „gerechte Übergänge“. Und stellt eine Stadt in der Niederlausitz als Vorbild vor.
In Belém diskutieren 50.000 Gäste über Klimafolgen, die Stadt selbst ist noch lange nicht vorbereitet. Was kann ihr helfen? Ein Spaziergang mit Begleitung durch die baumarme Stadt am Amazonas.
In der Konferenzstadt Belém sind Zehntausende auf die Straße gegangen. Sie demonstrieren für den Schutz indigener Gemeinschaften und des Regenwalds – und fordern den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle.
Der UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém nimmt die Desinformation ins Visier. Dabei muss er fürchten, dass die Zauderer in den nächsten Tagen den größeren Schaden anrichten.
Einen Beschluss der Weltklimakonferenz zum Ende von Kohle, Öl und Gas wird es jetzt in Brasilien wohl nicht geben. Der aktuelle Vorstoß hat ein anderes Ziel.
Das Megatreffen am Regenwald feiert den zehnten Jahrestag des Pariser Abkommens. Viel wurde seither erreicht, aber jetzt geht es ans Eingemachte: So will die Welt das Klima noch retten. Ein Überblick.
Mit André Corrêa do Lago präsidiert einer von Brasiliens Topdiplomaten den Klimagipfel. Für den Ökonomen geht es nicht um Betroffenheit, sondern um wirtschaftliche Vernunft im Kampf gegen den Klimawandel.
Nie hatte es der Klimaschutz so schwer wie jetzt. Dennoch gibt es Hoffnungsignale. Immer mehr Länder setzen auf den Emissionshandel - selbst China und US-Politiker.
Mit 2500 schwer bewaffneten Einsatzkräften griff die Polizei in Rio de Janeiro eine der größten Drogenbanden des Landes an. Dann schossen die mit Drohnenbomben zurück.
Der Wirbelsturm verwüstet innerhalb von wenigen Minuten die Kleinstadt Rio Bonito do Iguaçu. Sie ist fast vollständig zerstört. Mehrere Menschen sterben, rund 750 werden verletzt.
Schluss mit dem Fatalismus: Umweltminister Schneider wirbt für eine optimistische, aber auch realistische Klimapolitik. Lieber als über den Weltuntergang redet er darum über Geld.
Friedrich Merz bekennt sich auf der Klimakonferenz in Brasilien zum Kampf gegen die Erderwärmung. Aber er will es anders machen als bisher.
Im brasilianischen Belém geht es von Freitag an darum, den CO₂-Ausstoß auf der Welt weiter zu verringern. Spitzenpolitiker aus vielen Nationen reisen an, doch die Vertreter der Supermächte fehlen am Tisch.
Friedrich Merz reist zur Klimakonferenz nach Belém, die Justizminister diskutieren über heimliche Po-Aufnahmen. Und: In Berlin ist die NFL zu Gast. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach dem Willen Brasiliens sollen zum Erhalt des Tropenwaldes Gelder von reichen Staaten des Nordens in den globalen Süden fließen. So sollen Länder, die ihren Tropenwald erhalten, belohnt werden.
Beim Klimagipfel in Amazonien wird der Regenwald eine zentrale Rolle spielen – seine Bewohner aber bleiben außen vor. Dagegen regt sich Widerstand. Ein Besuch bei den Wächtern des Waldes.
Auf der COP will Brasilien nicht schon wieder über Klimaziele reden, sondern über die Umsetzung von Klimaschutz. Auch der Multilateralismus soll gestärkt werden.
Brasiliens Präsident Lula da Silva eröffnet das Treffen der UN-Klimakonferenz mit einer Rede. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung appellierte Lula zuvor an die reichen Länder, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Bei jeder Klimakonferenz hören wir viele Versprechungen, sehen aber zu wenige echte Verpflichtungen. In Belém ist es Zeit für Aktionspläne statt Absichtserklärungen, meint der Gastgeber der 30. UN-Klimakonferenz.
Das Oberste Gericht in den USA befasst sich mit Trumps Zöllen. Der Sieger von New York heißt Zohran Mamdani. Das Bundeskabinett will bürokratische Vorgaben verringern. Und im Bundestag geht es um die Weltklimakonferenz. Der F.A.Z. Newsletter.
Trotz Dürre und Waldbränden reduziert Brasilien die Abholzung des Regenwalds. Grund ist ein Kurswechsel der neuen Regierung. Neue Ölfelder in der Wildnis erlaubt sie aber.
Das Oberste Bundesgericht Brasiliens hat in der vergangenen Woche das vollständige Urteil gegen den früheren Präsidenten Jair Bolsonaro veröffentlicht. Die fast 2000 Seiten zeigen, in welcher Gefahr die brasilianische Demokratie schwebte.