Kohlrabi Enrico trifft Aubergine Zora
Studenten der Goethe-Universität Frankfurt gärtnern unter Anleitung. Das Projekt „Urban Farming“ soll bundesweit Schule machen. In der Pandemie ist der Garten zum Rückzugsort geworden.
Studenten der Goethe-Universität Frankfurt gärtnern unter Anleitung. Das Projekt „Urban Farming“ soll bundesweit Schule machen. In der Pandemie ist der Garten zum Rückzugsort geworden.
Studierende sitzen seit fast drei Semestern im Homeoffice. Sie müssen so schnell wie möglich in die Präsenzlehre zurückkehren. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag des Präsidenten der Universität Potsdam.
Die Debatte um die drastischen Sparmaßnahmen an der Universität in Halle ist kein Einzelfall. Auch an anderen Hochschulen müssen kleine Studiengänge um ihre Existenz bangen. Das ist erschreckend kurzsichtig.
Wie wollen die Länder Schülern dabei helfen, die Wissenslücken zu schließen, die durch Corona entstanden sind? Ein Blick nach Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zeigt: sehr unterschiedlich.
Langsame Heimkehr: Das Zaudern bei der Rückkehr zum Präsenzbetrieb zeigt bekannte Strukturprobleme der Hochschulen. Den Mythos der Online-Lehre hat Corona entzaubert.
Die Sehnsucht nach dem Hörsaal wächst. An den Hochschulen leiden junge Menschen nicht nur unter dem Digitalsemester, sondern kämpfen mit dem Alltag. Zwei Studentinnen berichten.
Hochschuldozenten nach angelsächsischem Vorbild, mehr digitale Lehre, neue Regeln für Hochschulräte und ASten: Das sind einige der Änderungen im Hessischen Hochschulgesetz, die Wissenschaftsministerin Angela Dorn plant. Die Reaktionen sind gemischt.
Mit Handy- und Kerzenlichtern wollen Hongkonger der Opfer der Niederschlagung der Studenten-Proteste am Tiananmen-Platz von 1989 gedenken. Der Polizei missfällt die Aktion und bläst Kerzen aus. Kundgebungen zu diesem 32. Jahrestag waren untersagt.
Iris Roth und Til Assmann finden es absurd, trotz vollem Impfschutz auf Freiheiten verzichten zu müssen. Nach einem Jahr sprechen sie für „Deutschland spricht“ abermals miteinander – ihre Sicht auf die Krise hat sich gewandelt.
Manche Universitäten und Behörden setzen sich über die amtlichen Sprachregeln hinweg. Dabei hat sich der Rat für deutsche Rechtschreibung gegen den Genderstern ausgesprochen. Wessen Stimmen werden dort gehört?
Trotz einer Niederlage vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht nimmt der AStA der Goethe-Uni immer wieder zu allgemeinpolitischen Themen Stellung. Juristisch ist das bedenklich.
Baumärkte, Friseure und Schulen schlossen und öffneten wieder. Die Universitäten aber blieben zu – und die Studenten ungewöhnlich still. Unterwegs mit einer Initiative, die das ändern will.
Klimafreundliche Bahn +++ Stromerzeugung +++ E-Auto +++ Aachener Pilgerzeichen +++ Peter Handke +++ Professor Kielmansegg +++ Sakrament der Ehe +++ Schöpfungsordnung +++ Lippische Rose +++ Cancel Culture +++ EU-Wiederaufbaufonds
Der Hörsaal ist zu, der Partykeller auch, und gelernt wird fast nur im engen Zimmer. Wie kommen die Bewohner eines großen Frankfurter Studentenheims in der Pandemie zurecht?
An den Schauspielschulen wird der Theaternachwuchs ausgebildet. Moralpolitisch hochgradig sensibilisiert, wird er beim ersten Engagement meist schrecklich enttäuscht. Wie kann man das ändern? Ein Gastbeitrag.
Versoffen, rechtsradikal und frauenfeindlich: Vorbehalte gegen Verbindungen gibt es viele, sagt ein Historiker aus Würzburg und auch, warum das anders sei.
Darwin, Newton oder Linné: Wegbereiter der Naturwissenschaften werden an britischen Hochschulen auf ihre koloniale Schuld untersucht. Auch Maßeinheiten sind davon nicht ausgenommen.
Viele Studierende brechen ihr Hochschulstudium vor dem Erreichen ihres Abschlusses vorzeitig ab, die Quote liegt bei gut einem Drittel. Wo liegen die Gründe dafür? Ein Erklärungsversuch.
Jetzt könne die Politik zeigen, für wie systemrelevant sie die Universitäten hält: Die Hochschulen wollen, dass die Kosten für mehr Tests getragen werden – und fordern baldige Impfungen für Studenten.
Grundlagenwissen über die Börse wird an Schulen nicht vermittelt. In Limburg gibt es jetzt ein Pilotprojekt. Die Schüler sind Feuer und Flamme.
Studieren und bei den Eltern wohnen – was mal als Nesthocken galt, ist im Pandemiealltag oft eine vernünftige Lösung. Glücklich macht sie aber nur bedingt.
Ein Minsker Gericht verurteilt den Schlagzeuger Alexej Santschuk wegen seines kreativen Protestaufrufs zu sechs Jahren Haft. Ähnlich harte Urteile fallen gegen widerständige Studenten und tanzende Aktivisten.
Die Noten von Juristen sollten vergleichbar sein. Doch der Anteil, den die Universitäten bestimmen, erschwert das – der Bundestag kann das ändern. Ein Gastbeitrag.
In diesem bislang unveröffentlichten Text von 1983 beschreibt Erich Fried aus eigener Katastrophenerfahrung, wie manche gar nicht anders können, als politisch zu dichten. Das bedeute aber keine Abwertung eskapistischer Kunst.
Vor 100 Jahren wurde der Vorläufer des Studierendenwerks Darmstadt gegründet. Schon damals ging es darum, durch soziale Hilfen für Chancengleichheit zu sorgen. Heute sind die Unterstützungsangebote viel größer.
Die Enttäuschung über das dritte Digital-Semester wird dadurch verstärkt, dass Studenten zu wenig Austausch mit Kommilitonen außerhalb ihres eigenen Fachs haben. Warum es sich lohnt, über den Tellerrand zu schauen.
Gegen „Kuschelnoten“ an Jura-Fakultäten vorzugehen, ist ein guter Gedanke, eine faire Benotung ist wichtig. Aber die Justizminister haben den falschen Weg eingeschlagen: den der Weichspülung. Ein Gastbeitrag.
Die Hochschulrektorenkonferenz bittet die Bundesländer, ihr bei der Finanzierung von Corona-Tests für Studenten und Hochschullehrer finanziell zu helfen. Auch eine Bafög-Reform sei notwendig.
Früher waren sie eine Institution, heute werden sie Betreuer genannt. Die Erben des Hausmeisters haben nicht nur den grauen Kittel abgelegt.
Viele Erstsemester-Studenten haben in den letzten Jahren rasch das Handtuch geworfen. Lag das auch an finanziellen Fehlanreizen?
Seit Corona finden viele Prüfungen gezwungenermaßen zu Hause statt. Hier haben Studierende neue Möglichkeiten, zu schummeln. Die Hochschulen tun sich schwer damit, das zu verhindern.
Herr K. will der Forschung dienen, Frau Y. sucht ihren Frieden. Ein Besuch in Wien – der Welthauptstadt der Körperspenden.
Die Pandemie setzt ihnen zu. Doch aus Angst, den Anspruch auf Verbeamtung zu verlieren, verzichten viele Lehramts-Studenten voreilig auf psychologische Hilfe.
Seit gut 100 Tagen ist Enrico Schleiff Präsident der Universität Frankfurt. Im Interview spricht er über Zoom-Fatigue, die Nöte der Studenten in der Pandemie und die Grenzen der Meinungsfreiheit an Hochschulen.
Rund 25 Jahre nach dem Verschwinden einer Studentin in Kalifornien steht ein ehemaliger Kommilitone unter Mordverdacht – und der gerät nicht zum ersten Mal ins Blickfeld der Polizei. Zur Spur führte ein Podcaster.
Schlechtere Noten für „diskriminierende“ Sprache: Das kommt an Unis nur selten vor. Doch der Druck auf Studenten wächst. Wer beim Gendern nicht mitmacht, darf sich mancherorts als Feind der Wissenschaft fühlen.