Kinder, was wollt ihr wissen?
Den klassischen Aufklärungsunterricht gibt es nicht mehr. Stand früher in der Sexualkunde die Biologie im Vordergrund, so geht es heute um Verantwortung und Toleranz. Und in Zukunft?
Den klassischen Aufklärungsunterricht gibt es nicht mehr. Stand früher in der Sexualkunde die Biologie im Vordergrund, so geht es heute um Verantwortung und Toleranz. Und in Zukunft?
Kinder lernen bei Fluglärm langsamer - laut einer Studie. Jetzt finanziert das Land den Schallschutz an betroffenen Grundschulen. Die Linke meint, statt des Steuerzahlers sollte Fraport zur Kasse gebeten werden.
Kreidestaub gegen Computerwahn: In der Debatte um digitale Bildung arbeiten sich beide Seiten an Karikaturen ihrer Gegenspieler ab. Und im Hintergrund lauert das große Geschäft.
Europäische Schulen sind eine exklusive Rarität. Weil Frankfurt nicht baut, ist die Nachbarstadt Bad Vilbel eingesprungen. Das Versprechen auf Bildungserfolg kommt gut an, hat aber seinen Preis. Ein Schulbesuch.
Für Schüler ist es hart genug, ans andere Ende der Stadt fahren zu müssen, weil das Wunschgymnasium belegt ist. Das Vorgehen des Schulamts lehrt sie zudem, dass Gerechtigkeit oft so eine Sache ist.
Der Magistrat hat dem Schulentwicklungsplan zugestimmt. Es sollen zehn neue Schulen in Frankfurt entstehen. Doch die wachsende Schülerzahl bleibt eine Herausforderung.
In Frankfurt dürfen 500 Schüler nicht an gewünschte Gymnasien in Wohnortnähe wechseln. Stattdessen werden sie quer über die Stadt verteilt. Vor allem aufgebrachte Eltern aus bürgerlichen Wohngegenden protestieren.
Gebäude wie aus dem Lego-Baukasten: Die Stadt Frankfurt denkt darüber nach, Bildungsstätten künftig aus Holzmodulen zu errichten. Das ist schnell und günstig.
In Montpellier blockieren Eltern eine Schule – sie wollen die internationalen Klassen gegen die Pläne der Bildungsministerin verteidigen. Sie fürchten wegen der geplanten Kürzung des Deutschunterrichts um die Chancen für ihre Kinder.
Die Vereinten Nationen haben eine Untersuchung zu den Angriffen auf Schulen in Gaza vorgelegt. Darin üben sie Kritik an der israelischen Armee. Doch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bestätigt auch, dass sich palästinensische Kämpfer in den Schulen verschanzt hatten.
Nach 105 Jahren schließt die Odenwaldschule. Am Ende scheiterte es auch am ramponierten Ruf nach dem Missbrauchsskandal. Man habe sich weggeduckt und weggesehen, sagt nun die Schulleitung.
Der Umgang mit dem Internet sollte ein fester Bestandteil des Unterrichts werden - oder doch nicht? Zwei Redakteure, zwei Meinungen.
Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg hat ein Schüler einen Klassenkameraden mit einem Messer getötet. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.
Ohne Ball kann er sich sein Leben nicht vorstellen. Fußballmanager Al Sugg hat schon einige Karrieren angestoßen.
Für die Fahrt nach Spanien hatten sich mehr Schüler aus Haltern angemeldet, als Plätze frei waren – also entschied ein Los, wer mitfliegen durfte.
In Rüsselsheim soll die Gerhart-Hauptmann-Schule geschlossen werden. Doch ein Bürgerentscheid an diesem Sonntag könnte das Vorhaben kippen.
Dürfen Lehrerinnen im Unterricht Kopftuch tragen? Elternbeirat und Lehrerverband sind gegen eine Erlaubnis. Es gelte, die Neutralität in der Schule zu wahren. Die Religionsgemeinschaften halten dagegen.
Die digitalen Medien krempeln vieles um, auch die Welt der Kinder. Dass diese sie ständig nutzen, sollte nicht zu der Annahme verleiten, sie könnten auch kompetent mit ihnen umgehen. Gut ausgebildete Lehrer könnten ihnen helfen, doch hier liegt einiges im Argen.
Wenn am 18. März die Kapitalismuskritiker von Blockupy die EZB blockieren wollen, behindern sie damit auch den Schulbetrieb. Das Resultat: Schulen lassen den Unterricht ausfallen und Abiturienten schreiben Klausuren an anderen Orten.
Mecklenburg-Vorpommern ist nicht das einzige Land, das immer mehr Grundschüler trotz massiver Rechtschreibdefizite in weiterführende Schulen entlässt. Die fatale Entwicklung begann in den siebziger Jahren. Ein Kommentar.
Mittwoch ist Warnstreik-Tag. Vor der nächsten Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder erhöhen die Gewerkschaften den Druck. Betroffen sind wieder Schulen, Kitas und Behörden.
Das kann ja wohl nicht wahr sein: Der modernste Autor, der in Berliner Schulen gelesen wird, ist seit fast sechzig Jahren tot. Zur Lage der zeitgenössischen Literatur in deutschen Oberstufen.
Bald wird ein neuer Abitur-Jahrgang die Schulen verlassen, die Klausurvorbereitungen beginnen schon. Vier angehende Abiturienten sprechen über ihre letzten Wochen an der Schule.
Was wir aus den jahrhundertealten Erfahrungen in Schulen wissen, ist nützlicher als alles, was die Naturforschung heute liefert. Die Experimente der Hirnforscher sind artifiziell und lassen generelle Schlüsse über Schülerpotentiale kaum zu. Dennoch bringt uns die Neuropädagogik weiter.
Das Wort Jude gilt mittlerweile in vielen deutschen Schulen als Schimpfwort. Immer mehr jüdische Jugendliche werden deshalb von ihren Eltern von den staatlichen Schulen abgemeldet und besuchen jüdische Einrichtungen.
Das hessische Kultusministerium will mehr Federvieh in den Unterricht bringen. Doch was bringt so ein gackerndes Klassenzimmer? Und lassen sich Lehren aus einer berühmten Schüler-Geflügel-Beziehung ziehen?
Die Schaubilder! Die Gerüche! Wer als Erwachsener erstmals wieder eine weiterführende Schule betritt, fühlt sich in seine Jugend zurück katapultiert – Fluchtreflexe inbegriffen. Eine Reise auf der Straße der Erinnerung.
Wissen wird in den Schulen weniger wichtig, Kompetenzen dafür umso mehr. Dadurch rückt auch der Schüler als Individuum mehr ins Zentrum. Aber wie gesund ist es, wenn alles nur noch um ihn kreist?
Cybermobbing an Schulen ist ein Massenphänomen. Aber was kann man dagegen tun? Ein Gespräch mit der Diplompädagogin Brigitte Seifert über das Problem und die Lösungsansätze.
Hoher Besuch an hessischen Schulen: Einige Mitglieder des Kabinetts sehen sich in dieser Woche an, unter welchen Bedingungen Schüler lernen. Damit wollen sie ein Zeichen setzen.
Die Länder suchen nach Wegen, junge Menschen schon an den Schulen vom Extremismus abzuhalten. Dazu müssen auch die Lehrer viel lernen.
Keifende Eltern sind im Kinofilm „Frau Müller muss weg“ lustig anzusehen. An deutschen Gymnasien sind sie aber bedrückender Alltag. Dahinter steckt die Abstiegsangst der Mittelschicht.
Möglicherweise werden in dieses Gymnasium einmal mehr als 2000 Schüler passen. Bis dahin dauert es wohl ein paar Jahre. Allerdings können Eltern ihre Kinder schon ab Herbst auf die Schule schicken, die es noch gar nicht gibt.
Ein Unbekannter droht drei Schulen in Schleswig-Holstein per E-Mail mit einem Amoklauf. Sicherheitshalber müssen rund 2000 Schüler zu Hause bleiben. Unklar ist, ob die Drohung ernst genommen werden muss.
Eine Berliner Klasse macht ihrer Lehrerin ein Geschenk – und die muss eine hohe Geldstrafe zahlen. Das ist rechtlich in Ordnung und sorgt doch für Ärger. Der Fall taugt als Lehrstück über den Umgang an unseren Schulen.
Eine Schülerin klagt darüber, dass sie zu wenig über Geld weiß. Und alle ziehen daraus den Schluss: Die Schule ist Schuld. Doch Praktisches muss man in der Praxis lernen. Nicht im Klassenzimmer.