Zu häufig zu spät
Die Deutsche Bahn hört nicht auf, Anlass für Ärger und Spott zu bieten. Aus den Berichten von Fahrgästen geht hervor, dass vor allem Mainz schlecht angebunden ist und der zu kleine Hauptbahnhof für Probleme sorgt.
Die Deutsche Bahn hört nicht auf, Anlass für Ärger und Spott zu bieten. Aus den Berichten von Fahrgästen geht hervor, dass vor allem Mainz schlecht angebunden ist und der zu kleine Hauptbahnhof für Probleme sorgt.
In Frankfurt wird in dieser Woche ein neuer Mobilitätsdezernent gewählt. Grünen-Politiker Wolfgang Siefert will das Amt übernehmen und die fahrradfreundliche Politik seines Vorgängers fortsetzen.
Das Rad ist zum Symbol für die Verkehrswende geworden. Doch wohin geht die Reise? Der Kampf um den öffentlichen Raum ist noch lange nicht zu Ende. Eine Podiumsdiskussion.
Hessen bleibt ein Magnet für Berufspendler. In Hofheim macht ein Industrieunternehmen ein Grundstück in der Innenstadt für den Wohnungsbau frei. Und der Konzertveranstalter distanziert sich von Roger Waters. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Hessen lockt immer mehr Arbeitskräfte an, daher steigt die Zahl der Pendler auch den Nachbarländern und dem Ausland.
Die Grünen-Kandidatin Manuela Rottmann stellt ihr Wahlprogramm für die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl vor. Ihr Motto lautet: „Schneller ans Ziel.“
Eine Reform der Pendlerpauschale und die Abkehr von großen Autos: Eine Liste voller Maßnahmen soll Verkehrsminister Volker Wissing auf Spur bringen.
Die Stadt Darmstadt gehört laut einem Ranking plötzlich zu den deutschen Stau-Hauptstädten. Das könnte an mehreren verkehrspolitischen Entscheidungen liegen – und an der Berechnung des Rankings.
Wer im Auto zur Arbeit fährt, verliert in den Stoßzeiten zuweilen mehr als eine Arbeitswoche im Jahr. Verkehrsdaten zeigen, in welchen Großstädten die Situation am schlimmsten ist.
Die Landeshauptstadt Wiesbaden erweitert den Pendlerparkplatz „Kahle Mühle“, doch dazu wird er zunächst für sechs Monate gesperrt.
Der Verkehr in Paris platzt aus allen Nähten. Neue Metrolinien entstehen, doch ob sie die Konflikte befrieden, steht auf einem anderen Blatt.
Noch immer sind die meisten Berufstätigen morgens und abends allein im Auto unterwegs. Die im Großraum Darmstadt gestartete neue Pendler-App soll das ändern.
Tausende Pendler und Reisende im Rhein-Main-Gebiet könnten im Dezember vergeblich auf ihre Züge und Busse warten: Der Landesbahn Hessen droht ein langer Arbeitskampf um höhere Löhne.
Der Bahn-Vorstand kündigt eine „radikale Modernisierung“ an. Zuerst ist im Sommer 2024 die stark befahrene Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim dran. Für die Unannehmlichkeiten bittet der Konzern schon heute um Entschuldigung.
Statt Ausflügler entlastet Spanien mit einem Gratis-Ticket gezielt Berufspendler. Großzügig unterstützen die Regierungen auf der iberischen Halbinsel auch Mieter und Rentner.
Erst ist der Blitz eingeschlagen, dann fiel der Strom komplett aus in Frankfurts zweitgrößtem Bahnhof, den täglich 25 000 Fahrgäste nutzen. Einen Tag lief alles wieder – irgendwie.
Umbauarbeiten der Bahn stellen Pendler aus Mittelhessen vor Herausforderungen. Für blinde Menschen, die sich an bekannte Strecken halten müssen, sind Fahrten mit der Bahn oft nicht mehr zumutbar.
Frankfurt und München sehen sich als Pendlermetropolen. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten führen aber mittelgroße Städte aus Hessen. Berlin ist abgeschlagen.
Fast 20 Millionen Menschen wohnen nicht an ihrem Arbeitsort und pendeln dann. Besonders München und Frankfurt haben zahlreiche Einpendler.
Mit einem schnellen Pedelec ist alles anders: Power-Pendeln mit dem technisch aufwendigen Stromer ST3 Pinion. Mit 45 km/h fließt man im Verkehr mit.
Für Pendler aus dem Vordertaunus soll der Radschnellweg eine umweltfreundliche Alternative sein. Jetzt steht der Verlauf der Strecke in Frankfurt fest.
Wegen der hohen Belastungen wird abermals über eine höhere Pendlerpauschale diskutiert. Fast 13,7 Millionen Beschäftigte in Deutschland nutzen diese laut Statistischen Bundesamt.
Saskia Esken stemmt sich gegen den Vorschlag von Bundesfinanzminister Lindner zur Entlastung von Pendlern: „Von solchen Steuererleichterungen profitieren niedrige Einkommensgruppen kaum.“
Finanzminister Christian Lindner regt an, Pendler stärker zu unterstützen. Dagegen gibt es Widerstände – aus der Politik und von Bürgern. Doch wie funktioniert die viel diskutierte Pauschale überhaupt?
„Viele Menschen müssen jeden Tag zur Arbeit pendeln. Hohe Energiekosten treffen sie ganz besonders“, sagt der Finanzminister. Die Reaktionen in der Ampel-Koalition sind geteilt.
Stück für Stück entsteht eine 35 Kilometer lange Strecke, auf der Radfahrer schnell von Darmstadt nach Frankfurt kommen sollen – ungestört von Autos und Fußgängern. Zwei Studenten hatten diese Vision in ihrer Masterarbeit entworfen.
Mit einem Pilotprojekt für Pendler trifft der Rheingau-Taunus-Kreis den Nerv der Zeit: Über die App können Fahrgemeinschaften gebildet werden und das Interesse steigt.
Der Bahnverkehr von Mittelhessen nach Frankfurt ist bereits jetzt stark eingeschränkt, von Anfang Juli an fährt fast kein Zug mehr. Für Pendler wird es stressig – und Blinde sind besonders stark betroffen.
Die als militant bekannte Gewerkschaft RMT will den Schienenverkehr in dieser Woche weitgehend stilllegen. Auch die Londoner U-Bahn, die jeden Tag rund 3,7 Millionen Fahrgäste befördert, ist betroffen. Die Wirtschaft erwartet hohe Verluste.
Eigentlich sollte der Tankrabatt die Verbraucher entlasten – bisher nutzt er jedoch vor allem den Ölkonzernen. Bundesfinanzminister Christian Lindner hält die Einführung trotzdem für richtig.
Mit dem Start des 9-Euro-Tickets geht die Angst vor überfüllten Zügen, Stress beim Pendeln und aggressiven Reisenden um. Campingstühle, Reiseproviant und gute Sitten könnten einer entspannten Zugreise zuträglich sein. Ein satirischer Einwurf.
Mit dem zweiten Entlastungspaket will die Regierung die stark gestiegenen Energiepreise ein Stück weit ausgleichen. Davon profitiert nicht jeder gleichermaßen.
Das 9-Euro-Ticket ist nicht nur für Pendler attraktiv, sondern bietet sich auch für Tagestouren und Wochenendtrips an. Wir haben einige Bahnhöfe für Sie angesteuert – darunter auch ein paar unbekanntere Ziele.
Mit Verzögerung nennt die Autobahn GmbH den Termin für die Fertigstellung der neuen Salzbachtalbrücke. Die Autofahrer hatten auf ein früheres Ende der massiven Störungen der A 66 bei Wiesbaden gehofft.
Sylt bereitet sich darauf vor, dass viele das 9-Euro-Ticket nutzen werden, um im Sommer die Insel zu besuchen - und sieht sich nicht gut gewappnet. Pendler fürchten überfüllte Züge.
Im Juni startet mit dem 9-Euro-Ticket die teuerste Werbeaktion für Bus und Bahn, die es in Deutschland je gab. Das könnte nach hinten losgehen.