Die Grenze der Redefreiheit markiert das Strafrecht
Der Rechtswissenschaftler Bernhard Kempen erhält den Preis für Wissenschaftsfreiheit. Die Verleihung wird zum Testfall auf deren Grenzen.
Der Rechtswissenschaftler Bernhard Kempen erhält den Preis für Wissenschaftsfreiheit. Die Verleihung wird zum Testfall auf deren Grenzen.
Der Einsatz von KI-Werkzeugen gefährdet die Autonomie der europäischen Hochschulen. Die Politik muss dringend gegensteuern. Ein Gastbeitrag.
Die Deal-Gruppe will die Ausbeutung der Wissenschaft durch Großverlage mit Transformationsverträgen stoppen. Damit ist sie gescheitert.
Die Open-Access-Bewegung feiert zwanzigjähriges Bestehen. Die Macht des Großkapitals konnte sie nicht brechen. Und für die Autoren hat das Modell teils kuriose Folgen.
Zwei Mitarbeiterinnen warteten unbeirrt auf Interessenten: Der Verlag De Gruyter präsentierte auf der Buchmesse kaum Bücher, dafür aber markige Werbebotschaften.
Die Wissenschaftsorganisationen haben sich mit dem Großverlag Elsevier geeinigt. Die Weichen im akademischen Publikationsmarkt sind damit gestellt.
Richard Owen zählte zu den wichtigen Kunsthändlern des frühen 20. Jahrhunderts, dann erschütterten Skandale sein Geschäft. Heute ist er fast vergessen. Eine Spurensuche.
Die Universität Göttingen will ihre prestigereiche Universitätsbibliothek kleinsparen. Leider verkennt der realitätsferne Plan die Aufgaben einer modernen Forschungsbibliothek jenseits von Bücher- und Medienausleihe.
Vierzigtausend Objekte aus Kamerun liegen in deutschen Museen. Ein Großteil davon ist koloniale Kriegsbeute, wie ein von Bénédicte Savoy herausgebener Sammelband suggeriert. Die historische Wahrheit ist komplizierter.
Rezensionen dokumentieren den Fortschritt der Wissenschaft, werden aber immer seltener geschrieben und gedruckt. Warum ist das so? Ein Gastbeitrag.
Peter Mischung hat schon immer die Bücher veröffentlicht, die er für wichtig hielt. Daraus ist ein immenser Beitrag zur Musikgeschichte und Theorie geworden.
Die indische Regierung lässt Schulbücher umschreiben. Das sorgt bei Schülern für ein schräges Geschichtsverständnis. Ein Gastbeitrag.
Angebliche Benachteiligung +++ Fragwürdige Kompetenzorientierung +++ Unverzichtbar für die Entwicklung der Fertigkeiten zur analytischen Lektüre
Völkermord, so ein Gedanke Hannah Arendts, zerstört etwas möglicherweise Unsterbliches. Der Politikwissenschaftler Marcus Llanque erläutert ihre Theorie republikanischer Überwindung des Todes.
Manche Bibliotheken richten sich auf eine Zukunft ein, in der Studenten keine Bücher mehr lesen, sondern Information und Unterhaltung suchen. Braucht man dafür eine Bibliothek?
Das Unternehmen Deutsche Glasfaser bringt Gigabit-Internet ins Haus. CEO Andreas Pfisterer spricht im Interview über die niedrige Abdeckung in Deutschland – und warum es in Dänemark viel schneller geht.
„Fake Science“ mit Künstlicher Intelligenz wird laut einer neuen Studie zum Massenproblem. Die Auswirkungen sind gravierend.
Die „Zeitschrift für Luft- und Weltraumrecht“ hat eine überschaubare Leserschaft. Finanziert wird sie unter anderem durch Förderung des Bundes. Die soll nun überdacht werden.
Entscheidung für oder gegen ein Kind +++ Ambivalenz der Freiheit +++ Dauerkrise in der Schule +++ Krampfhaftes Bemühen +++ Suchfunktion nutzen
Unerwünschte Nebenwirkung eines Gesetzes: Rechtsnachfolger verstorbener Autoren nutzen das Urheberrecht als Hebel zur Lenkung und Verhinderung von Forschung. Hier besteht Regelungsbedarf.
Das Buch „The Herball“ fasst das Kräuterwissen der Shakespeare-Zeit zusammen. Der frühere Leiter des Botanischen Gartens der TU Darmstadt besitzt ein Exemplar – und nutzt es für ein eigenes Buchprojekt.
Auf dem digitalisierten Publikationsmarkt sinkt die Schwelle zum Vollplagiat. Ein Erfahrungsbericht von zwei Professoren.
Die Telekom baut auch dort, wo schon Glasfaser liegt. Das will die Konkurrenz nicht hinnehmen. Ihr Vorwurf: Der Überbau gehe zu Lasten der Allgemeinheit und treffe die Steuerzahler.
Zum Stolperstein auf dem Weltnaturgipfel könnte der Streit um digitale „Biopiraterie“ werden: Finden Nord und Süd rechtzeitig eine Lösung, damit Gendaten gütlich nutzbar werden?
Verlage haben einen neuen Goldesel entdeckt: die persönlichen Daten von Forschern. Darüber nehmen sie Einfluss auf die Steuerung der Wissenschaft. Ein Gastbeitrag.
Mit Corona fanden sich Forschende plötzlich auf den öffentlichen Turnierplätzen der Meinungen wieder. Das hat ihre Kommunikation verändert – und weist den Weg in die Zukunft. Ein Gastbeitrag als Fazit einer globalen Umfrage.
Der Telekom-Konkurrent ändert die Strategie. Kabelanschlüsse werden viele Kunden nicht mehr zufriedenstellen.
Der Telekommunikationskonzern ist in Deutschland spät dran bei der neuen Technologie. Jetzt legt er mit einem Partner ein Milliardenprogramm auf, um mehr Kunden mit schnellem Internet zu versorgen.
Fachmagazine müssen erneut viele Artikel zurückziehen.
Lesbar auch für Nichtjuristen. Eine Analyse der Haltung wechselnder russischer/sowjetischer Regierungen zum Humanitären Völkerrecht.
Die Zeitschrift „kritische berichte“ wurde vor fünfzig Jahren als Gegenmedium zur konservativen Kunstgeschichte gegründet. Auf der Jubiläumstagung wurden nun die Arbeitsbedingungen im Fach und die Kommunikation mit dem außerfachlichen Publikum diskutiert.
Nobelpreisträger sind Wegweiser: kreativ, mutig, vorwärtsgerichtet. Doch auch sie sind in Krisenzeiten gezwungen, ihren Kompass neu zu justieren. Auf der 71. Nobelpreisträgertagung in Lindau haben 500 Nachwuchsforscher aus aller Welt ihnen dabei zugesehen.
Der Jurist Martin Meier hat ein Buch darüber geschrieben, wie sich das Wettbewerbsrecht ändert.
Open Access zwängt die Geisteswissenschaften in ein teures und ihren Bedürfnissen schlecht angepasstes System. Zeit für einen ideologiefreien Blick auf die Bewegung. Ein Gastbeitrag.
Rückverweise auf Pastior: Der Germanist Ralf Simon befragt in Marbach den Dichter Oswald Egger. Ihr gemeinsames Interesse ist die Tradition des poetischen Experiments.
Der Wissenschaftsrat will Open Access zum Standard bei wissenschaftlichen Publikationen machen. Das bedeutet eine Umverteilung von Macht – auf Kosten der Wissenschaftler.