Zwangspause an der Spitze
Panzer geht es gut. Seine Firma läuft, seine Ehe ist glücklich, die Söhne sein Stolz. Da fällt ihm nicht auf, dass er an Burnout leidet. Als er Hilfe sucht, ist es fast zu spät.
Panzer geht es gut. Seine Firma läuft, seine Ehe ist glücklich, die Söhne sein Stolz. Da fällt ihm nicht auf, dass er an Burnout leidet. Als er Hilfe sucht, ist es fast zu spät.
Im Vorfeld des Weihnachtsfestes bricht auch bei Führungskräften Panik aus. Die größte Herausforderung ist die Jahresansprache.
Politisch korrekt oder unsäglich? Sogenanntes Gender-Deutsch treibt Befürworter und Gegner auf die Barrikaden. Der Ton an den Unis wird rauher.
Sind Sie stolz auf das Unternehmen, für das Sie arbeiten? Wenn Sie „ja“ antworten, dann sind Sie wahrscheinlich eine Führungskraft. Einfache Angestellte dagegen fühlen sich oft abgehängt.
War nicht schon zu Schulzeiten der Tag der Zeugnisausgabe gefürchtet? Nicht nur deshalb kann es arg nach hinten losgehen, im Unternehmen die Mitarbeiter zu benoten.
Nach Meinung des Personalchefs schürt eine solche Bewertung Unzufriedenheit. Auch andere Unternehmen halten diese Art von Mitarbeiterführung nicht mehr für zeitgemäß.
Was tun Sie, wenn der Chef „nein“ zur Gehaltserhöhung sagt? Einfach kündigen? Davor jedenfalls haben viele Arbeitgeber ziemlich viel Angst, wie diese Studie zeigt. Zu Recht?
Der Versicherer Generali stellt seine Kunden vor die Wahl: Wer sich viel bewegt und viel Gemüse isst, wird mit Rabatten belohnt. Soll man da mitmachen?
Statt mit Gehalt ködern Arbeitgeber Fachkräfte mit Rundum-sorglos-Paketen oder Nebenleistungen wie Fahrrad-Leasing. Mittelständler haben dabei oft mehr zu bieten als Industriegrößen.
Jeder kennt sie: die Kollegen, die ihr Soll nicht erfüllen, die immer überfordert sind. Wäre es nicht besser, sich endlich von ihnen zu trennen?
Immer mehr Menschen nehmen lange Wege zur Arbeit auf sich. Aber viele schlittern unüberlegt ins anstrengende Pendlerdasein hinein. Dabei lohnt es sich, klug mit dem Arbeitgeber zu verhandeln. Denn von gesunden und zufriedenen Pendlern haben beide Seiten etwas.
Eine Amtstierärztin bringt sich um. War der Druck von Landwirten auf der einen und Tierschützern auf der anderen Seite zu groß? Über die aufreibende Arbeit zwischen Massenviehhaltung und Tiereswohl.
Die Zeit wahlloser Befristungen an deutschen Universitäten soll ein Ende haben. Ganz ohne befristete Verträge wird man aber wohl nicht auskommen. An welche Bedingungen sind sie zu knüpfen?
Nach der Spionage-Affäre wächst das Misstrauen im Rathaus. Der Eschborner Bürgermeister Mathias Geiger lässt nun seinen Parteifreund Heinz Christoph für sich bei den Mitarbeitern um Vertrauen werben - in einer E-Mail.
Zufriedene Bankkunden meldet die Bankenaufsicht. Zumindest sind die Beschwerden über Berater deutlich seltener geworden.
Die neue Chefredakteurin stellt Deutschlands ältestes Modemagazin auf den Kopf: Petra Winter zeigt vollen Einsatz bei „Madame“ und erwartet das auch von ihren Kolleginnen.
Viele Berufseinsteiger können mit den steifen Formulierungen in klassischen Arbeitsverträgen nicht mehr viel anfangen. Wer als Arbeitgeber „in“ sein will, schwenkt deshalb auf das „Du“ um.
Ein Gespräch mit dem Chef zum Jahresende, um Bilanz zu ziehen und Ziele abzustecken? Gibt’s bei uns nicht, sagen mehr als die Hälfte der deutschen Angestellten. Und selbst wenn: Oft sind die Gespräche nur Alibi-Veranstaltungen.
Kleinere Betriebe scheuen sich häufig, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter mit speziellen Programmen zu fördern. Zu teuer, zu schlecht kalkulierbar. Doch die Investition lohnt sich.
Noch immer wird in Unternehmen nach durchsetzungsstarken Persönlichkeiten gesucht. Viele Frauen tun sich damit schwer, sagt die Politologin Anja Bultemeier im Interview.
Von wegen Merkel oder Steinbrück: Die wichtigste Entscheidung, die Deutschlands Wähler am 22. September fällen, betrifft die Frage, wer künftig in der Bundestagskantine essen darf.
Im Winter bringen Krankheiten den Büroalltag durcheinander. Dabei sind Fehlzeiten das kleinere Problem. Kranke Mitarbeiter machen Fehler und stecken andere an. Das kostet Milliarden.
Magath, Macht, Moneten - das war gestern beim VfL Wolfsburg. Mit Klaus Allofs als neuem Geschäftsführer kehrt ein wenig Demut ein. Am Sonntagabend ist der altgediente Bremer beim Spiel in Hoffenheim erstmals Wolfsburger.
… ist ein Satz, den man in einer Gehaltsverhandlung mit dem Chef unbedingt fallen lassen sollte. Wieso das eine gute Idee ist und wie man mehr verdient als die anderen, weiß die Verhandlungsexpertin und Buchautorin Claudia Kimich.
Mit attraktiven Karrieremöglichkeiten wollen Unternehmen vielversprechende Mitarbeiter an sich binden. Doch das kann schnell nach hinten losgehen, wenn aus dem Sprung in die Führungsebene doch nichts wird.
„Wir können doch über alles reden.“ Aber ob das klug ist? Als der Gedanke kam, sich beim Chef zu beschweren.
Wutausbrüche, Liebesschwüre, Trauerphasen - Emotionen bestimmen unseren Berufsalltag. Mit dem richtigen Umgang tun sich Betroffene und Vorgesetzte aber häufig schwer.
Mitarbeitergespräche verlaufen oft unschön, wenn sie überhaupt stattfinden. Eine vertane Chance, denn sie sind ein wichtiges Führungsinstrument.
In zwei Wellen soll Personal des Verteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin wechseln. Minister de Maizère entscheidet aber zunächst nur über die erste.
Vergesst den Lebenslauf und ignoriert die Lehrpläne! In der Wissensgesellschaft kommt es nicht darauf an, möglichst schnell und schnörkellos zum Examen gehechelt zu sein. Viel wichtiger sind langlebige Fähigkeiten - und der Mut, seiner Leidenschaft zu folgen.
Der Haifisch hat Zähne, aber er zeigt sie nicht: Mit seiner Kritik am "Jargon der Uneigentlichkeit" dieser Tage (F.A.Z. vom 4. August) trifft Peter-André Alt den Nerv des Etikettenschwindels einer progressiven Universalökonomie, hinter deren zuckersüßer Fassade der Krieg tobt.