Aufstieg und Fall der Tiktok-Stars
Lange glaubten Plattenfirmen, sie fänden ihre neuen Stars auf Tiktok. Doch heraus kamen: One-Hit-Wonder. Ohne die Plattform kommt die Musikwelt trotzdem nicht mehr aus.
Lange glaubten Plattenfirmen, sie fänden ihre neuen Stars auf Tiktok. Doch heraus kamen: One-Hit-Wonder. Ohne die Plattform kommt die Musikwelt trotzdem nicht mehr aus.
Dass die Frieze-Messe in Los Angeles stattfindet, sorgt für sonnigen Optimismus in der vom Feuer beschädigten Stadt. Doch Trumps Zollpolitik lässt schon wieder dunkle Wolken aufziehen.
Als der Rock ’n’ Roll nach Deutschland kam, wurde das Frankfurter Musikhaus Hummel zum Zentrum der Bewegung. Elvis Presley war nicht der einzige Star, der dort einkaufte. Die Filmdokumentation „Dream A Little Cream“ spürt der Geschichte des Hauses nach.
Er ist ein Star weit über die Art-brut-Szene hinaus: Hans-Jörg Georgi, dessen Flugzeug-Skulpturen in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen sind, stellt in der Goldstein Galerie in Frankfurt aus.
Die italienische Polizei hat in einer Wohnung in Rom eine professionelle Fälscherwerkstatt entdeckt. Hier war alles vorhanden, was es zum massenhaften Kunstbetrug braucht.
Zwei Lebenswerke voller Energie: Der Frankfurter Galerist Peter Femfert feiert seinen 80. Geburtstag und richtet André Masson eine Retrospektive aus.
Die Moderne Galerie Saarbrücken zeigt in „Radikal!“ siebzig zu Unrecht vergessene Künstlerinnen. Eine Schau über eine alternative Moderne – und ein Antidot gegen die Hartherzigen und Frauenfeinde dieser Welt.
Europäische Verteidigungskonzerne wie Leonardo aus Italien bereiten sich auf neue Aufträge vor. Europa habe einen „Weckruf“ vernommen.
Ein überraschend lebensfähiges Gespenst: Wolfgang Asholt erzählt die Geschichte der Avantgarden, in deren Widersprüchen sich noch gegenwärtige Formen von politischem Aktivismus verheddern.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Sandalen von Birkenstock keinen urheberrechtlichen Schutz genießen. Die Begründung der Karlsruher Richter überzeugt nicht. Sie verkürzt die Gestaltungsfreiheit kreativer Köpfe.
Lavalampen leuchteten den Hippies den Weg in eine Zukunft des Nichtstuns: nur Stil, keine Funktion. Heutige Leuchten-Entwürfe sind technisch topmodern, funktional oder sogar gesundheitsfördernd. Fehlt trotzdem etwas?
René Ruhland hat mit Myposter eine spezielle Art Familienunternehmen gegründet. Mit dem herkömmlichen Bild von Start-ups kann er wenig anfangen.
Die Berliner Staatsoper ehrt ihren früheren Generalmusikdirektor Otmar Suitner mit einer Bronzebüste. Ein wichtiges Stück Tradition vor Daniel Barenboim wird damit wieder sichtbar.
Als sein Leben zu Ende geht, zieht René Hagemann auf eine Palliativstation. Hier kann er ohne Schmerzen Abschied nehmen. Werden Sterbende diese Möglichkeit auch künftig noch haben?
Im physischen Segment bahnt sich eine Wachablösung an. Für Wachstum sorgt auf dem Markt für Musikaufnahmen aber vor allem Streaming. Auch neue, teurere Abo-Modelle sollen die Summe weiter steigern. Spotifys Variante wird langsam konkreter.
Agit Kabayel könnte als erster Deutscher seit 90 Jahren den WBC-Titel im Schwergewicht gewinnen. Früher haben viele den Boxer aus dem Pott belächelt. Nun lacht keiner mehr.
Von Hicks und Deffarge & Troeller bis Rosso und Nerly: Diese fünf hochkarätigen Ausstellungen in London, Bottrop, Wien, Essen und Erfurt sollten Sie bis zum 23. Februar auf keinen Fall verpassen.
Kosmos Kandinsky: Die Verbreitung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts wird im Potsdamer Museum Barberini anschaulich gemacht.
Säuberungen, Verbote, Ausgrenzungen: Die mächtigste Forschungsnation rutscht in totalitäre Untiefen. Trump und Musk lassen Projekte und Institutionen ideologisch entrümpeln. Doch der Widerstand formiert sich.
Die Kammeroper Sāvitri von Gustav Holst gilt als Schlüsselwerk der Moderne und des Feminismus. Eine Neuinszenierung am Staatstheater Saarbrücken kombiniert sie mit Schönbergs „Erwartung“.
Aufsteigende Starkfarbwelten: Das norwegische Trondheim hat mit dem PoMo ein funkelndes neues Museum für moderne und zeitgenössische Kunst.
Tilda Swinton lässt auf der Berlinale ihren BDS-Sympathien freien Lauf. Weiß sie eigentlich, wovon sie redet?
Ablasswesen und kein Ende? Im Heiligen Jahr öffnet die Kirche die heiligen Pforten. Es zeigt sich die Bindekraft der Institution, auch für den Papst.
Die Orgel der evangelischen Stadtkirche weist viele Mängel auf. Derzeit sammelt die Kirchengemeinde für ein neues Instrument. Eine Walcker-Orgel von 1898 aus Straßburg soll das Vorhaben beflügeln und die Kosten senken.
Im ZDF-Zweiteiler „Lillys Verschwinden“ macht eine Familie Urlaub am Mittelmeer. Dann verschwindet die kleine Tochter. An den Fall von Maddie McCann soll das nicht angelehnt sein, es wirkt aber so.
Und der Rest für die Natur? Die Ausstellung „Save Land“ in der Bundeskunsthallte Bonn ruft zum Schutz des Bodens auf. Sie mischt Kunst und Fakten, um sich den Landmassen der Erde und unserem Umgang mit ihnen zu nähern.
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus war bei dessen Einlieferung in die Gemelli-Klinik offenbar schlechter als die offiziellen Mitteilungen des vatikanischen Presseamts nahelegten.
Die Angst der Minderheiten ist eine andere als die der Mehrheit: Das Jüdische Museum in Wien zeigt, wie dieses Gefühl die von ihm Befallenen sowohl schützen wie verführen kann.
Von Fotos bis Prüfungsbögen: Lange schlummerte das Archiv der Städelschule in Frankfurt. Jetzt wird der Bestand von 1920 an erfasst und digital zur Verfügung gestellt.
Auf der India Art Fair schöpfen Künstler aus dem ganzen kulturellen Reichtum Indiens – und befragen seine politische Verfassung. So spiegelt die Messe aktuelle Befindlichkeiten und Konflikte im Land.
Sein Adjektiv ist „konkret“: Gerade ist Gerhard Rühm 95 Jahre alt geworden. Bei seiner Dichtung greift er nach wie vor in die unterschiedlichsten ästhetischen Disziplinen aus.
Alles im Fluss: Eine Ausstellung im Unteren Belvedere zeigt Sloweniens Maltradition im Habsburgerreich und beleuchtet, wie Künstler europäische Einflüsse in ihre Werke integrierten, um die kulturelle Identität ihres Landes neu zu definieren.
Auf der Bühne, im Kino, in Büchern und auch in der Politik: Das Dämonische, das vor hundert Jahren im Schwange war, feiert in unseren Tagen fröhliche Urständ.
Jörg Meyer arbeitete seit 1972 als Spion für den ostdeutschen Geheimdienst in Kopenhagen. Nebenher spielte er eine wichtige Rolle im kulturellen Austausch zwischen Dänemark und der DDR.
Neue Designer, grelle Farben: Der dänische Schuhhersteller Ecco, bekannt für Sandalen in Rentnerbeige, erfindet sich neu und will Mode-Kult werden, wie es bereits den Camperlatschen von Birkenstock gelang
Künstler protestieren in einem offenen Brief gegen eine Auktion von KI-Kunst bei Christie’s. Dass die einen sich ausgebeutet fühlen, während bei anderen Goldgräberstimmung herrscht, hat einen Grund.