Schau an, die Württemberger
Objekte adeliger Herkunft sind begehrt. Entsprechend groß dürfte das Sammlerinteresse wieder sein, wenn das Auktionshaus Neumeister in München seinen nächsten „Noble Sale“ veranstaltet.
Objekte adeliger Herkunft sind begehrt. Entsprechend groß dürfte das Sammlerinteresse wieder sein, wenn das Auktionshaus Neumeister in München seinen nächsten „Noble Sale“ veranstaltet.
Spicy und cool: Julian Zalla teilt auf seinem Youtube-Kanal Gamma 1734 unbekannte Klaviermusik. Der Bildungsidealist kommt auf erstaunliche Entdeckungen, weil ihn weder politische noch ökonomische Interessen einengen.
Alljährlich bewerben sich Gastronomen um den Titel der besten Grüne Soße Frankfurts, in diesem Jahr wird er nun zum vorläufig letzten Mal vergeben: Die Veranstalter kündigen das Ende ihres „Grüne Soße Festivals“ an, die Kosten seien nicht mehr zu beherrschen.
Pseudohistorisch, propagandistisch oder einfach eine gute Schau? Italiens Kunstwelt streitet über die Futurismusausstellung in Rom.
Gute Nachrichten aus den USA: Das ehemalige Heim der Kunsthändlerin Galka Scheyer in Los Angeles ist von einem Mäzen gekauft worden. Es wird nun zum dritten deutsch betriebenen Residenzhaus in der Stadt.
Hunderte Scheinwerfer hängen im Frankfurter Opernhaus, manche in schwindelerregender Höhe. Die Beleuchter steuern sie – und übersetzen so die Intentionen von Regisseur und Bühnenbildner in Licht.
Am Saint Patrick’s Day feiert Dublin den irischen Nationalheiligen, das Leben und sich selbst. Einen besseren Moment, die irische Hauptstadt zu besuchen, gibt es nicht – sofern man dunkles Stout mag.
Geistiges Eigentum? Spielt keine Rolle! Das Bolschoi-Ballett übt sich im Propaganda-Einsatz für Putin. Dazu gehören auch der Raub von Lizenzen und Repressionen gegen seinen früheren Direktor Alexei Ratmansky.
Albaniens Ministerpräsident Edi Rama will sein Land in die EU führen. Dafür setzt er auf Tourismus – und ist bereit, Italiens illegale Migranten aufzunehmen. Eine Begegnung in Tirana.
Zauber tiefster Flatness: Das Wiesbadener Museum Reinhard Ernst brilliert mit dem weltgrößten Bestand an Bildern der Malerin Helen Frankenthaler in Privathand.
Der Vorsitzende der Stiftung, die das Erbe von Hilma af Klint vertritt, will deren Kunst nur noch Betrachtern zugänglich machen, die sich auf einer spirituellen Suche „im Einklang mit der Hilmas“ befinden. Wie testet er das?
In fünf Städten demonstrieren Industriebeschäftigte für ihre Zukunft. Die IG Metall nimmt Politik und Unternehmen in die Pflicht. Laut der Gewerkschaft wächst die Sorge um Arbeitsplätze.
Schuldenpolitik +++ Neue Milliardenschulden +++ DDR-Kunst +++ Nationalsozialismus +++ Schuldenpakt abgelehnt +++ Friedensordnung mit Palästina +++ Lob zur Berichterstattung +++ Grammatik in der F.A.Z. +++ Fraktur
Der Pinchuk Art Prize würdigt alle zwei Jahre junge ukrainische Talente. Der Krieg hat daran nichts geändert. Eine Ausstellung stellt die Shortlistkandidaten vor.
Ein Gerichtstag wird zum literarischen Festakt und zur Künstlerkritik: Martin Mosebachs exzellenter neuer Roman „Die Richtige“.
Er gehörte zu den originellsten Kreativen des zwanzigsten Jahrhunderts, doch heute ist er fast vergessen: Zum hundertsten Geburtstag des Dichters und bildenden Künstlers Werner Schreib.
Picasso und Klimt setzen ihr nur die Krone auf: Die TEFAF in Maastricht präsentiert sich wieder als Königin der Kunst- und Antiquitätenmessen – und spendet Trost in unsicheren Zeiten.
In Oak Ridge, Tennessee, standen einst die größten Anlagen des Manhattan-Projekts. Heute dürfen die Bewohner die Geschichte ihrer Stadt erzählen, die allmählich verschwindet.
Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance ist bei einem Konzert im Kennedy Center in Washington ausgebuht worden. Das hat eine Vorgeschichte.
Beim überzeugenden Europa-League-Erfolg gegen Ajax Amsterdam überragt Mario Götze nicht nur wegen seiner Tore. Als Herrscher des Halbraums sortiert er das Spiel der Eintracht. Es gibt nur ein Problem.
Während in der Ferne über Waffenstillstand und Frieden verhandelt wird, halten an der „Donezk-Stela“ ukrainische Soldaten kurz inne, bevor sie weiterziehen: Richtung Front. Doch wie lange noch?
Welches Museum bekommt heute noch 26 Leonardos zusammen? Die Wiener Albertina mit der Einstandsausstellung des neuen Direktors Ralph Gleis.
Von wegen Eskapismus: Glitzer kann auch politisch sein. Wer Glitzertops oder Flitter auf Nägeln trägt, gestaltet sich eine freiere, unangepasste Welt.
Goyas Impulse auf Polke in Madrid, Rachel Ruysch in München, Koons und Picasso in Granada oder Antonio Ligabue in Bologna: Diese sechs Ausstellungen sind nur noch bis zum 16. März zu sehen.
Unwiederbringlich: Als Klaus Heinrich im Wintersemester 1978/79 über Piranesi sprach, baute er eine Reminiszenz an Maria Callas ein. In der Edition der Dahlemer Vorlesungen wurde die Stelle in den Fußnotenapparat verbannt.
Die Bildhauerin Isa Genzken ist eine der bedeutendsten lebenden Künstlerinnen. Jetzt zeigt das Frankfurter Liebieghaus in einer herausragenden Ausstellung ihr Werk im Kontext antiker Skulptur.
Als Oberstaatsanwalt sah er die Justiz kritisch, als Rezensent und Rechtsphilosoph wendete er diese lebenslange Beobachtung witzig ins Konstruktive: Walter Grasnick ist im Alter von 93 Jahren gestorben.
Tobias Kratzer will als neuer Intendant der Staatsoper Hamburg nicht mehr nur die alten Schlachtrösser des Repertoires ständig neu satteln, sondern vor allem dem Publikum die Zunge lösen.
Jeder für sich und alle miteinander: Ein Band mit Fotos von Seunggu Kim zeigt, dass Südkoreaner ihre Freizeit recht eigenwillig gestalten. Nämlich zu Hause, häufig zeltend – und in der Nähe von stark befahrenen Straßen.
Athol Fugard, Südafrikas liberale dramatische Stimme, ist gestorben. Seine Stücke prägten das Protest-Theater gegen die Apartheid. Seine Gesichtszüge waren von früh an zerfurcht, aber sein Charakter von sanfter Dringlichkeit.
Die Alte Oper Frankfurt will ihre Besucher und Partner zu mehr Nachhaltigkeit anhalten und auch selbst ressourcenschonender arbeiten. Dabei soll ein neues Konzertabonnement helfen. Der Vorverkauf hat begonnen.
Die Berliner Festspiele zeigen das Stück des israelischen Choreographen Emanuel Gat „Freedom Sonata“ als deutsche Erstaufführung. Sie wirkt wie vom Zeitgeist der neunziger Jahre stehengelassen.
Marianne Rosenberg wird an diesem Montag 70 Jahre alt. Im Interview spricht die Sängerin über ihr treuestes Publikum, die ungeliebte Festlegung auf Schlagermusik und ein spät bekannt gewordenes „Familiengeheimnis“.
Zweisprachigkeit in der Europastadt Görlitz –Studentin Emilia Zalewska ist damit groß geworden. Ihr Freund lernt Polnisch.
Von Malerei bis Film: Wo wir stehen und was wir sehen zeigen elf ausgewählte Positionen junger Kunst in der neuen Ausstellung im MMK Tower Frankfurt.
Ein Wohnzimmerkonzert der anderen Art: Der britische Soulsänger Michael Kiwanuka glänzt bei seinem Auftritt in der Frankfurter Jahrhunderthalle.