„Mich hat die Musik high gemacht“
„Who you gonna call? Ghostbusters!“ – Mit dem Song zum gleichnamigen Film wurde Ray Parker Jr. weltberühmt. Doch er ist viel mehr als ein One-Hit-Wonder.
„Who you gonna call? Ghostbusters!“ – Mit dem Song zum gleichnamigen Film wurde Ray Parker Jr. weltberühmt. Doch er ist viel mehr als ein One-Hit-Wonder.
Vor zwei Monaten hat die Credit Suisse dem chinesischen Dissidenten Ai Weiwei die Konten gekündigt. Die Erklärungen des Unternehmens weichen stark ab von Tonmitschnitten, die der Künstler inzwischen veröffentlicht hat.
Die Corona-Lage macht Angehörigen von Altenheimbewohnern Sorgen. Sie fürchten, dass sie ihre Verwandten bald nicht mehr besuchen können – obwohl doch alle geimpft sind.
Die oberösterreichische Stadt Linz will sich etwas trauen: „Veränderung und Erlebnis“ heißt die Devise bei Kunst, Kultur und Tourismus – und das funktioniert verblüffend gut.
Die Art Cologne ist zurück und trotzt der vierten Corona-Welle: Rheinischer als zuvor macht sie aus der Not eine Tugend.
Konsequente Verweigerer des Mittelwegs: Anthony Braxton spielt in Luxemburg, Vijay Iyer in Mannheim, und beide glänzen.
Wie ein Dichter zur Kunst seiner Zeit fand: Ein bislang unbekannter Brief des Ehepaars Rainer Maria Rilke und Clara Rilke-Westhoff belegt deren Besuch im Folkwang-Museum. Ein Gastbeitrag.
Rekordergebnisse bei den Abendauktionen für Moderne und Zeitgenossen in New York zeigen: Auf solche Gelegenheiten haben die Sammler gewartet.
Kann man Nazi-Kunst ausstellen, ohne ihr die propagandistische Aura wiederzugeben? Das WienMuseum holt sie aus dem Depot und zeigt, wie Berlin 1938 den Kulturbetrieb in Österreich gleichschaltete. In nicht einmal drei Monaten.
In Mannheim entstehen vier Hochhäuser in Buchstabenform, zusammen ergeben sie das Wort HOME. Eine Idee der Rotterdamer Architekten MVRDV, deren Potential noch längst nicht ausgereizt ist.
Der Bildhauer Jimmie Durham entlockte Gestein seine Geschichte und der Geschichte ihre Stereotypen. Nun ist der amerikanisch-irische Cherokee mit einundachtzig Jahren gestorben.
Juewen Zhang ist der erste Student mit Autismus, der an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ausgebildet wird. Für die Wiege seiner Kreativität, das Atelier Goldstein in Frankfurt, können F.A.Z.-Leser in diesem Jahr spenden.
Er soll in seiner Heimatstadt gewesen sein, um eine krebskranke Tante zu besuchen: Rapper Young Dolph wurde erschossen, als dieser gerade in einem Keksladen einkaufte. Schon in der Vergangenheit wurde der Musiker Opfer von Angriffen.
Ein Tennisschläger am Hals, um den Finger ein Croissant: Unser Schmuck muss nicht mehr so aussehen, als würde er aus Schatzkammern von vor 100 Jahren stammen. Alltagsgegenstände werden zunehmend zum Schmucktrend.
Nähe und Distanz: In der Kunsthalle Mainz werden Besucherinnen und Besucher zu Teilen der Ausstellung. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf die Bewegungsveränderungen in der Corona-Pandemie.
Unter dem Vorwand sie verteilen zu wollen, kam das Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ an fünf Millionen Flyer der AfD. Diese wurden nun geschreddert, um aus ihnen Toilettenpapier zu machen.
Holešovice, der siebte Bezirk der tschechischen Hauptstadt, ist eines der aufregendsten Stadtviertel Europas: alternativ, jung, lebendig und weit weg von den Touristenmassen der Altstadt.
Die chinesische Regierung fürchtet die Karikaturen des dissidentischen Künstlers Badiucao. Sie hat gerade versucht, seine erste Einzelausstellung zu verhindern.
Neues auf dem Markt von hoher Qualität: Die Kunsthäuser Lempertz und Van Ham locken zum Auftakt der Kölner Herbstauktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhundert.
Der Existenzialismus des Exils: Die libanesische Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan lebte in Beirut, Kalifornien und Paris. Nun ist sie sechsundneunzigjährig gestorben.
Das künstlerische Werk von Julius Bockelt erhält viel Anerkennung. Das sieht er jedoch genauso pragmatisch, wie dass er trotzdem noch in Werkstätten für Behinderte arbeiten muss.
Sind das Künstler? Forschern aus St. Gallen ist es gelungen, Pilzkulturen Bilder erschaffen zu lassen. Verzweifeln müssen menschliche Maler trotzdem nicht.
In Offenbach beginnt das vorweihnachtliche Programm trotz hoher Inzidenz. Mit strengen Regeln will die Stadt Ansteckungen auf dem Weihnachtsmarkt verhindern. Dazu gehört auch das Tragen einer Maske unter freiem Himmel.
Impfgegner sorgen für leere Ränge bei den Konzerten, mit denen die Schweizer Regierung ihre Impfkampagne befeuern wollte. Was muss man tun, damit die Leute sich überzeugen lassen?
Petra Husemann-Renner kennt die Major- wie die Indie-Welt. Mit Motor Music setzte sie früh auf eine Alternative zum klassischen Label-Geschäft – und plädiert für die Bevorzugung von Neuheiten gegenüber Katalogwerken.
Der Künstler Petrit Halilaj verarbeitet in seinen Werken Kriegserlebnisse. Im britischen St. Ives zeigt eine Ausstellung Bilder, die der Kosovare als 13-jähriger in einem Flüchtlingslager in Albanien gemalt hat.
Gerhard Bohner schuf 1983 das tänzerische Solo „Schwarz weiß zeigen“. Jetzt tanzt Cesc Gelabert seine Rekonstruktion des Werks und lässt das Publikum sehend in die Bewegungen eintauchen.
Die Nymphen in der Muschel muss man sehen können: In der Moskauer Tretjakow-Galerie feiert eine große Retrospektive den Maler Michail Wrubel.
Viel Sex, kaum Liebe – und Kommissare, die neben sich stehen: Der „Tatort“ aus Berlin präsentiert sich als traurige Parade erloschener Menschen.
Seit vielen Jahren proben Musiker in einem alten Bunker am Marbachweg in Frankfurt – Profis genauso wie Amateure. Nun wurde ihnen gekündigt. Doch damit wollen sich die Künstler nicht abfinden.
Das Aktzeichnen gehört zu den traditionellen Disziplinen eines Kunststudiums. Kann man so etwas digital unterrichten? Ein Besuch bei einer Pandemie-Version, die es probiert.
Cyrus Wachs betreibt zwei Friseursalons in Frankfurt. Auch wenn er sonst manchmal etwas nachlässig sei, in seinem Beruf sei er immer schon fast verbissen ehrgeizig, sagt er. Mit Erfolg.
Der Schauspieler hat absichtlich ein Werk der Streetart-Legende übermalt – die Szene ist Teil des Staffelfinales der BBC-Serie „The Outlaws“. Der Künstler gab vorher sein Einverständnis.
Über eine Ausstellung, die noch entsteht: „The Circle“ im Museum für Angewandte Kunst in Köln will im Januar die Besucher der Möbelmesse überraschen.
Schloss Wilhelmshöhe erzählt die abenteuerliche Geschichte eines Künstlerstammbuchs, das 1810 in Rom für eine baltendeutschen Familie entstand. Dass es die Zeiten überdauerte, ist ein Wunder.
In seinen beeindruckenden Erinnerungen schildert der chinesische Künstler Ai Weiwei die Erfahrungen, die ihn vom westlichen Blickwinkel trennen.