Geschlechter in Auflösung
Warum soll man Frauen und Männer, die man in fast allem Wesentlichen für gleich hält, ein Leben lang unterscheiden? Diese Mystifikation ist längst überholt. Ein Gastbeitrag.
Warum soll man Frauen und Männer, die man in fast allem Wesentlichen für gleich hält, ein Leben lang unterscheiden? Diese Mystifikation ist längst überholt. Ein Gastbeitrag.
Ein García Márquez der Malerei, nur fröhlicher: Fernando Botero ist mit seinen prallen Figuren zum Luxusartikel des internationalen Kunstmarkts geworden. Heute wird der Maler und Bildhauer neunzig Jahre alt.
Die Opernensembles von Kiew und Odessa geben Benefizkonzerte in Jena und Meiningen.
Andreas Schager weckt in Richard Wagners „Tristan und Isolde“ an der Wiener Staatsoper große Vorfreude auf seinen sommerlichen Siegfried in Bayreuth. Die Regie von Calixto Bieito erkundet die Traumata der Hauptfiguren.
Andy Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“ könnte bei ihrer Auktion in New York 200 Millionen Dollar einbringen – für einen guten Zweck. So wollten es die Kunsthändler Doris und Thomas Ammann, aus deren Sammlung der Siebdruck stammt.
Ob Opernsänger oder Stürmerstar im Fußball: Die Sorge vor dem Versagen quälen und lähmen selbst die Besten. Wer das Problem aber in den Griff bekommt, sehnt sich nach Lampenfieber.
Ein Krankenpfleger, der ein Medizinstudium anstrebt, eine Verkäuferin, die Sozialwissenschaften studieren will: Mutmachgeschichten von Menschen, die ihr Abitur nachholen.
Stéphane Mandelbaum hatte ein kurzes, wildes Leben und schuf wilde Kunst. Nun ist sein Werk im Tower des Museums für Moderne Kunst Frankfurt zu sehen. Es sind Zeichnungen, die wie Überfälle wirken.
Nach zwei Jahre währender Corona-Pause tourt der Zirkus Roncalli wieder durch Deutschland. Im Mittelpunkt der neuen Show steht die Kunst: Denn darin treten Schauspieler als Werke von Vincent Van Gogh, Rembrandt oder Mondrian auf.
Zwei Jahre nach dem eigentlich geplanten Termin zeigt die National Gallery ihre große Raffael-Ausstellung. Die pandemiebedingte Verschiebung mag der Schau sogar genutzt haben.
Therese Prestel hat vor 100 Jahren Scherenschnitte zum Medium ihrer Kunst gewählt. Erstmals sind nun die Werke der humorvollen Beobachterin im Landesmuseum Mainz zu sehen.
In der Gegend am Ammersee wurden seit Jahrhunderten Töpfe gebrannt. Wenn hier heute Flammen in den Himmel schlagen, ist das kein Osterfeuer – sondern Kunst: Ein Besuch bei dem Keramiker Benedikt Hipp.
Die Spendensumme von 446.697,26 Euro ist beeindruckend. Mit dem Geld soll dem Atelier Goldstein bei der Finanzierung eines Anbaus geholfen und das Projekt Sternenzelt weiter unterstützt werden.
Lucy Fricke erzählt in ihrem Roman „Die Diplomatin“ von einer Frau in den Ränken der deutsch-türkischen Beziehungen.
Bis das NS-Regime ihn zur Geschäftsaufgabe zwang, zählte Hugo Helbing zu den wichtigsten Kunsthändlern Deutschlands. Die Notizen seiner Kataloge versprechen wertvolle Erkenntnisse. Im Zentralinstitut für Kunstgeschichte werden sie erschlossen.
„Der Nationalismus findet sich für mich nicht in der mir bekannten Kunst wieder“: Ein Interview mit der Theater-Regisseurin Andrea Breth, die viele russische Werke auf die Bühne gebracht hat.
Sollten sie nicht lieber den Regimewechsel herbeiführen? Viele russische Oppositionelle und Journalisten sind nach Georgien geflohen. Dort sind nicht alle darüber froh, denn das Land sieht sich als nächstes Opfer des Kremls.
Mit bald 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss. Frank Diedrich veranstaltet Konzerte, hat ein Album herausgebracht und übt Bass, um einer Band beizutreten.
1772 von Erbprinz Wilhelm IX. gegründet, erlebte die Hanauer Zeichenakademie eine wechselvolle Geschichte. Ihrem Bildungsauftrag blieb sie fast immer treu. Nun feiert sie Jubiläum.
Der in Wien geborene deutsche Künstler Yadegar Asisi ist bekannt für seine Panoramen. Neben der antiken griechischen Stadt Pergamon zeigte er auch das Treiben der Lutherstadt Wittenberg vor 500 Jahren und die Berliner Mauer zur Zeit des Kalten Krieges. Jetzt schafft er ein realistisches Bild New Yorks am 11. September 2001.
Mit Neustart-Mitteln hat die Friedberger Galerie Hoffmann Franz Mons „Mortuarium für zwei Alphabete“ in einer Variation rekonstruiert. Nun ist offen, was aus dem Werk des soeben verstorbenen Künstlers wird.
Andreas Bee, einst Kurator am Frankfurter Museum Moderne Kunst, schwört, er habe nicht die Seiten gewechselt. Aber nun ist er mit einem Krimi in einer Dreifachausstellung bei Hübner & Hübner zu sehen.
Was, wenn man neben einer Bratischstin won? Dann lernt man, wie Üben geht. Severin Groebnrs „Gegenüber & Nebenan“.
Der Schauspieler Tom Schilling macht weiter Popmusik. Nennt seine Band jetzt Die Andere Seite, schreibt sehnsüchtige Texte wie aus dem Märchenbuch und wünscht sich, ein ausgeglichener Mensch zu sein. Sein neues Album „Epithymia“ macht trotzdem Spaß.
Vasco Boenisch schreibt darüber, wie deutsche Theater ukrainischen Künstlern helfen.
Schönheit sitzt nicht ausschließlich an der Oberfläche. Das zeigen die Figuren von Meral Alma. Für das F.A.Z.-Magazin hat die Düsseldorfer Künstlerin zwei Punks gemalt.
Hier rollt gleich ein Kopf, dort hält man am Seil zusammen: Auf den Spuren der Lüftlmaler in Mittenwald und Oberammergau.
Edel und gut war der Mensch noch nie: Ein monumentales Gemälde von 1444 zeigt marodierende Kriegsknechte inmitten des Heilsgeschehens.
Besuch aus der Gegenwart: Die Frankfurter Künstlergesellschaft gastiert im Museum Kronberger Malerkolonie. Wenn sie nicht bald junge Mitglieder findet, hat sie keine Zukunft.
Die Documenta verweigert sich zum Thema Israel-Boykott. Viele andere Künstlerkollektive gehen besser mit der Thematik um. Was ist bloß in Kassel los?
Sie wollen nicht weichen: Seit dem Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine harren Demonstranten vor dem russischen Generalkonsulat in Frankfurt aus. Mit ihrem Protest wollen sie der Propaganda des Kremls etwas entgegensetzen.
Es gibt Unfrieden im Rheingauer Weinbauverband. Konkret geht es um die Nachfolge der ausgeschiedenen Geschäftsführerin Andrea Engelmann. Einige Winzer meinen, sie hätte gehalten werden können. Der Vorstand bestreitet das.
Der Architekt und Denkmalpfleger Gustav Jung zeichnet Gebäude, um ihr „Wesen“ zu erfassen. Jetzt sind seine Werke in Friedberg zu sehen.
Gequälte Körper und Maschinenwesen: Die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn erhält den 14. Rubenspreis der Stadt Siegen.
Zehn Jahre lang hat Florian Reinhardt überall auf der Welt Ausgangsschilder fotografiert.
Die ukrainische Band Kalush Orchestra nimmt trotz des Krieges am Eurovision Song Contest teil. Im Interview spricht Gründer Oleh Psiuk über Musik in Kriegszeiten, den ukrainischen Geist und warum auch Großmütter ihre Songs mögen.