Im Lichte der Champagne
Wo selbst Parkhäuser edle Kathedralfenster schmücken: In Troyes hat seit dem Wochenende das Zentrum für Glasmalerei „Cité du Vitrail“ geöffnet.
Wo selbst Parkhäuser edle Kathedralfenster schmücken: In Troyes hat seit dem Wochenende das Zentrum für Glasmalerei „Cité du Vitrail“ geöffnet.
Der Schriftsteller kombiniert scharfe Details, spitzen Sarkasmus und schwarzen Humor. Im Frankfurter Mousonturm hat er seine Weihnachtslesung gehalten.
Als Mischung zwischen Performance, Selbstgespräch und Quatsch mit Soße kommt „Die letzte Geschichte der Menschheit“ in der BOX am Schauspiel Frankfurt daher.
Die Ausstellung „Kaiserin Friedrich und die Künste“ im Museum Kronberger Malerkolonie stellt die malende Monarchin vor – als Mäzenin geradeso wie als leidenschaftlich dilettierende Malerin und kenntnisreiche Sammlerin.
Der Kulturbeauftragte der Moskauer Stadtregierung gibt zu, dass die Kulturszene des Landes infolge der Emigrationswelle leer gefegt ist. Die neue Kulturelite soll aus Frontkämpfern in der Ukraine hervorgehen.
In der Musik von Richard Strauss zeigt sich der Dirigent Robin Ticciati als erstaunter Klangwanderer, Christian Thielemann als Pilot mit weiter Überschau, aber Camilla Nylund singt, dass jede Behauptung des Komponisten zur erlebten Gegenwart wird.
Für den Südtiroler Künstler Paul Thuile ist das Wurstmachen zum festen Ritual mit Freunden und Familie geworden. Wir haben ihn in seiner Küche besucht.
Tony Vaccaro dokumentierte das Leben auf den Schlachtfeldern in Europa und den Glanz der Prominenz in Amerika. Nun feiert er seinen hundertsten Geburtstag.
Maren Amini hat mit ihrem Comic „Ahmadjan und der Wiedehopf“ den Hauptpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung gewonnen. Diese Geschichte ist noch in Arbeit, aber in der jüngste Ausgabe der Anthologie „Spring“ des gleichnamigen Hamburger Künstlerinnenkollektivs ist Amini auch vertreten.
Ija Rudsyzka musste nach 81 Jahren zum zweiten Mal aus ihrer Heimatstadt Kiew fliehen. Ihr Großvater war Oberrabbiner, aber den Kindern erzählte man damals sicherheitshalber nicht viel.
Als Künstler fiel der Dresdner Wilhelm Lachnit in der DDR in Ungnade. Ein Bild von ihm, das bald in Ahrenshoop versteigert wird, ruft das Schicksal des Malers in Erinnerung.
Der Parfümeur Maurice Roucel hat vor mehr als zwanzig Jahren einen orientalischen Duftklassiker für Frédéric Malle entworfen. Für seine neue Kreation ließ er sich davon inspirieren, was er selbst gern trägt.
Die Pandemie traf Dennis Adler und Sönke Strauch hart. Mitten in der Krise mussten sie Hartz IV beantragen. Dann gründeten sie ein Start-up für Instantkaffee.
Lieber den Raum beherrschen statt den Ball: Bei der ersten und hoffentlich letzten Winter-WM war Abwehrstärke ein zentraler Faktor. Das hat auch mit der Vorgeschichte dieser WM zu tun.
Der brasilianische Kunsthistoriker Adriano Pedrosa wird 2024 die 60. Venedigbiennale leiten.
Das Kunstmuseum Basel dokumentiert seine Ankäufe „entarteter“ Kunst in einer großartigen Ausstellung. „Zerrissene Moderne“ blickt dabei weit über den Tellerrand hinaus.
In Engelberg wird Karl Geiger trotz eines Sturzes Zehnter. Die deutschen Skispringer kommen eine Woche vor dem Start der Vierschanzentournee langsam in Form. Doch den Ton geben derzeit andere an.
Nichts gegen Socken und Pralinen unter dem Christbaum, aber die Kunst- und Museumsvereine haben mit ihren Jahresgaben wieder wesentlich originellere Präsente parat – auch für kleines Geld.
Künstler und die Integrität ihrer Sammler: Was die Haltung der Firma Brose während der Nazizeit mit der bedeutenden Kunstsammlung von Julia Stoschek und einem schwierigen Rückkauf zu tun hat.
Vor 36 Jahren ist in Frankfurt eine Initiative entstanden, die gegen Apartheid in Südafrika anspielte. Nun tritt sie in der Heimat ihrer einstigen Exilmusiker auf.
Ein weiterer Sieg soll Lionel Messi zum Größten der Großen machen – größer noch als Maradona. Dabei wäre sein Spiel ohne den Kampf seines Idols niemals möglich gewesen.
Teil zwei von Hermann Gerlingers „Brücke“-Sammlung verhilft dem Auktionshaus Ketterer zu einem Rekordergebnis.Zum hervorragenden Jahresabschluss trägt aber auch zeitgenössische Kunst maßgeblich bei.
Auf der Weltnaturschutzkonferenz in Montreal signalisieren Vertreter indigener Völker selbstbewusst: Die Lösung sind wir. Ihre Forderung: die „koloniale Praxis“, also den Schutz ohne Nutzung, zu beenden.
Ein Vordenker, dessen bedeutende Rolle für die deutschsprachige Ethnologie erst im Rückblick ganz klar wird: Zum Tod des Ethnologen Fritz Kramer.
Ego in Stoff: Mehr als ein Drittel von Frida Kahlos Gemälden sind Selbstporträts. Die Gewänder spielen dabei eine große Rolle, wie eine Pariser Schau zeigt.
Der Wandertipp führt diesmal ins evangelische Friedrichsdorf und die katholische Enklave Kirdorf. Sowohl der „Taunusdom“ als auch ein alter jüdischer Friedhof zwischen Obstbäumen säumen den Weg.
Kunst aus dem Nahen Osten, Elektronisches und Informel: Ein Blick auf aktuelle Ausstellungen Münchner Galerien.
Er verlieh Roald Dahls Figuren ihre Gestalt und gab Michael Rosens Trauer um seinen Sohn ihre Farben: Der große Illustrator Quentin Blake wird neunzig.
Er inszeniert das Unsichtbare: In der Frankfurter Galerie Anita Beckers zeigt Jürgen Klauke beeindruckende Fotoarbeiten.
Als Kind und Jugendlicher sei er sehr gehemmt gewesen, sagt Bernd Loebe. Fußball, Klavierspielen, Theater und seine Tätigkeit als Musikjournalist halfen ihm.
Der Frankfurter Rechtsanwalt Ingo Wegerich zeigt im Airport Club Bilder und Zeichnungen aus der Welt des Boxens. Eines Tages soll das in eine international bekannte Sammlung münden.
Erdoğan fällt zur Linderung der Misere nichts mehr ein. Er hat Schwarzgeld ins Land geholt, der Drogenhandel floriert. Religiöse Extremisten sind obenauf. Die Jugend stürzt ins Elend.
Weil die Zukunft der Pfungstädter Brauerei zu unsicher ist, hat die Stadt jetzt Verträge für den Hessentag mit den Mittelhessen geschlossen.
Das Schicksal der armen Clara und die faszinierende Welt der krabbelnden Kreaturen: Eine Doppelausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum über menschliche Blicke auf die Welt der Tiere und Insekten.
Fee, Comic-Held oder doch fotorealistisch: Im Internet kursieren zahlreiche Porträts der Foto-App Lensa, die mit einer KI erstellt wurden. Doch die Anwendung und das von ihr generierte Frauenbild ist umstritten.